Die rosafarbenen schnell zu niwibo sucht...
Nun bringe ich meine Bilder zu Caro und schaue mal,



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Beim Lesen spürt man eine stille Verbundenheit, die sich zwischen diesen doch wildfremden Menschen entwickelt. Obwohl sie sich gerade erst kennenlernen, bleiben sie sich nicht gleichgültig. Sie spüren, dass jeder von ihnen seine Probleme hat und genau dieses vorsichtige Annähern, diese kleinen Gesten der Aufmerksamkeit, verleihen dem Roman eine große Wärme. Es ist wohltuend zu erleben, wie sie sich Halt geben, ohne große Worte, einfach durch Präsenz und Menschlichkeit.
Die Schwere der Themen: Depression, Einsamkeit, Verlustängste, werden durch einen feinen und angenehmen Humor aufgelockert. Er wirkt nicht aufgesetzt, sondern entsteht ganz natürlich aus den Situationen und den Eigenheiten der Figuren. Diese humorvollen Momente machen den Roman noch menschlicher und zeigen, dass selbst in schwierigen Zeiten Raum für Leichtigkeit und ein Augenzwinkern bleibt.
Die Sprache ist klar und ruhig. Die isländische Natur bildet einen sanften Hintergrund. Das Buch ist kein lauter oder dramatischer Roman, sondern gleicht einem langsamen, tiefen Atemzug. Es erzählt davon, wie Menschen weiterleben, auch wenn sie sich verloren fühlen und wie Nähe manchmal genau dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet.
Ein warmes und tröstliches Buch, welches lange nachklingt.

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