Freitag, 16. Januar 2026

Weiß - Clean und schlicht

 

Lag bei Euch gestern auch ein Hauch von Frühling in der Luft?
Es war so mild und ein wenig sonnig, dass es mich direkt in den Garten zog, 
um Blätter zusammenzukehren und zu schauen, ob die ersten Schneeglöckchen herausschauen.
Mit allem anderen halte ich mich noch zurück, denn die nächste Kältewelle kommt bestimmt …




In der Vase steht heute eine große Wolke weißes Schleierkraut.
Clean und ganz ohne Chichi.
Das passt einfach immer, im Winter wie im Frühling




Dazu nur zwei schlichte weiße Windlichter und die marokkanische Schale, 
fertig ist mein Beitrag für Astrids Blumenfreitag




Dazu Fell und kuschelige Kissen, so mag ich es im Moment besonders gern.
Und da alles schön weiß ist, geht es damit direkt zu niwibo sucht …




Habt einen schönen Start ins Wochenende, 

liebe Freitagsgrüße




verlinkt bei Home Sweet Home 

Mittwoch, 14. Januar 2026

Wenn aus Resten Neues entsteht


Nach dem Schweinchengießen zum neuen Jahr sind noch ein paar Wachsreste übrig geblieben. 
Also habe ich mich erneut an den Herd gestellt, das Wachs geschmolzen und einige kleine Anhänger gegossen.
So ist wieder etwas schönes Neues entstanden




Die Silikonformen sind eigentlich für die weiße Gießmasse gedacht, lassen sich aber auch für Wachs prima verwenden. Besonders praktisch ist, dass die Löcher für die Bänder bereits vorgegeben sind.
Das erspart das Zahnstochergefummel




Ja, es sind sogar rosa Anhänger entstanden. 
Ich hatte tatsächlich noch eine kleine, uralte rosa Kerze und die Zeit war einfach nun reif






Nun hängt ein Teil der Anhänger am noch kahlen Fächerahorn auf der Terrasse. 
Solange die Sonne noch nicht zu stark brennt, besteht keine Gefahr, dass sich das Wachs verflüssigt, 
und ich habe einen schönen Hingucker, wenn ich aus dem Fenster schaue




Da die kreative Wiederverwertung von den alten Wachsresten ein schönes Upcycling ist, 
bekommen meine Anhänger ein X beim Bingo!






Und schaut mal - im Topf blühen tatsächlich schon kleine Muscaris. Ein bisschen früh, oder?




Überall zeigen sich kleine Zeichen des Neubeginns und es sind genau diese Kleinigkeiten, 
die den Alltag so schön machen. Habt es fein!

Ganz liebe Mittwochsgrüße




verlinkt bei Home Sweet Home

Montag, 12. Januar 2026

12 von 12 im Januar mit Schnee!


Hallo zum ersten 12 von 12 im neuen Jahr. 
Der interessanten Aktion von Caro, die an jedem 12. unseren Alltag in 12 Bildern sucht




7.05 Uhr - nach Duschen, Fönen und Stylen ist es Zeit fürs Frühstück. 
Wie fast jeden Morgen Müsli mit frischem Obst - das müsst Ihr Euch heute dazu denken...

Aber zuerst schnell einen Blick auf meine Anhänger, die ich gestern gegossen habe. 
Sehen schon ganz gut aus, im nächsten Post dann mehr dazu




Nach dem Frühstück einen ersten Blick auf den Laptop und da werde ich heute mit einem Family-Foto von 2019 begrüßt




Endlich hell und Hurra! Es hat geschneit. 
Die Freude ist jedoch nur kurz, denn mittlerweile ist der größte Teil schon wieder geschmolzen 




Da wir gestern jedoch auf der Höhe im Schnee spazieren waren, müssen noch die Stiefel geputzt werden. 
Und wenn ich einmal dran bin, bekommen die grauen auch noch eine Behandlung




Die beiden Pakete müssen heute noch zur Post....




Und die Masken wandern in die graue Tonne. 
Haltbarkeitsdatum seit 2024 überschritten, die gehen nun wirklich nicht mehr.
Aber sie kommen zu den "1000 Teile raus" 




Am Mittwoch bekommen wir Übernachtungsgäste, also wird das Gästezimmer geputzt und das Bett frisch bezogen. Ja, unsere Gäste bekommen auch Kopfkissen, die drehen aber gerade in der Waschmaschine ihre Runde




Mein Projekt fürs neue Jahr - ich möchte mein Niederländisch weiter verbessern. 
Da es mit den Zeiten der VHS nicht so klappt, habe ich mein Babbel-Konto reaktiviert und lerne seit 6 Tagen fleißig. Immer so, wie es zeitlich gerade passt




Mittagessen! Überbackene Maultaschen auf einem Zwiebel-Tomatenbett 




Ein bisschen Wollabbau - habe mir ein klitzekleines Projekt vorgenommen




Und zum Abschluss noch ein Bild der mittlerweile aufgeblühten orangen "Ach Du Schreck"-Lilie.
Sieht doch gar nicht so übel aus!




