Dienstag, 18. August 2026

Monatsspaziergang im August - ein Tag in Trier



So langsam wird es hier ja wirklich ein Blumen- und Reiseblog...
Heute gibt es nämlich schon wieder einen Ausflug - nämlich den Monatsspaziergang, 
den Heike seit Sonntag sammelt.

Trier stand schon lange mal wieder auf unserer Liste.
Eine gute Stunde von uns entfernt liegt diese schöne Stadt, die wir früher mit jedem Austauschschüler erkundet haben. Das liegt jetzt ein paar Jahre zurück und wir waren gespannt, was wir alles neu entdecken würden




Das Auto stellen wir gegenüber der Porta Nigra ab und schon geht es los mit unserer gebuchten Stadtführung.
Die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers, ist das wohl bekannteste römische Bauwerk der Stadt und gilt als das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen

Von dort führt uns der Weg weiter zu Karl Marx, dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt … 
neben Guildo Horn natürlich!!! 😄




Die große Marx-Statue ist übrigens ein Geschenk der Volksrepublik China an Trier. 
Sie wurde am 5. Mai 2018 zu seinem 200. Geburtstag feierlich enthüllt




Weiter geht es zum Hauptmarkt
Mit seinen bunten Häuserfassaden, dem Petrusbrunnen und der St.-Gangolf-Kirche 
gehört er zu den schönsten Plätzen der Stadt






Unsere Guide führt uns in Richtung Dom.
Und da entdecke ich ein kleines, sehr feines Schokoladengeschäft mit den leckersten Pralinen. 

Auch wenn es an diesem Tag wirklich heiß ist, ein Beutelchen feinster Schokolade muss einfach mit.
Ein bisschen Proviant kann ja nicht schaden...




In diesem hübschen barocken Zuckergusshaus am Domfreihof, dem Palais Walderdorff, 
befindet sich unter anderem die Stadtbücherei, eine Kunstgalerie und ein kleines Bistro 




Nachdem wir den Dom und die unmittelbar daneben liegende Liebfrauenkirche erklärt bekommen haben,




werfen wir natürlich auch noch einen Blick hinein. Schön kühl ist es hier...




Aber weiter geht's, denn Trier hat noch einiges zu bieten




Zum Beispiel die Konstantinbasilika und das direkt angrenzende Kurfürstliche Palais mit seinem wunderschönen Palastgarten. Die Basilika war ursprünglich die Palastaula der römischen Kaiser und gehört heute wie die Porta Nigra, der Dom und die Liebfrauenkirche zum UNESCO-Welterbe








Hier endet unsere Führung und wir machen uns langsam wieder auf den Rückweg, 
der uns durch den hübschen Torbogen in der Liebfrauenstraße mit einer Kreuzigungsgruppe führt




Gut gestärkt nach einem leckeren Mittagessen in der "Brasserie" mit französischer Küche, 
bummeln wir noch ein wenig durch die Straßen und Geschäfte und ich freue mich ganz besonders über den Seifenblasenmann. Da könnte ich ewig zuschauen und die Zeit vergessen.
Genau solche kleinen Dinge sind es doch, die einen Stadtbummel besonders schön machen








Ich hoffe, der Spaziergang durch diese hübsche Stadt hat Euch gefallen und auch, 
wenn der Himmel zur Zeit mehr grau als blau ist, wünsche ich Euch einen schönen Sommertag




Liebe Grüße





Samstag, 15. August 2026

Wochenschnipsel KW 33, ein wenig Wasserburg und nur noch 107 Tage...



Nachdem wir auf dem Hinweg an die Adria in Graz einen Zwischenstopp eingelegt hatten, 
gab es auf dem Rückweg noch einen kleinen Stopp im Chiemgau.

Und endlich konnte ich das schöne, bunte Wasserburg am Inn besuchen, ein Ort, 
der schon lange auf meiner Liste stand




Die Altstadt liegt malerisch auf einer vom Inn umflossenen Halbinsel und wirkt mit ihren farbenfrohen Häusern und den vielen historischen Fassaden sehr einladend




Wir ließen uns einfach durch die kleine Altstadt treiben und entdeckten dabei die schönen alten Patrizierhäuser an der Hofstatt und die Pfarrkirche St. Jakob








das Herzogliche Schloss,




das Rathaus 






und natürlich das historische Brucktor, eines der Wahrzeichen der Stadt. 

Eigentlich wollten wir anschließend noch ein Stück am Inn entlang spazieren. 
Der Skulpturenweg hätte mich ebenfalls sehr interessiert. Aber bei dieser Hitze war die Lust auf einen längeren Spaziergang dann doch nicht mehr ganz so groß und schließlich lag auch noch der Heimweg vor uns.
Aber man braucht ja auch immer einen Grund, um wiederzukommen...




Mein kunterbunter Bloggeburtstag findet ja erst im September statt, 
aber die erste Geburtstagspost trudelte schon ein.

