Samstag, 11. Juli 2026

Muggia - ein buntes Fischerörtchen an der Adria



Hallo am Sonntag!

Habt Ihr Lust auf die nächste Station unserer Adria-Reise?

Nachdem wir Graz verlassen haben, geht es für uns weiter nach Triest - unsere zweite Station auf der Sommerreise. 
Unser Hotel liegt nur wenige Minuten vom Hafen entfernt, sodass wir am nächsten Morgen nach dem sehr guten Frühstück ganz entspannt die Fähre "Delfino Verde" nach Muggia erreichen

Liebe, Lebe & Lächle!



Die etwa 30-minütige Fahrt ist bereits ein kleines Urlaubserlebnis und bietet wunderschöne Ausblicke auf den Golf von Triest. 

Muggia ist übrigens die einzige Stadt Istriens, die heute zu Italien gehört. 
Mit ihrem kleinen Yachthafen, den verwinkelten Gassen und den farbenfrohen Häusern gehört sie zu den 15 schönsten Küstenorten Italiens



Dann machen wir uns mal auf den Weg und schlendern durch die engen Altstadtgassen




Bergauf, bergab, vorbei an bunten Fassaden und unzähligen Blumenkübeln






Die Sonne wärmt uns schon am frühen Morgen, und je weiter wir uns vom Ortskern entfernen, 
desto ruhiger wird es




Von vielen Aussichtspunkten aus genießen wir den Blick hinüber zum Hafen von Triest.
Im Hintergrund könnt Ihr die neue "Mein Schiff Flow" entdecken, die eine Woche später in Triest getauft wird




Zurück am Hafen gönnen wir uns in einem der kleinen Cafés einen Bianco Spritz und beobachten die vielen kleinen Boote, die gemütlich auf dem Wasser schaukeln








Anschließend bummeln wir noch ein wenig durch das Gassengewirr, 
bevor wir mit der Fähre wieder nach Triest zurückfahren






Überall gibt es liebevolle Dinge zu entdecken - nichts Spektakuläres, aber immer Schön fürs Auge






Solltet Ihr einmal in Triest sein, dann plant unbedingt einen Abstecher nach Muggia ein. 
Diese charmante kleine Hafenstadt ist der perfekte Ort, um für ein paar Stunden dem Trubel zu entfliehen und das italienische Lebensgefühl zu genießen




Bilder aus Triest und Umgebung folgen dann demnächst...

Bis dahin ganz liebe Grüße




verlinkt bei niwibo sucht...

Donnerstag, 9. Juli 2026

Blumen, Lillet & Keramik


Letztes Wochenende hatten wir die Eltern der Freundin unseres Ältesten zu Besuch. 

Aus einem ersten Kennenlernen ist über die vergangenen sieben Jahren eine richtig schöne Freundschaft entstanden. Wir sind ungefähr im gleichen Alter, ticken in vielen Dingen ähnlich und verstehen uns einfach richtig gut. Deshalb treffen wir uns mehrmals im Jahr, längst nicht mehr nur wegen unserer Kinder, 
sondern auch gerne mal ohne sie. 

Wir empfinden das als echtes Geschenk. Denn ehrlich, es ist alles andere als selbstverständlich, 
dass die Eltern eines Paares sich auf Anhieb so gut verstehen und daraus mit der Zeit eine so herzliche Freundschaft wächst




Martina mag es eher bunt, da sind wir tatsächlich ziemlich unterschiedlich 😉
 Umso mehr hat es mich gefreut, dass sie mich mit diesem wunderschönen weißen Gesteck überrascht hat




Verpackt in einen Filzmantel mit einer zarten Perlenschnur, stecken darin weiße Hortensien, Mutterkraut, 
eine Nelkenart und Schleierkraut. 
Zusammen mit ein paar Muscheln und dem geringelten Kerzenständer darf das Gesteck heute zu 
Astrids freitäglicher Blumensammlung 




In unserem Städtchen bietet Linda kreative Workshops in kleinen Gruppen an.
 Das wollte ich schon lange einmal ausprobieren und jetzt war endlich die perfekte Gelegenheit. 
Also ging es gut gelaunt und voller Vorfreude mit der Hälfte des Besuchs Samstagnachmittag ins Atelier






Dank des Lillets sind die Striche auf der Tasse nicht ganz so gerade geworden...
Nein, natürlich nicht! Das war genauso gewollt! 
Jetzt bin ich schon ganz gespannt, wie meine Herztasse nach dem Brennen aussehen wird.
Und natürlich auch die Werke der beiden anderen 





Nun wünsche ich Euch einen wunderschönen Freitag und ein entspanntes Wochenende

Macht es Euch schön, liebe Grüße 











Dienstag, 7. Juli 2026

Bunt gemixte Wochenmitte

*Buch-Werbung 

Heute gibt es eine bunte Mischung aus den letzten Tage.

