Donnerstag, 16. Juli 2026

Frische Farben am Friday-Flowerday

*Buch-Werbung 

Hallo am Blumenfreitag  



Eigentlich ist der Juli für mich ja Sonnenblumenzeit, aber als ich Dienstag im Blumenladen stand, 
griff ich spontan zu ganz anderen Blumen. Soll mir das zu denken geben??? 



Rosa Bartnelken, weiße Freilandrosen, grüne Nelken, dazwischen ein bisschen Gras, 
alles zusammen in der grauen Kugelvase und fertig ist mein Beitrag für Astrids Blumenfreitag.

Und das Ganze ist zu 100 % etwas anderes, als das, was ich eigentlich kaufen wollte...
Ein weiteres X beim Bingo!








Die Woche war ziemlich ruhig, außer Büro hatte ich tatsächlich keinen einzigen Termin. 
So blieb mir viel Zeit zum Lesen.

Der neue Roman von *Angelika Schwarzhuber, vielen Dank an den blanvalet-Verlag
ist genau der richtige Lesestoff für gemütliche Nachmittag im Garten:

Eine Kreuzfahrt? Nein, danke! Aber wie wäre es mit einem Rockkonzert?

Clementina wird von ihrer Familie zum Geburtstag mit einer Kreuzfahrt beschenkt, und Tilda, Expertin für Seniorenbetreuung, soll die Witwe samt Pudeldame Layla währenddessen betreuen. Ein nicht allzu schwierig klingender Auftrag mit Urlaubscharakter – denkt Tilda. Aber von wegen! Die eigensinnige Clementina hat einen ganz anderen Plan, und der hat mit einer großen Liebe und einem ganz besonderen Rockkonzert zu tun, das sie unter keinen Umständen verpassen will. Als unfreiwillige Komplizin soll Tilda der alten Dame nun dabei helfen, sich diesen lang ersehnten Traum zu erfüllen ...



Diesmal soll Altenpflegerin Tilda die quirlige Clementina auf eine Kreuzfahrt begleiten. Doch Clementina hat ganz andere Pläne, und die haben mit einer großen Liebe aus längst vergangenen Zeiten und einem ganz besonderen Rockkonzert zu tun. Diesen Traum möchte sie sich unbedingt noch erfüllen, und Tilda wird dabei eher unfreiwillig zu ihrer Komplizin.

In dem neuen Roman von Angelika Schwarzhuber merkt man wieder mal, dass ältere Hauptfiguren keineswegs angestaubt sein müssen, ganz im Gegenteil: Diesmal wird es sogar richtig rockig! Denn auch alte Leute waren mal jung und haben ihre Vergangenheit.

Die Geschichte liest sich wunderbar leicht und ist genau die richtige Lektüre für entspannte Sommertage. Besonders gut gefallen haben mir die letzten Kapitel, denn dort wird es emotional und auch ein bisschen romantisch. Was dem Roman einen besonders schönen Abschluss verliehen hat. 

Ein echtes Highlight sind die Rezepte am Ende des Buches. Der Rahmgulasch hat es mir angetan. Das wird demnächst mal ausprobiert. 

Wieder einmal ist Angelika Schwarzhuber ein wunderbarer Sommerroman gelungen. 

- Hier - habe ich Euch bereits einen Roman der Autorin vorgestellt




Und so sahen die Blumen gestern Abend bei Kerzenschein aus. 
Es hat tatsächlich ein wenig geregnet, es wurde düster und ich habe die Gelegenheit genutzt, 
Kerzen anzuzünden. Leider war die Regenmenge nur ein Tropfen auf dem heißen Stein




Kommt gut ins Wochenende

liebe Freitagsgrüße




verlinkt bei Home Sweet Home 




 

Dienstag, 14. Juli 2026

Triest von seiner königlichen Seite - ein Ausflug zum Schloss Miramare



Heute gibt's keine Fischerörtchen-Idylle, stattdessen nehme ich Euch mit zu den alten Habsburgern.
 Kommt Ihr mit?

Vom Hotel laufen wir ein paar Minuten zum Triester Hauptbahnhof und steigen dort in den Bus zum Schloss Miramare. Für gerade einmal 1,50 Euro fahren wir rund zehn Kilometer immer an der Küste entlang. 
Für den Preis kommen wir zu Hause ja kaum eine Station weit




Von der Endhaltestelle sind es noch etwa zehn Minuten zu Fuß, 
bis wir eine der schönsten Sehenswürdigkeiten an der Adriaküste erreichen.