Neugierig wie ich nunmal bin, musste ich sie auch gleich öffnen.
Und schaut Euch das an, so eine tolle Karte und dann diese hübschen Tapetenstücke.
(Das die Tapeten nicht kunterbunt sind, finde ich natürlich genial, lach)

Liebe Elfi, da kann ich ja kreativ werden, ganz lieben Dank für diese wunderschöne Post 💚
Und nein, ich bin nicht Elfis Wichtel, diese Post läuft außerhalb der Wichtel-Reihe!






Was war sonst noch los in der letzten Woche?

Wir waren an der Uferbar in Koblenz und haben dort einen leckeren Spritz genossen mit Blick auf die Festung Ehrenbreitstein. Eine schöne Feierabend-Location 




Dann habe ich mich als Schriftenmaler beim Grabstein meiner Schwiegereltern betätigt. 
Die Schrift war schon schwer vom Wetter verblasst (oben) und ich habe sie mit der passenden Farbe nachgezogen und bin vom Ergebnis sehr zufrieden (unten)




Und dafür gibt es ein X beim Bingo! für Zum Schutz von... habe ich...




Neben den Schwiegereltern liegt ein Heimatdichter, über den ich jedoch im Internet so gut wie nichts finden konnte






Nach dem Besuch auf dem Friedhof waren wir noch im Lieblingsgartencenter und was sehe ich da?
Sie packen tatsächlich schon die Tannenbäume aus!
Hallo - es sind noch 107 Tage bis zum 1. Advent. 
Ich möchte jetzt erstmal einen schönen Übergang vom Spätsommer zum Herbst mit seinen Kürbissen 




Heute genieße ich erstmal das volle Haus.
Beide Söhne mit Freundinnen kommen zum Grillen und wir werden bestimmt viel Spaß haben.

Ganz liebe Grüße








Donnerstag, 13. August 2026

Freitagsblumen mit Schnecken

*Buch-Werbung 


Inspiriert von meiner Blumenvasenliste habe ich für diesen Blumenfreitag einmal zu Vasen gegriffen, 
die ich Euch bisher noch gar nicht oder nur selten gezeigt habe




Diese kleine Schneckenvase von meiner Lieblingsfirma feiert heute sogar Premiere. Ist sie nicht süß? 
Sie steht tatsächlich bestimmt schon zwei Jahre im Schrank und fühlt sich dort offenbar pudelwohl. 
Aber irgendwann ist es ja auch mal Zeit, also raus ans Licht mit ihr!

Auch die Hortensie fühlt sich bei uns sowas von wohl, denn ich habe sie schon - hier - gezeigt.
Aber meine ich das nur oder hat sie tatsächlich ein wenig ihre Farbe verändert?




In den beiden anderen schlichten weißen Vasen stehen diesmal Gladiolen. 
Die mit den weißen Blüten, die sich irgendwie unter die rosafarbenen gemogelt hat, 
ist leider abgebrochen und musste deshalb in eine kleinere Vase umziehen




Ich bin ganz begeistert von dieser zarten Farbe




Zu den heutigen Blumenfarben passt das Cover der neuen Romantik- und Zeitreisen Buchserie 
von Santa Montefiore doch ganz gut. 

"Das Geheimnis des Mondgartens" habe ich in zwei Tagen verschlungen, danke für das *Leseexemplar!

Um das Rätsel zu lösen, das ein altes Herrenhaus umgibt, muss Pixie Tate ins Jahr 1895 zurückreisen – und trifft die Liebe ihres Lebens …

Das herrschaftliche St. Sidwell Manor an Cornwalls wilder Küste ist in die Jahre gekommen. Sein wunderschöner Garten verwildert, seine prächtige Fassade verwittert. Und es birgt ein Geheimnis, das seine Bewohner keinen Frieden finden lässt. In ihrer Not wenden sich die neuen Besitzer schließlich an Pixie Tate, eine junge Frau mit einer besonderen Gabe: Sie kann durch die Zeit reisen. In Gestalt einer Gouvernante begibt sie sich ins Jahr 1895, wenige Tage vor jener Sommernacht, in der ein Junge hier spurlos verschwand. Was geschah mit dem kleinen Felix Pengower? Bei ihren Nachforschungen stößt Pixie auf eine verbotene Liebe – und verliert selbst ihr Herz: an Cavill Pengower den charmanten Bruder des tyrannischen Hausherrn. Doch wie soll sie ihn je wiedersehen, wenn sie in die Gegenwart zurückkehrt?

Eine ruhelose Seele. Eine verbotene Liebe. Und eine Hoffnung, die niemals stirbt ...



Die Geschichte führt uns nach Cornwall, genauer gesagt nach St. Sidwell Manor, einem alten Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert an der wilden Küste. Das Anwesen hat schon bessere Zeiten gesehen: Die Fassade verwittert, der einst prächtige Garten ist verwildert und vor allem liegt ein Geheimnis über dem Haus, das seine Bewohner einfach nicht loslässt.

Die Familie Talwyn - Vater Bruce, Mutter Olivia und die beiden Kinder Zach und Tabitha - zieht nach Cornwall, nachdem Bruce das Herrenhaus überraschend geerbt hat. Doch so richtig weiß er gar nicht, warum ausgerechnet er zum Erben von St. Sidwell Manor geworden ist. Die letzte Besitzerin aus der Familie Pengower ist gerade verstorben und die Verbindung zu seiner Familie liegt irgendwo tief in der Vergangenheit verborgen.