Ein bisschen Sommerpost, einen kleinen Besuch im Garten und ein wunderbares Buch




Für meine Sommerpost war ich noch auf der Suche nach einer passenden Idee. 
Also habe ich meine kleine Schachtel mit der gesammelten maritimen Deko hervorgeholt. 
Zwischen all den Muscheln und Fischen fiel mir das kleine Lederschiff in die Hände und schon war die erste Karte gedanklich fertig. 

Leider besitze ich nur dieses eine Schiffchen. 
Für die restlichen Karten mussten deshalb kleine Holzfische einspringen.




Aber ehrlich, die Fischkarten gefallen mir mindestens genauso gut. Und ganz nebenbei bin ich wieder sieben kleine Dekoteilchen ärmer, denn alle Briefe sind inzwischen geschrieben und machen sich in den nächsten Tagen auf den Weg zur Post.

Auch wenn sieben Teile nur ein winziger Bruchteil von 1000 sind, 
dürfen sie trotzdem bei „1000 Teile raus!“ mitmachen.




Besuch hatten wir auch: Der süße Anton schaute im Garten vorbei und wir hielten einen kleinen Plausch am Gartenzaun. Na gut, eigentlich plauderte eher ich. Anton hatte schließlich Wichtigeres zu tun. 
Ihm wurde schnell langweilig, denn im Garten gibt es schließlich jede Menge zu entdecken. 
Schwupps, schon war er wieder verschwunden und kletterte flink in die Kirschbäume.

Trotzdem geht der kurze Eichhörnchen-Besuch zu Nicoles "Plausch am Gartenzaun"




Und zum Schluss möchte ich Euch noch eine wunderschöne und zarte Geschichte ans Herz legen:


Auf einer fast vergessenen Insel im japanischen Seto-Binnenmeer steht ein außergewöhnlicher Ort: das Postamt der verlorenen Briefe. Hier landen Schreiben ohne gültige Adresse – Briefe an Verstorbene, Verlorenes, an das eigene frühere Ich oder an Menschen, die man sich in der Nähe wünscht.

Die junge Wissenschaftlerin Risa kommt für einen Arbeitsaufenthalt nach Awashima. Offiziell, um Ordnung in das wachsende Archiv dieser Botschaften ohne Empfänger zu bringen. In Wahrheit aber folgt sie einer sehr persönlichen Hoffnung: Inmitten all dieser fremden Worte sucht sie nach Spuren ihrer eigenen Vergangenheit – und nach Antworten auf Fragen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten.

Während Risa Briefe liest, sortiert und bewahrt, öffnen sich ihr nach und nach die Lebensgeschichten Unbekannter: von Liebe und Schuld, von Verlust und Hoffnung, von all dem, was Menschen nicht auszusprechen wagen. Gleichzeitig beginnt auf der stillen Insel eine zarte Annäherung an neues Leben, neue Liebe – und an sich selbst.


Eine kleine, fast menschenleere Insel. Ein außergewöhnliches Postamt. Eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrer Mutter. Das Postamt der verlorenen Briefe ist ein herzerwärmender Roman über heilende Begegnungen, die Kraft des Schreibens und darüber, wie die kleinen Dinge im Leben oft den größten Unterschied machen. Besonders schön: Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und stammt von der Autorin des internationalen Bestsellers Die Telefonzelle am Ende der Welt.

Stell dir vor, du schreibst einen Brief an jemanden, dessen Adresse du nicht kennst. An jemanden, den du vielleicht nie getroffen hast. Oder an dein jüngeres Ich, deine Lieblingsjahreszeit, ein verlorenes Erinnerungsstück oder sogar dein Lieblingsessen. An wen würdest du schreiben?

Genau um solche Briefe geht es in diesem Roman. Risa schreibt selbst keinen dieser Briefe. Stattdessen sortiert sie sie in einem kleinen, besonderen Postamt auf der Insel Awashima. Ein Ort voller Erinnerungen, Hoffnungen und unausgesprochener Gefühle.

Offiziell ist Risa für ihre wissenschaftliche Arbeit auf der Insel. Doch schnell wird klar, dass sie nicht nur beruflich dort ist. Sie sucht nach Antworten auf ihre Vergangenheit und hofft, ihrer Mutter näherzukommen. Während sie die Briefe liest und archiviert, begegnet sie den Geschichten fremder Menschen und beginnt gleichzeitig, ihre eigene Geschichte neu zu betrachten.

Dabei wird sie nach und nach Teil der kleinen Dorfgemeinschaft. Wer träumt nicht von einem Ort, an dem jeder jeden kennt, sich gegenseitig unterstützt und füreinander da ist? Genau dieses Gefühl vermittelt das Buch auf jeder Seite.