Vor uns liegt das Castello di Miramare, das um 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg und seine Frau Charlotte von Belgien erbaut wurde. Vielleicht kennt Ihr Maximilian aus der Netflix-Serie
 "Die Kaiserin" oder habt schon einmal von den Habsburgern gehört: Er war der jüngere Bruder von Kaiser Franz Joseph I. und kam als Oberbefehlshaber der österreichischen Marine nach Triest. 
Das Schloss ließ er sich direkt am Meer als prachtvolle Residenz errichten - mit einem Ausblick, 
der bis heute begeistert

 


Schlendern wir doch ein wenig durch den weitläufigen Schlosspark, 
genießen den Blick über die glitzernde Adria und bestaunen die liebevoll angelegten Blumenbeete








Der rund 22 Hektar große Park ist etwas ganz Besonderes: 
Maximilian brachte von seinen Seereisen Pflanzen aus aller Welt mit. 
Heute wachsen hier mediterrane, asiatische und südamerikanische Bäume und Pflanzen.
Eine wunderschöne Mischung, die dem Park seinen ganz eigenen Charme verleiht














Nach gut drei Stunden zwischen Schloss, Park und Meer machen wir uns wieder auf den Weg zurück nach Triest. Dieses Mal allerdings zu Fuß, wir haben ja Urlaub und jede Menge Zeit. 
Immer an der Küste entlang geht es zurück in die Stadt. 
Unterwegs können wir an einer der vielen kleinen Fischbuden natürlich nicht vorbeigehen. 
Frische Calamari mit Pommes! So einfach, so lecker




Einen Tag in Triest haben wir noch vor uns, bevor es weiter nach Kroatien geht. 
Aber davon erzähle ich Euch beim nächsten Mal...

Habt eine schöne Wochenmitte

liebe Grüße 





Samstag, 11. Juli 2026

Muggia - ein buntes Fischerörtchen an der Adria



Hallo am Sonntag!

Habt Ihr Lust auf die nächste Station unserer Adria-Reise?

Nachdem wir Graz verlassen haben, geht es für uns weiter nach Triest - unsere zweite Station auf der Sommerreise. 
Unser Hotel liegt nur wenige Minuten vom Hafen entfernt, sodass wir am nächsten Morgen nach dem sehr guten Frühstück ganz entspannt die Fähre "Delfino Verde" nach Muggia erreichen

Liebe, Lebe & Lächle!



Die etwa 30-minütige Fahrt ist bereits ein kleines Urlaubserlebnis und bietet wunderschöne Ausblicke auf den Golf von Triest. 

Muggia ist übrigens die einzige Stadt Istriens, die heute zu Italien gehört. 
Mit ihrem kleinen Yachthafen, den verwinkelten Gassen und den farbenfrohen Häusern gehört sie zu den 15 schönsten Küstenorten Italiens



Dann machen wir uns mal auf den Weg und schlendern durch die engen Altstadtgassen




Bergauf, bergab, vorbei an bunten Fassaden und unzähligen Blumenkübeln






Die Sonne wärmt uns schon am frühen Morgen, und je weiter wir uns vom Ortskern entfernen, 
desto ruhiger wird es




Von vielen Aussichtspunkten aus genießen wir den Blick hinüber zum Hafen von Triest.
Im Hintergrund könnt Ihr die neue "Mein Schiff Flow" entdecken, die eine Woche später in Triest getauft wird




Zurück am Hafen gönnen wir uns in einem der kleinen Cafés einen Bianco Spritz und beobachten die vielen kleinen Boote, die gemütlich auf dem Wasser schaukeln








Anschließend bummeln wir noch ein wenig durch das Gassengewirr, 
bevor wir mit der Fähre wieder nach Triest zurückfahren






Überall gibt es liebevolle Dinge zu entdecken - nichts Spektakuläres, aber immer Schön fürs Auge






Solltet Ihr einmal in Triest sein, dann plant unbedingt einen Abstecher nach Muggia ein. 
Diese charmante kleine Hafenstadt ist der perfekte Ort, um für ein paar Stunden dem Trubel zu entfliehen und das italienische Lebensgefühl zu genießen




Bilder aus Triest und Umgebung folgen dann demnächst...