Und genau dort beginnt eine ganz besondere Geschichte. Denn Pixie Tate besitzt eine außergewöhnliche Gabe: Sie kann durch die Zeit reisen - sie nennt es Zeitsaltos. 

Der Anfang hat mich sofort begeistert. Die Geschichte nimmt direkt Fahrt auf, ohne langes Vorgeplänkel, und ich war schnell mitten im Geschehen. Die Charaktere mochte ich von Anfang an und besonders die beiden Zeitebenen - 2013 und 1895 - sind faszinierend. 

Ich liebe Geschichten, die in verschiedenen Zeiten spielen, und die Verbindung von ein wenig Magie und Romantik fand ich spannend. 

Aber mich hat auch der Schreibstil überzeugt. Die Beschreibungen sind so bildlich, dass ich St. Sidwell Manor, den verwilderten Garten und die vielen Blumen direkt vor Augen hatte. Ich konnte förmlich durch den alten Garten spazieren und hatte das Gefühl, selbst ein kleines Stückchen Cornwall zu entdecken.

Und natürlich möchte man unbedingt wissen, was damals mit Felix passiert ist und welches Geheimnis die Familie Pengower so lange bewahrt hat.

Nun bin ich gespannt, wie es mit Pixie und ihrer besonderen Gabe weitergeht.




Meine Blumen wandern jetzt zu Astrid und dann ist auch schon wieder Wochenende




Ich freue mich auf Eure Blumen und wünsche Euch einen schönen Blumenfreitag

Liebe Grüße



verlinkt bei Home Sweet Home 














Dienstag, 11. August 2026

Geburtstag im schönen Schwetzingen



Jetzt ist mein Geburtstag schon wieder fast einen Monat vorbei, 
und ich habe Euch noch gar nicht gezeigt, wohin es mich in diesem Jahr gezogen hat. 

Nachdem wir den Samstag in Heidelberg verbracht haben, ging es am Geburtstagssonntag ins nahe Schwetzingen.
Dort haben wir uns mit Kerstin und ihrem Mann getroffen und gemeinsam das Schwetzinger Schloss besucht




Und nein, das ist nicht das Geburtstagskind!
Das ist Kurfürst Carl Theodor gemeinsam mit einer seiner Musen auf dem Glücksschwein. 
Die bronzene Skulptur ist ein hübscher Auftakt für den Schlossbesuch.

Über Carl Theodor hatte Friedrich der Große übrigens keine besonders schmeichelhaften Worte übrig. 
Er soll über den Kurfürsten gesagt haben:

„Er ist ein fauler Kerl und ein Glücksschwein, das mehr Länder geerbt, 
als er selbst erobert hat.“




Nach einer interessanten und informativen Führung durch das Schloss zog es uns hinaus in den weitläufigen Schlossgarten. Und hier gibt es wirklich jede Menge zu entdecken




Wir schlenderten durch prächtige Alleen, vorbei an kunstvollen Gartenanlagen und immer weiter bis zum Apollotempel, der majestätisch auf einem künstlichen Felsen thront






Welch ein Unterschied zum eher schlichten Merkurtempel.
Dieser soll an ein antikes römisches Kuppelgrab erinnern und fügt sich schlicht in die Gartenlandschaft ein




Und dann ist da noch die rote Gartenmoschee auf der anderen Seite des Weihers. 
Sie gilt als einzige erhaltene Gartenmoschee Europas aus dem 18. Jahrhundert
Sie wurde unter Kurfürst Carl Theodor errichtet und ist weniger als religiöser Ort gedacht, 
sondern vielmehr als Teil der damaligen Gartenarchitektur und ihrer orientalisch geprägten Fantasiewelt






An diesem wunderschönen Ort hätte ich mich noch viel länger aufhalten können




Wenn Ihr einmal in Schwetzingen seid, solltet Ihr unbedingt beim Schloss vorbeischauen. Es lohnt sich!




Schwetzingen nennt sich selbst die Spargelmetropole und hat sich mit der Bronzefigur 
"Die Spargelfrau" ein Denkmal gesetzt.
Hinter der Spargelfrau haben wir dann noch gemütlich zu Mittag gegessen, 
bevor es wieder zurück nach Hause ging.

Danke liebe Kerstin, dass Ihr Euch Zeit für diesen Ausflug mit uns genommen habt.
Ich freue mich schon auf das nächste Treffen!




Und so ging mein Geburtstagswochenende auch schon wieder zu Ende. 

Ein bisschen Kultur, ein wunderschöner Schlosspark, liebe Gesellschaft und schöne Erinnerungen!

Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig mitnehmen auf unseren Ausflug nach Heidelberg und Schwetzingen. Vielleicht steht das Schloss ja auch bei dem einen oder anderen von Euch einmal auf der Ausflugsliste




Nun wünsche ich Euch eine schöne Wochenmitte

liebe Grüße