Mittwoch, 6. Mai 2026

Amersfoort - Klein, aber Oho!


Heute braucht Ihr etwas Zeit, denn ich nehme Euch mit nach Amersfoort.

Als wir über die Ostertage in den Niederlanden unterwegs waren, haben wir auch diese Stadt erkundet 
und waren positiv überrascht, wie schön es dort ist



Schon beim ersten Spaziergang durch die Altstadt merken wir schnell, wie bezaubernd diese Stadt,
gelegen in der Provinz Utrecht, mit ihren kleinen Gassen, historischen Häusern und vielen Grachten ist




Wir haben uns einfach treiben lassen, viele schöne Ecken entdeckt und uns an den blühenden Bäumen erfreut









Historisch war Amersfoort eine bedeutende Handelsstadt, 
deren Wohlstand noch heute in der Architektur spürbar ist







Die Stadt begeistert mit einer ganz eigenen, ruhigen Atmosphäre und zeigt, 
dass man für typisch niederländisches Flair nicht unbedingt in die großen Metropolen muss.

Und für das ganz entspannte Bummeln und Entdecken gibt es ein X beim Bingo!














Wir werden auf jeden Fall nochmal herkommen, dann mit den Fahrrädern. 
Denn Amersfoort liegt mitten im Grünen, umgeben von weiten Polderlandschaften und schönen Naturgebieten. Perfekt für die Erkundung auf zwei Rädern




Nun habt Ihr es geschafft - Game over - ich hoffe, es hat Euch gefallen. 

Habt eine schöne Wochenmitte, liebe Grüße






Montag, 4. Mai 2026

Hallo Mai und ein Ausflug zur Burg Runkel



Hattet Ihr ein schönes Maiwochenende?

Nachdem wir am 1. Mai eine kleine Fahrradtour an der Mosel entlang gemacht haben, 
trafen wir uns Samstag mit Kerstin und ihrem Mann in Runkel an der Lahn.
Unser Ziel war die mittelalterliche Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert 




Tretet ein und wir erkunden zusammen die Burg, 
die auf einem steilen Felsen etwa 40 Meter über der Lahn liegt




Die Burg besteht aus einer Ruine als Oberburg und einer gut erhaltene Unterburg mit Wohngebäuden,
 Kapelle und einem sehr gut ausgestattetem Museum








Schattenspiel





Die Burg ist heute ein beliebtes Ausflugsziel und hat einen wunderschönen Blick über das Lahntal und die kleine Stadt Runkel 






Nachdem wir uns im Altstadt-Cafe mit einem leckeren Stück Erdbeerkuchen gestärkt haben, 
ging es ins nahe gelegene Limburg zum Bummeln, wo wir diesen Stromkasten für Kirstens Sammlung gefunden haben. Das war ein schöner Start in den Mai!




Im Mai möchte ich 

- ganz vielen Geburtstagskindern alles Liebe und Gute wünschen 

- an einer Führung über den Kölner Melatenfriedhof teilnehmen

- ins Kino gehen - Der Teufel trägt Prada 

- eine Ausstellung von Yayoi Kusama besuchen 

- auf einem Weingut ein Picknick mit Freunden veranstalten 

- mit unseren Kindern das Weinfest in Mainz besuchen 

- zum Hautscreening gehen 

- ansonsten den Frühling genießen 

Die Welt erwacht, wird leicht und frei -
wie groß die Lust auf diesen Mai!




Mein kleiner Besuch von unserem Freitagsausflug und ich wünschen Euch einen guten Start in die Woche

liebe Grüße




Samstag, 2. Mai 2026

Samstagsblumen



Friday-Flowerday am Samstag!

Heute gibt's Schneeball, Pfingstrosen und weiße Levkojen.
Eine seltene Kombi, aber ich mag's




Mögt Ihr den Schneeball eigentlich auch so gerne?




Die Blumen stehen in der  grauen Streifenvase vom Schweden, dazu habe ich zwei Glasteelichter kombiniert, 
die ich vor einigen Jahren am Phoenix-See in Dortmund entdeckt habe




Die dunkelrote Pfingstrose stammt aus dem Garten, der Rest ist frisch aus dem Blumenladen




Und jetzt bringe ich alles schnell zu Astrid und husche auch schon wieder weiter




Habt einen schönen Samstag, liebe Grüße



verlinkt bei Home Sweet Home 


 

Freitag, 1. Mai 2026

niwibo sucht... Rot im Mai


Willkommen im Mai!

Heute starten wir schon in den fünften Monat unseres Farbenjahres von niwibo sucht...

Nachdem im April knapp 90 Beiträge in frischem Grün zusammengekommen sind, 
es war herrlich frühlingsfrisch, vielen Dank Euch allen 💚
freue ich mich nun auf den Mai. 
Denn er bringt eine Farbe mit, die ich so gar nicht im Garten, im Kleiderschrank oder in der Deko habe. Es wird also für mich eine kleine Herausforderung!
Aber unterwegs findet man immer was Rotes...




Der rote Wagen aus der Provence steht jedes Jahr auf der Ehrenbreitsteiner Landpartie,
die nächstes Wochenende wieder stattfindet




Während dieses rote Fahrrad in Den Haag seinen Platz hat




Klatschmohn - für mich die schönsten roten Sommerblumen 




Diese roten Prachtkirschen verschönern das Rheinufer in Bingen,
während ich auf dem roten Teppich in Cannes das Posen übe...