Bis dahin ganz liebe Grüße




verlinkt bei niwibo sucht...

Donnerstag, 9. Juli 2026

Blumen, Lillet & Keramik


Letztes Wochenende hatten wir die Eltern der Freundin unseres Ältesten zu Besuch. 

Aus einem ersten Kennenlernen ist über die vergangenen sieben Jahren eine richtig schöne Freundschaft entstanden. Wir sind ungefähr im gleichen Alter, ticken in vielen Dingen ähnlich und verstehen uns einfach richtig gut. Deshalb treffen wir uns mehrmals im Jahr, längst nicht mehr nur wegen unserer Kinder, 
sondern auch gerne mal ohne sie. 

Wir empfinden das als echtes Geschenk. Denn ehrlich, es ist alles andere als selbstverständlich, 
dass die Eltern eines Paares sich auf Anhieb so gut verstehen und daraus mit der Zeit eine so herzliche Freundschaft wächst




Martina mag es eher bunt, da sind wir tatsächlich ziemlich unterschiedlich 😉
 Umso mehr hat es mich gefreut, dass sie mich mit diesem wunderschönen weißen Gesteck überrascht hat




Verpackt in einen Filzmantel mit einer zarten Perlenschnur, stecken darin weiße Hortensien, Mutterkraut, 
eine Nelkenart und Schleierkraut. 
Zusammen mit ein paar Muscheln und dem geringelten Kerzenständer darf das Gesteck heute zu 
Astrids freitäglicher Blumensammlung 




In unserem Städtchen bietet Linda kreative Workshops in kleinen Gruppen an.
 Das wollte ich schon lange einmal ausprobieren und jetzt war endlich die perfekte Gelegenheit. 
Also ging es gut gelaunt und voller Vorfreude mit der Hälfte des Besuchs Samstagnachmittag ins Atelier






Dank des Lillets sind die Striche auf der Tasse nicht ganz so gerade geworden...
Nein, natürlich nicht! Das war genauso gewollt! 
Jetzt bin ich schon ganz gespannt, wie meine Herztasse nach dem Brennen aussehen wird.
Und natürlich auch die Werke der beiden anderen 





Nun wünsche ich Euch einen wunderschönen Freitag und ein entspanntes Wochenende

Macht es Euch schön, liebe Grüße 











Dienstag, 7. Juli 2026

Bunt gemixte Wochenmitte

*Buch-Werbung 

Heute gibt es eine bunte Mischung aus den letzten Tage.

Ein bisschen Sommerpost, einen kleinen Besuch im Garten und ein wunderbares Buch




Für meine Sommerpost war ich noch auf der Suche nach einer passenden Idee. 
Also habe ich meine kleine Schachtel mit der gesammelten maritimen Deko hervorgeholt. 
Zwischen all den Muscheln und Fischen fiel mir das kleine Lederschiff in die Hände und schon war die erste Karte gedanklich fertig. 

Leider besitze ich nur dieses eine Schiffchen. 
Für die restlichen Karten mussten deshalb kleine Holzfische einspringen.




Aber ehrlich, die Fischkarten gefallen mir mindestens genauso gut. Und ganz nebenbei bin ich wieder sieben kleine Dekoteilchen ärmer, denn alle Briefe sind inzwischen geschrieben und machen sich in den nächsten Tagen auf den Weg zur Post.

Auch wenn sieben Teile nur ein winziger Bruchteil von 1000 sind, 
dürfen sie trotzdem bei „1000 Teile raus!“ mitmachen.




Besuch hatten wir auch: Der süße Anton schaute im Garten vorbei und wir hielten einen kleinen Plausch am Gartenzaun. Na gut, eigentlich plauderte eher ich. Anton hatte schließlich Wichtigeres zu tun. 
Ihm wurde schnell langweilig, denn im Garten gibt es schließlich jede Menge zu entdecken. 
Schwupps, schon war er wieder verschwunden und kletterte flink in die Kirschbäume.