Die Atmosphäre ist unglaublich ruhig und entschleunigend. Es passiert nichts Spektakuläres und genau das macht für mich den Charme der Geschichte aus. Zwischen den Briefen fremder Menschen, den kleinen Begegnungen und den leisen Entwicklungen entfaltet sich ein Roman, der Achtsamkeit für die kleinen Momente vermittelt und zeigt, dass selbst kleine Schritte die Welt ein wenig besser machen können.

Besonders gefallen haben mir die vielen Briefe. Jeder erzählt ein kleines Stück eines fremden Lebens.

Das Postamt der verlorenen Briefe ist kein Roman voller großer Wendungen, sondern eine ruhige Wohlfühlgeschichte über Erinnerungen, Gemeinschaft und die Kraft der Worte. Es ist eine Reise, die nicht nur über eine kleine Insel führt, sondern vor allem ins Innerste der Menschen. Ein Buch, das man wunderbar zwischendurch lesen kann, wenn man einfach einmal abschalten und sich in einer sanften, herzerwärmenden Geschichte verlieren möchte.




Für diese bunt gemixte Wochenmitte gibt es das erste Bingo X im 3. Quartal - Buntes Treiben

Habt einen schönen Tag, liebe Grüße



Samstag, 4. Juli 2026

Graz - 1. Stopp auf dem Weg zur Adria

 

Bevor ich Euch heute mit nach Graz nehmen möchte, eine kurze Mitteilung zum Bloggeburtstag. 

Jeder, der sich angemeldet hat, sollte nun auch eine Mail mit Wichtel erhalten haben. 

Wenn nicht, bitte melden.


Der Liebe wegen sind wir nicht nach Graz gefahren, denn wir haben unsere Liebe bereits vor über 30 Jahren in Wien gefunden... 
Nein, ich war einfach neugierig auf die Stadt, die 2003 den Titel Kulturhauptstadt Europas trug.
Außerdem wollten wir die lange Strecke nach Triest nicht an einem Tag bewältigen. 
So wurde die zweitgrößte Stadt Österreichs zu unserem ersten Zwischenstopp. 
Und es hat sich definitiv gelohnt!




Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg durch die wunderschöne Altstadt, 
die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Unser Ziel war der Schlossberg, der sich mitten im Herzen der Stadt erhebt. Da ab Mittag der Grazathlon stattfinden sollte, wollten wir den rund 123 Meter hohen Schlossberg noch in aller Ruhe erkunden - ganz ohne Läufermassen




Es ist nicht 10 vor Sieben, sondern 5 nach Halbzehn


Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen Blick über die roten Dächer von Graz belohnt. Wahrzeichen des Schlossbergs ist der Grazer Uhrturm mit seinen ungewöhnlich großen Stunden- und kleinen Minutenzeigern, 
der als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt gilt




Chinesischer Teepavillon




Über die Schlossbergstiege mit ihren 260 Stufen, die wenige Stunden später die Teilnehmer des Grazathlons bezwingen mussten, spazierten wir ganz entspannt wieder hinunter. 
Anschließend machten wir uns auf die Suche nach typisch österreichischen Leckereien.
Einer deftigen Käsekrainer, Kaiserschmarrn to Go und natürlich leckerer Schokolade




Gut gestärkt ging es zurück zum Hauptplatz. Dort waren wir mit Heike und ihrem Mann verabredet. 
Wie schön, dass die beiden sich trotz eines Geburtstagsmarathons Zeit für uns genommen haben, 
um uns ihre Stadt zu zeigen.

Achtung - Bilderflut!




Gemeinsam entdeckten wir den traurigen Schneemann, der melancholisch in eine Pfütze blickt.
Eine berührende Skulptur, die an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert




Sie führten uns zur berühmten Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg, 
einem beeindruckenden Meisterwerk spätgotischer Baukunst




Wir schlenderten durch wunderschöne ruhige Innenhöfe




bewunderten kunstvolle Schnitzereien




erkundeten kleine versteckte Gassen


  



und bestaunten den über 150 Jahre alten Stadtparkbrunnen




 Und natürlich gab es noch viele weitere schöne Ecken zu entdecken, 
die den besonderen Charme von Graz ausmachen.

Nach so vielen Eindrücken war eine Pause im Stadtpark mit einem Weißen Spritzer notwendig!




Den Abend ließen wir dann bei einem gemütlichen Essen ausklingen.

Liebe Heike, es war so schön, Graz mit Euch zu entdecken. 
Ganz lieben Dank für die vielen Geschichten und Eure liebe Gesellschaft





Am nächsten Morgen ging es für uns dann weiter nach Triest - dazu bald mehr...

Da Graz einiges an BEIGE zu bieten hat, ab damit zu niwibo sucht...

Und nun einen schönen Sonntag und liebe Grüße