Lust auf einen Aperol Spritz? 
Von dem roten Aperitivo gab es auf unserer Kreuzfahrt mehr als genug




Und klar, mein ❤️ schlägt für meine Heimatstadt Köln




Aber auch für die Niederlande. Wie für das schöne Städtchen Roermond 👄




Ich bin gespannt, welche Rottöne Ihr entdeckt: ob in der Deko, in der Natur, 
als kuriose Fundstücke oder vielleicht sogar auf dem Teller. 
Ich freue mich auf Eure Beiträge




Ich wünsche Euch ein schönes langes Wochenende und meine Freitagsblumen gibt es dann morgen als Samstagsblumen

Ganz lieben Gruß


You are invited to the Inlinkz link party!

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Donnerstag, 30. April 2026

Monatscollage April, eine italiensiche Briefträgerin und ein Geschenk mit Herz

*Buch-Werbung


Letzter Donnerstag im Monat, letzter Tag im Monat, 
also höchste Zeit für den Monatsrückblick, den Birgitt in Form einer Collage für uns sammelt




Im April 

- gab es jede Menge Hasen, denn Ostern wurde gefeiert

- besuchten wir über Ostern Utrecht, die Heimatstadt des Kaninchen Miffy 

- brachte ich mir einen Becher aus dieser schönen Stadt mit

- schlenderten wir durch die Bonner Altstadt mit ihren wunderschönen Kirschblüten 

- blüht es wunderbar im Garten 

- standen Tulpen in der Vase 

- verbrachten wir ein schönes Mädels(Jungen)wochenende in Roermond und Thorn


Gelesen wurde auch, am liebsten im Garten bei Sonnenschein.

Der Garten ist auch Annas Lieblingsort, der Hauptfigur des *Debütromans von Francesca Giannone 

Lizzanello, ein beschauliches Dorf, in dem sich alle kennen: Als Anna und Carlo hier 1934 frisch vermählt mit dem Bus aus dem Norden eintreffen, freut sich Carlo, endlich zurück in seiner Heimat zu sein. Doch Anna denkt darüber nach, was für ein Leben sie als Norditalienerin in dem kleinen Ort erwartet, in dem ganz eigene Gesetze herrschen. Allen Widerständen zum Trotz geht Anna mutig und entschlossen ihren eigenen Weg – und bringt als erste Briefträgerin frischen Wind nach Lizzanello. Über zwanzig Jahre lang, erst zu Fuß, dann mit dem Fahrrad, trägt sie die Post aus: Ansichtskarten von Emigranten, Briefe von Soldaten an der Front, Mitteilungen von heimlichen Liebhabern. Und irgendwann muss sie sich fragen, wie lange sie eigentlich noch ihre eigenen Gefühle verbergen kann, die sie seit Jahren für den Bruder ihres Ehemanns empfindet.



Es gibt Bücher, bei denen man jede freie Minute zum Weiterlesen nutzen möchte. 

Die Briefträgerin ist für mich genau so eines. Hätte ich mehr Zeit gehabt, ich hätte es wahrscheinlich, trotz seiner Dicke, in einem Rutsch verschlungen. 

Die Geschichte führt ins Süditalien der 1930er Jahre, in das kleine Dorf Lizzanello, wo jeder jeden kennt und die Uhren ein wenig anders ticken. Als Anna gemeinsam mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Carlo aus dem Norden anreist, prallen zwei Welten aufeinander. Schon früh wird spürbar, dass Anna hier nie ganz dazugehören wird. Sie bleibt die Fremde und genau das macht sie so faszinierend.

Anna geht ihren eigenen Weg, mutig und unbeirrt, auch wenn das bedeutet, gegen gesellschaftliche Erwartungen zu verstoßen. Als erste Briefträgerin des Dorfes bringt sie nicht nur Post, sondern auch Veränderung. Über Jahrzehnte hinweg begleitet man sie zu Fuß, später mit dem Fahrrad, während sie Briefe austrägt, die oft ganze Schicksale in sich tragen: Sehnsucht, Liebe, Hoffnung und Verlust.

Dabei ist Anna nicht nur stark, sondern auch zutiefst menschlich. Ihre innere Konflikte, vor allem die verbotenen Gefühle für den Bruder ihres Mannes, verleihen der Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe.

Doch nicht nur Anna macht dieses Buch besonders. Auch die vielen Nebenfiguren sind lebendig und liebevoll gezeichnet. Es entsteht das Bild einer ganzen Dorfgemeinschaft mit all ihren Eigenheiten, Traditionen und Spannungen. Die Autorin erzählt nicht nur Annas Geschichte, sondern eine pralle Familiengeschichte voller großer Gefühle und schicksalhafter Wendungen.

Ein weiterer Punkt, den ich sehr gelungen fand: Der Zweite Weltkrieg tritt hier nicht in den Vordergrund. Stattdessen bleibt der Fokus auf den Menschen und ihren persönlichen Geschichten, was dem Roman eine besondere Ruhe und Intensität verleiht.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert, was der Erzählung eine schöne Struktur gibt und Annas Entwicklung über die Jahre hinweg klar nachzeichnet. 




Und dann hat eine Freundin von mir Geburtstag, und ich wollte mal eine neue Verpackung ausprobieren, 
die ich im Netz gefunden habe. Eine Verpackung für Neugierige... 




Einfach ein Herz, einen Kreis oder eine Blume ins Geschenkpapier hineinschneiden und das Papier nach Lust und Laune bestempeln. Schon ist eine ganz individuelle Verpackung fertig.
Und, was meint Ihr, was sich wohl im Päckchen versteckt? 

Ein kleiner Miffy-Anhänger als I-Tüpfelchen dazu, eine selbstgebastelte Karte und fertig ist die Überraschung




Nun wünsche ich Euch einen schönen Start in den Tag, tanzt lustig in den 1. Mai und morgen gibt es die neue Monatsfarbe bei niwibo sucht... Seid Ihr schon neugierig? Gebt mal Tipps ab...

Ganz liebe Grüße