Trotzdem geht der kurze Eichhörnchen-Besuch zu Nicoles "Plausch am Gartenzaun"




Und zum Schluss möchte ich Euch noch eine wunderschöne und zarte Geschichte ans Herz legen:


Auf einer fast vergessenen Insel im japanischen Seto-Binnenmeer steht ein außergewöhnlicher Ort: das Postamt der verlorenen Briefe. Hier landen Schreiben ohne gültige Adresse – Briefe an Verstorbene, Verlorenes, an das eigene frühere Ich oder an Menschen, die man sich in der Nähe wünscht.

Die junge Wissenschaftlerin Risa kommt für einen Arbeitsaufenthalt nach Awashima. Offiziell, um Ordnung in das wachsende Archiv dieser Botschaften ohne Empfänger zu bringen. In Wahrheit aber folgt sie einer sehr persönlichen Hoffnung: Inmitten all dieser fremden Worte sucht sie nach Spuren ihrer eigenen Vergangenheit – und nach Antworten auf Fragen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten.

Während Risa Briefe liest, sortiert und bewahrt, öffnen sich ihr nach und nach die Lebensgeschichten Unbekannter: von Liebe und Schuld, von Verlust und Hoffnung, von all dem, was Menschen nicht auszusprechen wagen. Gleichzeitig beginnt auf der stillen Insel eine zarte Annäherung an neues Leben, neue Liebe – und an sich selbst.


Eine kleine, fast menschenleere Insel. Ein außergewöhnliches Postamt. Eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrer Mutter. Das Postamt der verlorenen Briefe ist ein herzerwärmender Roman über heilende Begegnungen, die Kraft des Schreibens und darüber, wie die kleinen Dinge im Leben oft den größten Unterschied machen. Besonders schön: Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und stammt von der Autorin des internationalen Bestsellers Die Telefonzelle am Ende der Welt.

Stell dir vor, du schreibst einen Brief an jemanden, dessen Adresse du nicht kennst. An jemanden, den du vielleicht nie getroffen hast. Oder an dein jüngeres Ich, deine Lieblingsjahreszeit, ein verlorenes Erinnerungsstück oder sogar dein Lieblingsessen. An wen würdest du schreiben?

Genau um solche Briefe geht es in diesem Roman. Risa schreibt selbst keinen dieser Briefe. Stattdessen sortiert sie sie in einem kleinen, besonderen Postamt auf der Insel Awashima. Ein Ort voller Erinnerungen, Hoffnungen und unausgesprochener Gefühle.

Offiziell ist Risa für ihre wissenschaftliche Arbeit auf der Insel. Doch schnell wird klar, dass sie nicht nur beruflich dort ist. Sie sucht nach Antworten auf ihre Vergangenheit und hofft, ihrer Mutter näherzukommen. Während sie die Briefe liest und archiviert, begegnet sie den Geschichten fremder Menschen und beginnt gleichzeitig, ihre eigene Geschichte neu zu betrachten.

Dabei wird sie nach und nach Teil der kleinen Dorfgemeinschaft. Wer träumt nicht von einem Ort, an dem jeder jeden kennt, sich gegenseitig unterstützt und füreinander da ist? Genau dieses Gefühl vermittelt das Buch auf jeder Seite.

Die Atmosphäre ist unglaublich ruhig und entschleunigend. Es passiert nichts Spektakuläres und genau das macht für mich den Charme der Geschichte aus. Zwischen den Briefen fremder Menschen, den kleinen Begegnungen und den leisen Entwicklungen entfaltet sich ein Roman, der Achtsamkeit für die kleinen Momente vermittelt und zeigt, dass selbst kleine Schritte die Welt ein wenig besser machen können.

Besonders gefallen haben mir die vielen Briefe. Jeder erzählt ein kleines Stück eines fremden Lebens.

Das Postamt der verlorenen Briefe ist kein Roman voller großer Wendungen, sondern eine ruhige Wohlfühlgeschichte über Erinnerungen, Gemeinschaft und die Kraft der Worte. Es ist eine Reise, die nicht nur über eine kleine Insel führt, sondern vor allem ins Innerste der Menschen. Ein Buch, das man wunderbar zwischendurch lesen kann, wenn man einfach einmal abschalten und sich in einer sanften, herzerwärmenden Geschichte verlieren möchte.




Für diese bunt gemixte Wochenmitte gibt es das erste Bingo X im 3. Quartal - Buntes Treiben

Habt einen schönen Tag, liebe Grüße