Nun bin ich mit meinen 12 Bildern durch.
Heute steht noch Pediküre, Einkaufen und Bügeln auf dem Plan.
Und bei Euch? Wie sieht Euer Montag aus?

Ganz liebe Grüße






Sonntag, 11. Januar 2026

Meine 2. KW mit Alltag, aber ohne Schnee


Hallo am Sonntag!

Die erste Alltagswoche im neuen Jahr ist vorbei und wir haben es langsam angehen lassen.

Der Montagmorgen fing mit Büro an.
Nach zwei Wochen Urlaub hatten sich dort einige Verfahren angesammelt, die abgearbeitet werden wollten




Nachmittags bin ich unserem Tannenbaum auf die Pelle gerückt.
Es wurde auch Zeit. Drei Wochen im warmen Wohnzimmer und die Nadeln rieselten nur so zu Boden




Herrlich, die Leere danach wieder.
Die restliche Weihnachtsdeko wanderte dann am Dienstag zurück in den Weihnachtsschrank




Dann durfte ich noch ein Beautifulpäckchen von Burgi auspacken.
Es lag einige Zeit bei den Nachbarn, bis es den Weg zu uns gefunden hat.
Ganz lieben Dank – jetzt kann ich gut gestylt ins neue Jahr starten 💕




Letztes Jahr habe ich irgendwann die Übersicht verloren, das soll mir dieses Jahr nicht passieren. 
Also wieder ran an Elkes "1000 Teile raus".
Diese bunten Masking Tapes wurden über die Kleinanzeigen verschenkt.
Und auch sonst ging in dieser Woche schon einiges an neue Besitzer, ins Altpapier oder in die graue Tonne




Am Mittwoch musste ich mich mit einer großen Pizza trösten.
Die Ergebnisse des 7-Tage EKG's waren nicht so, wie gewünscht. 
Dazu das graue Nieselregenwetter, ach nö, da brauchte ich ein wenig Soulfood
Hr. niwibo hat natürlich auch was abbekommen 😉




Donnerstag und Freitag waren ruhig - ganz normaler Alltag. 

Ich habe die erste Geburtstagskarte gebastelt, dazu ein paar Schönigkeiten verpackt und dem Geburtstagskind in den Briefkasten geworfen, denn leider war sie zum 12tel Blick unterwegs. 
Happy Birthday liebe Astrid 😘

Samstag waren wir beim großen Sohn zum Frühstück eingeladen und haben danach beim jüngsten Sohn noch ein wenig geräumt. Wie gut, dass sie ganz nah beieinander wohnen.

Und dann habe ich schon ein wenig Urlaubsplanung gemacht. 
Vorfreude!!!




Heute steht nicht viel an, ein Spaziergang, ein leckeres Curry kochen, ein neues Buch beginnen.

Und was habt Ihr Schönes vor?

Ganz liebe Sonntagsgrüße




verlinkt bei Samstagsplausch


 

Freitag, 9. Januar 2026

Never trust the flower girl


*Buch-Werbung 

Denn die junge Blumenfrau hat mir am Montag diese, damals noch giftgrüne Lilie mit den Worten 
"Sie blüht weiß" verkauft. 
Und nun, am Blumenfreitag, kann man ganz klar erkennen: Weiß blüht sie sicherlich nicht. 
Es wird wohl eher Gelb oder sogar Orange (!) werden...
Ach du Schreck!




Nun ist auch der zweite Anlauf im neuen Jahr, weiße Blumen in der Vase zu haben, gescheitert.
Dabei wollte ich der "weißen" Lilie mit weißen Ästen und zarten Wachsblümchen ihren großen Auftritt geben




Aber zum Glück habe ich immer getrocknete Craspedia (Trommelstöcke) im Vorrat und kann so den Farbton der Lilie aufgreifen. Und siehe: In der grauen Vase wirkt das Ganze richtig frisch.
Wenn die Lilie erst einmal blüht, könnte sich das zu einem echten WOW entwickeln 
und mir ein X beim Bingo! bescheren. So kann es gehen …





Eines der kleinen Glücksschweinchen ist bei mir geblieben, 
alle anderen sind mit guten Wünschen auf Reisen gegangen




Glück kann auch das Geschwisterpaar aus im neuen Roman von Susanne Goga gebrauchen, 
der im *Heyne-Verlag erschienen ist und den ich rezensieren darf, vielen Dank!

