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Hallo am Friday-Flowerday
Ich liebe unseren neuen Tisch jetzt schon. So schlicht, ohne Schnickschnack,
er passt perfekt zum Schrank und zu uns. Da er ein gutes Stück kleiner als sein Vorgänger ist,
der übrigens bei Kleinanzeigen schon ein neues Zuhause gefunden hat, wirkt plötzlich alles viel luftiger
Und meine Blumen liebe ich genauso...
Tulpen, Ranunkeln, Hyazinthen und Schwertlilien,
ein blau-weißer Frühlingsgruß mit einem Hauch Rosa.
Dass es gestern tatsächlich noch mal geschneit hat, passte dazu ja wie die Faust aufs Auge.
Zum Glück war es nur ein kurzes Gastspiel...
Ich habe einen alten Dekoteller hervorgekramt, der schon lange im Schrank lag.
Darauf die weiße Vase von meiner Lieblingsfirma, ein hölzerner Kerzenleuchter von der Blumensammlerin aus Köln und ein weißes Teelicht. Der kleine Vogel und die Wachteleier sind noch von letzter Woche und passen prima dazu
Meuchelmord und Mafia: Ganz Neuharlingersiel steht unter Schock: Postbote Henner hat die Inhaberin der kleinen Reederei «Meeresglück» erschossen auf ihrem Schiff gefunden, inmitten der Blumendeko für eine Seebestattung. Sofort vermutet die Kripo in Wittmund einen Mafia-Mord, denn Tjalda war mit einem Italiener verheiratet und gehörte dem Vorstand des neuen Hanf-Vereins an. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und obwohl man schon einige Mordfälle aufgeklärt hat – mit dem Organisierten Verbrechen hatten Polizist Rudi und seine Kollegen noch nie etwas zu tun. Lehrerin Rosa hält sich dieses Mal zurück und genießt die ersten Ferientage mit ihrer Flirt-Bekanntschaft vom Kitesurfing-Kurs. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, und als Henner unter Mordverdacht gerät, ist Rosa natürlich wieder mittenmang.

Der Ostfriesland-Krimi „Matjes al dente“ von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert entführt erneut ins beschauliche Neuharlingersiel, dieses Mal genau zur Urlaubszeit, und beweist einmal mehr, dass hinter friesischer Idylle erstaunlich viel Abgrund lauern kann.
Als die Inhaberin der kleinen Reederei tot auf ihrem Schiff "Meeresglück" vom Postboten aufgefunden wird, ausgerechnet zwischen Blumenschmuck für die nächste Seebestattung, steht der kleine Küstenort unter Schock. Schnell fällt das Wort „Mafia“, und plötzlich weht ein Hauch von organisiertem Verbrechen durch die sonst so vertrauten Gassen. Der Verdacht erhärtet sich, denn es bleibt nicht bei dem einem Mord. Polizist Rudi steckt mittendrin, betrifft es doch dieses Mal auch seine Familie.
Besonders spannend fand ich, wie flüssig das Autorinnenduo Lokalkolorit, Humor und echte Krimi-Dramatik miteinander verbindet. Zwischen Kripo-Ermittlungen, Urlaubsflirt und wachsendem Verdacht gegen Postbote Henner entwickelt sich die Geschichte temporeich, aber stets mit einem Augenzwinkern.
Die ganze Familie von Henner, aber auch Rudi und Rosa sind mir ans Herz gewachsen: klug, eigensinnig und herrlich norddeutsch direkt. „Matjes al dente“ ist ein unterhaltsamer Küstenkrimi mit sympathischen Figuren, überraschenden Wendungen und genau der richtigen Prise Spannung. Perfekt für alle, die Cosy Crime mit friesischem Charme lieben.
Danke an den *rororo-Verlag für die Bereitstellung des Krimis
Meine Blumen bringe ich zu
Astrid und wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende.
Habt Ihr was Schönes vor?
Lasst es Euch auf jeden Fall gutgehen und gönnt Euch ein paar Blumen.
Bei mir wird es bunt - oder das, was ich unter Bunt verstehe, grins!
Ganz liebe Grüße