Donnerstag, 27. August 2026

Ist doch schön hier...

*Buch-Werbung 

Ist doch schön hier...
Mit solch hübschen Dahlien kann man doch auch gar nichts anderes sagen, oder?




Jede einzelne Blüte für sich ist schon ein Hingucker, 
aber alle Farben zusammen sehen so richtig schön aus




Zu den bunten Dahlien gibt es noch einen rosa Eukalyptuszweig  und einige zarte Gräser.
Fertig ist mein Beitrag für den Friday-Flowerday




Aber eigentlich ist die Überschrift "Ist doch schön hier" der Titel des Romans von Miriam Burdelski. 
Ein Danke für das Leseexpemlar an den *Blessing-Verlag 

Als Liesel ihre Großmutter Emmi auf eine Reise in die ehemalige Provinz Ostpreußen begleitet, sucht sie mehr als nur einen Ort – sie sucht Antworten. Antworten auf die Fragen, die zwischen den Generationen stehen, auf die Geheimnisse, die sich in vergilbten Kalendern und in Emmis Schweigen verstecken. Zwischen Birkenalleen, alten Gutshäusern und dem Rauschen der Ostsee entfaltet sich eine Geschichte von Verlust und Hoffnung, von Schuld und Liebe. Doch je näher Liesel der Vergangenheit kommt, desto deutlicher spürt sie: Heimat ist kein Ort, den man auf der Landkarte findet. Heimat sind die Menschen, die bleiben, wenn alles andere verschwindet.




Als ich die Inhaltsangabe zu „Ist doch schön hier“ von Miriam Burdelski gelesen habe, dachte ich sofort: Das könnte ein Buch für mich sein. Eine Reise mit der Großmutter ins ehemalige Ostpreußen, auf den Spuren der Familie und der eigenen Vergangenheit. Familiengeheimnisse aufdecken und erzählen, was früher war, mag ich einfach.

Obwohl das Thema einer Reise in die Vergangenheit nicht ganz neu ist, ist die Geschichte doch ganz anders, als ich zunächst erwartet hatte.

Wir begleiten Liesel, die gerade ihr Abitur in der Tasche hat, ihre demente, im Pflegeheim lebende Großmutter Emmi und den eher spontan dazugestoßenen Altenpfleger Jascha auf ihrem Trip in einem alten Lada Richtung Masuren. Dabei geht es natürlich um die Suche nach den eigenen Wurzeln. Aber vor allem geht es um Familie, um alte Wunden und um Dinge, über die viel zu lange geschwiegen wurde.

Nach und nach versteht man, warum Liesel ein so schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Melanie hat und warum Melanie wiederum von ihrer eigenen Mutter Emmi nie die Liebe erfahren konnte, die sie gebraucht hätte.

Die Figuren sind für mich das ganz Besondere an diesem Roman. Sie sind so wunderbar gezeichnet, dass man sie direkt vor Augen hat. Besonders Emmi ist mir ans Herz gegangen. Ihre fortschreitende Demenz wird sehr berührend beschrieben, ohne dass die Geschichte dabei schwer oder bedrückend wird.

Ganz im Gegenteil: Ich habe mit den Figuren mitgefühlt und mich immer wieder köstlich amüsiert. An manchen Stellen musste ich sogar grinsen. Man möchte am liebsten selbst mit im Auto sitzen und diese ungewöhnlichen Reise durch Polen mit all ihren Klischees miterleben.

Miriam Burdelski schreibt leicht und gleichzeitig sehr gefühlvoll. Aus ihren Sätzen spricht die tiefe Zuneigung zu Emmi, die wachsende Nähe zwischen Liesel und Jascha und auch der Schmerz, als Liesel erkennen muss, dass vieles ganz anders war, als sie bisher geglaubt hat.

„Ist doch schön hier“ ist für mich eine berührende Familiengeschichte über Vergangenheit, Verlust, Liebe und die Frage, was Heimat eigentlich bedeutet. Denn Heimat ist vielleicht tatsächlich weniger ein Ort auf der Landkarte als die Menschen, die bleiben, wenn vieles andere längst verschwunden ist.

Ein Buch, das nachdenklich macht und gleichzeitig wunderbar unterhält. Und eines, das daran erinnert, dass wir miteinander reden, Fragen stellen und manchmal auch Antworten einfordern sollten - bevor es dafür zu spät ist.




Und hier meine Dahlien nochmal komplett in der weißen Vase mit den Blumennamen, 
dem passenden Windlicht und als kleiner Hingucker noch ein paar Äpfel und Schnecken.
Spätsommer pur!





Nun kommt gut ins Wochenende, habt ihr was Schönes vor?