Ein Geschwisterpaar und der große Traum vom Leben

Rheinland 1919. Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von Krieg, Revolution und Besatzung. Thora nutzt die neue aufregende Zeit, um ein Schauspielstudium in Düsseldorf zu beginnen, während Hannes, der eigentlich Architektur studieren wollte, nach seiner Rückkehr von der Front orientierungslos ist. Eines Tages wird Hannes wegen Mordverdachts verhaftet, schweigt aber beharrlich. Im Zimmer ihres Bruders findet Thora einen Gedichtband von Eichendorff, in dem die Worte »Adler« und »Vulkan« markiert sind. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Rätsel, das sich dahinter verbirgt. Und erfährt vom geheimen Leben ihres Bruders. Thora begreift, dass sie mit allen Mitteln darum kämpfen muss, ihn aus dem Gefängnis zu befreien ...


Der Roman entführt ins Rheinland des Jahres 1919 - eine Zeit des Umbruchs, geprägt von Kriegsende, Revolution und alliierter Besatzung. Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Thora und Hannes Bernrath, Kinder einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach, die ein außergewöhnlich enges Verhältnis zueinander haben. 

Während Thora die neuen Freiheiten der Nachkriegszeit nutzt und in Düsseldorf ein Schauspielstudium beginnt, findet sich ihr Bruder Hannes nach seiner Rückkehr von der Front nicht mehr zurecht. Seine ursprünglichen Pläne, Architektur zu studieren, sind in weite Ferne gerückt, stattdessen wirkt er in sich gekehrt und irgendwie verloren. Als Hannes plötzlich wegen Mordverdachts verhaftet wird und sich weigert auszusagen, steht Thoras Welt Kopf.

Bei der Durchsuchung seines Zimmers stößt sie auf einen Gedichtband von Eichendorff, in dem rätselhafte Begriffe markiert sind. Diese Spur führt Thora tiefer in das geheime Leben ihres Bruders, von dem sie bislang nichts ahnte. Entschlossen beginnt sie, eigene Nachforschungen anzustellen, um damit Hannes’ Unschuld zu beweisen und ihn aus dem Gefängnis zu holen.

Die Handlung wechselt geschickt zwischen der Gegenwart und zahlreichen Rückblenden. Besonders die Einblicke in die Kindheit der Geschwister lassen ihre enge Bindung nachvollziehbar werden und zeichnen nach und nach ein vielschichtiges Bild der Familie. Gleichzeitig fließen historische Themen wie Besatzung, politische Spannungen und gesellschaftliche Umbrüche in die Geschichte ein und treiben die Handlung voran.

Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Die Mischung aus Familiengeschichte, historischem Hintergrund und geheimnisvoller Spurensuche ist stimmig und atmosphärisch. Insgesamt eine sehr lesenswerte Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.




Meine "Ach du Schreck" Blumen bringe ich nach Köln zu Astrid und wünsche Euch ein schönes Wochenende. 
Hier liegt mittlerweile noch nicht mal mehr ein Fitzelchen Schnee, und ich komme mir vor wie bei Asterix:
Ganz Deutschland ist von Schnee besetzt... Ganz Deutschland? Nein! 

Trotzdem winterliche Grüße




verlinkt bei Home Sweet Home 

Mittwoch, 7. Januar 2026

Winter, Schneemänner & das 1. Kreuz beim Bingo


Kann man bei dieser hauchdünnen Schicht überhaupt von Schnee sprechen? 
Viel mehr ist gestern leider nicht vom Himmel gefallen, 
aber für ein wenig Winterfeeling und zum Freuen reicht es auf jeden Fall




Die süßen Schneemannkerzen freuen sich jedenfalls riesig, man sieht es ihnen förmlich an, oder?
Sie fühlen sich pudelwohl draußen im Garten und strahlen übers ganze Gesicht






Mit Wasserschiebefolie lassen sich die Kerzen im Handumdrehen aufhübschen. 
Nett verpackt und mit einem kleinen Anhänger versehen werden sie zu einem winterlichen Mitbringsel








Und da man hier am Mittelrhein den Winter nehmen muss, wie er eben ist, 
halte ich ihn und die Schneemänner ganz schnell bei Annis Bingo! fest. 
Wer weiß schon, ob und wann es hier wieder schneit … 




Und da Schnee und Schneemänner weiß sind, passen sie perfekt zu niwibo sucht...

Winterliche Grüße