Liebe Freitagsgrüße




Mittwoch, 26. August 2026

Monatsrückblick und ein Besuch auf dem Heidemarkt

 

Es wird Zeit für den Monatsrückblick, den Birgitt jeden Monat für uns sammelt.
Auch wenn der August noch ein paar Tage vor sich hat, zeige ich Euch heute schon meine Collage




Im August 

- waren wir in Bad Ems auf dem Abendmarkt

- gab es Seifenblasen und viel römische Geschichte in Trier 

- besuchten uns Schmetterlinge zu einem kleinen Gartenplausch

- leuchteten Sonnenblumen in der Vase

- entstand eine Geburtstagskarte mit der neuen Stanze

- besuchten wir unsere Freunde in Dortmund, 
bummelten mit ihnen am Phoenix-See und machten eine Export-Tour rund um die Hochöfen

Wie jeden Monat gibt es zu jedem Bild den passenden Post rechts →→→ in der Sidebar



Und weil zwischen Phoenix-See und Export-Tour noch ein bisschen Zeit blieb, 
machten wir noch einen Abstecher in den Rombergpark zum Heidemarkt.

Die lila Hortensie geht flugs zu niwibo sucht...




Dort gab es jede Menge Buntes für den Garten zu entdecken und gleichzeitig zeigen sich schon die ersten kleinen Herbstboten




Hagebutten in verschiedenen Formen und Farben machen schon ein bisschen Lust auf den Herbst




Sonnenhüte 





Kardendistel 




Die kleine Tasche aus Holz fand ich ja witzig,
auch wenn sich mir der Sinn dahinter nicht so ganz erschlossen hat




Die Enten lässt das Gewusel im Park völlig kalt, sie ließen sich nicht aus der Ruhe bringen


 

Das war also unser kleiner Ausflug ins Ruhrgebiet. 
Und am Freitag wird es hier wieder blumig, denn dann heißt es Friday-Flowerday

Bis dahin schicke ich Grüße raus






Sonntag, 23. August 2026

Wochenschnipsel KW 34 aus dem Garten



Heute gibt es bunt gemischte Wochenschnipsel - ein bisschen Garten, ein bisschen Sommerpost, 
ein bisschen Dortmund und ganz viel schönes Drumherum.

Wir haben in der vergangenen Woche jede Gelegenheit genutzt, draußen zu essen. 
Wenn das Wetter noch mitspielt, muss man das auch ausnutzen!

Schuberts Zierlauch - hier - hat inzwischen allerdings eine ziemlich helle Farbe angenommen. 
Kein Wunder, steht er auf dem Tisch doch fast den ganzen Tag in der Sonne




Und wir hatten tierischen Besuch. 
Ein Admiral flatterte vorbei und fand es offenbar gemütlich an den Herbstanemonen.

Der rote Ahorn hat die heißen Tage leider nicht so gut überstanden. Trotz fleißigem Wässern ist er ziemlich vertrocknet und hat schon einen großen Teil seiner Blätter abgeworfen




Die Bienen bevorzugen jedoch den Sommeralium, da ist ein emsiges Brummen und Summen den ganzen Tag.
Auf Instagram habe ich dazu ein kleines Video eingestellt




Auch dem kleine Kohlweißling gefallen die lila Blüten 




Dann gab es noch einen lieben Geburtstagsgruß für eine Bloggerin. 
Die schöne Stanze habe ich selbst von Manu zum Geburtstag bekommen und sie musste natürlich direkt ausprobiert werden.




Und auch ich habe Sommerpost erhalten - passend zu den Sonnenblumen vom Friday-Flowerday
Danke liebe Monika 💛💛💛 Ich hoffe sehr, die Sonne bleibt noch ein wenig bei uns




Und dann ging es Freitag für zwei Tage nach Dortmund zu unseren Freunden. 
Leckeres Essen, viel Quatschen und eine Export-Biertour standen auf dem Programm. 

Treffpunkt war Phoenix-West und los ging es mit Bierglas, vier verschiedenen Sorten Export und zwei total netten Guides. Rund um die ehemaligen Hochöfen erfuhren wir jede Menge über das Bier und seine Geschichte




Unglaublich, es sind tatsächlich schon wieder 5 Jahre her, 
seit wir - hier - auf dem Hochofen herumgelaufen sind. Die Zeit rennt...




Ich bin ja kein Biertrinker, aber probiert habe ich natürlich jede Sorte. 
Der Rest landete dann immer irgendwo im Grünen, grins.
Für die neun Jungs der Junggesellentruppe, die mit uns die Führung gebucht hatten, 
konnte es nicht genug des flüssigen Goldes geben...




Sogar der Stacheldraht hat noch was Herziges




Für Kirstens Sammlung gibt es noch ein Trafohäuschen mit Stromkasten in der Nähe des Hotels. 

Was wir sonst noch in Dortmund unternommen haben, zeige ich Euch demnächst




Und heute morgen habe ich die liebe Kerstin am Koblenzer Rheinufer getroffen. 
Sie macht eine Linedance Fahrt zur Loreley und hat mir bei dieser Gelegenheit mein Geburtstagsgeschenk überreicht. Na, könnt Ihr erraten was es ist?
Jaaaa, dieser wunderschöne Loop - ich liebe ihn jetzt schon!




So, das war meine kunterbunte Woche mit vielen schönen Schnipseln, 
die ich noch bei Nicoles Gartenplausch verlinke und bei den Kreativtanten

Habt alle noch einen schönen Sonntag, 

liebe Grüße






Donnerstag, 20. August 2026

Sonne in der Vase

 

Hallo am Freitag, Hallo zum Friday-Flowerday




Heute wird es sonnig, denn endlich habe auch ich Sonnenblumen in der Vase. 
In der gestreiften Vase, die heute bereits ihren 3. Auftritt beim Blumenfreitag hat




Ganz schlicht, ohne Beiwerk und kurz geschnitten, 
damit die fröhlichen Köpfe gerade so über den Vasenrand schauen 




Dazu gesellt sich der passende Kerzenständer und ein schwarzes Glaslicht, 
welches ich mal am Phoenix-See in einem kleinen Dekoladen entdeckt habe




Und so sehen meine Sonnenblumen aus, 
wenn sich die Sonne draußen mal versteckt und die Kerzen brennen dürfen




Genießt den Spätsommer und habt einen sonnigen und schönen Start ins Wochenende

Liebe Grüße






Dienstag, 18. August 2026

Monatsspaziergang im August - ein Tag in Trier



So langsam wird es hier ja wirklich ein Blumen- und Reiseblog...
Heute gibt es nämlich schon wieder einen Ausflug - nämlich den Monatsspaziergang, 
den Heike seit Sonntag sammelt.

Trier stand schon lange mal wieder auf unserer Liste.
Eine gute Stunde von uns entfernt liegt diese schöne Stadt, die wir früher mit jedem Austauschschüler erkundet haben. Das liegt jetzt ein paar Jahre zurück und wir waren gespannt, was wir alles neu entdecken würden




Das Auto stellen wir gegenüber der Porta Nigra ab und schon geht es los mit unserer gebuchten Stadtführung.
Die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers, ist das wohl bekannteste römische Bauwerk der Stadt und gilt als das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen

Von dort führt uns der Weg weiter zu Karl Marx, dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt … 
neben Guildo Horn natürlich!!! 😄




Die große Marx-Statue ist übrigens ein Geschenk der Volksrepublik China an Trier. 
Sie wurde am 5. Mai 2018 zu seinem 200. Geburtstag feierlich enthüllt




Weiter geht es zum Hauptmarkt
Mit seinen bunten Häuserfassaden, dem Petrusbrunnen und der St.-Gangolf-Kirche 
gehört er zu den schönsten Plätzen der Stadt






Unsere Guide führt uns in Richtung Dom.
Und da entdecke ich ein kleines, sehr feines Schokoladengeschäft mit den leckersten Pralinen. 

Auch wenn es an diesem Tag wirklich heiß ist, ein Beutelchen feinster Schokolade muss einfach mit.
Ein bisschen Proviant kann ja nicht schaden...




In diesem hübschen barocken Zuckergusshaus am Domfreihof, dem Palais Walderdorff, 
befindet sich unter anderem die Stadtbücherei, eine Kunstgalerie und ein kleines Bistro 




Nachdem wir den Dom und die unmittelbar daneben liegende Liebfrauenkirche erklärt bekommen haben,




werfen wir natürlich auch noch einen Blick hinein. Schön kühl ist es hier...




Aber weiter geht's, denn Trier hat noch einiges zu bieten




Zum Beispiel die Konstantinbasilika und das direkt angrenzende Kurfürstliche Palais mit seinem wunderschönen Palastgarten. Die Basilika war ursprünglich die Palastaula der römischen Kaiser und gehört heute wie die Porta Nigra, der Dom und die Liebfrauenkirche zum UNESCO-Welterbe








Hier endet unsere Führung und wir machen uns langsam wieder auf den Rückweg, 
der uns durch den hübschen Torbogen in der Liebfrauenstraße mit einer Kreuzigungsgruppe führt




Gut gestärkt nach einem leckeren Mittagessen in der "Brasserie" mit französischer Küche, 
bummeln wir noch ein wenig durch die Straßen und Geschäfte und ich freue mich ganz besonders über den Seifenblasenmann. Da könnte ich ewig zuschauen und die Zeit vergessen.
Genau solche kleinen Dinge sind es doch, die einen Stadtbummel besonders schön machen








Ich hoffe, der Spaziergang durch diese hübsche Stadt hat Euch gefallen und auch, 
wenn der Himmel zur Zeit mehr grau als blau ist, wünsche ich Euch einen schönen Sommertag




Liebe Grüße