Dienstag, 20. Oktober 2026

Blättriger Herbst-Halloween Bloghop


Nachdem ich letztes Jahr kleine Zapfenkränze für Ulrikes Bloghop gebastelt habe, 
zeige ich Euch dieses Jahr eine Idee, die schon länger auf meiner Liste steht.

Darf ich vorstellen: Fritzi, das kleine Fledermausmädchen.
Möchtet Ihr die Geschichte dazu hören?




Fritzi ist eine kleine Fledermaus mit zwei unterschiedlichen Flügeln. 
Einer ist länger als der andere, darum fliegt sie manchmal ein bisschen schief durch die Nacht. 
"Du fliegst aber komisch!", kichern die anderen Fledermäuse. 
Fritzi ist dann immer traurig, bis sie eines Abends einer kleinen Motte hilft, die sich im Dunkeln verirrt hat. 
Die Motte bedankt sich überschwänglich bei Fritzi und meint, sie hätte ihr mit ihrer wunderbaren Fliegerei das Leben gerettet. 
Von nun an fliegt Fritzi ganz stolz durch die Nacht mit ihren unterschiedlichen Flügeln. 
Denn sie weiß: Sie muss nicht perfekt sein, um etwas ganz Besonderes zu sein!

Nein, perfekt ist meine kleine Küchenrollenfledermaus nun wirklich nicht. 
Aber ich finde sie niedlich. Da machen auch die beiden unterschiedlichen Blätter, äh Flügel, nichts aus. 
Sie ist ruckzuck gebastelt, eine Anleitung braucht Ihr nicht wirklich, oder?




Eine Anleitung für die Blätterkette ist ebenfalls nicht erforderlich. 
Ein paar der getrockneten roten Blätter habe ich mit Herbstmotiven bestempelt






Und sie dann mit kleinen Klammern an ein Band gehangen. 
Eine schnelle herbstliche Deko, die überall einen Platz findet




Nachdem uns Tina gestern ihre gruseligen rosa Becher gezeigt hat, 
sind wir morgen in Brigantis Kosmos unterwegs. 

Liebe Ulrike, danke, dass Du auch in diesem Jahr diese schöne Aktion durchführst, 
wie immer macht es großen Spaß, dabei zu sein




Weitere Ideen rund um Herbst und Halloween der Teilnehmer findet Ihr - hier - 




Nun wünsche ich Euch einen kreativen Dienstag

liebe Grüße




verlinkt bei DvD / froh & kreativ 


Montag, 19. Oktober 2026

Schokolade, Weihnachtsmänner und Zitronenpesto - meine 42. KW

*Buch-Werbung

Bevor ich morgen bei Ulrikes Halloween Bloghop an der Reihe bin,
gibt es heute noch den Rückblick der Woche




Bevor wir uns letzten Montagmittag von Antwerpen auf den Weg nach Hause machten, 
waren wir noch in der chocolate nation. Das Schokoladenmuseum stand schon seit Januar auf meiner Liste. 
Wer mich kennt, weiß wieso 😋




Alte Werbeplakate und nostalgische Pralinenformen.
Früher noch aus Metall, besitzt die Firma heute über 1200 Formen aus Kunststoff.
Praktischer zu handhaben, aber lange nicht so schön...




Die Weihnachtsmannproduktion ist bereits in vollem Gange.
Weiße Schokolade ist ja so gar nicht meins, ich bin Fan von mindestens 80%.
So richtig dunkel, mhmm!
Zum Glück gab es im Shop genügend Auswahl für alle Geschmackstypen




Und wenn wir schon bei Weihnachten sind, beim Discounter gibt es im Moment diese hübschen Bäumchen aus Glas mit Lichterkette für einen wirklich günstigen Preis. 
Da musste ein graues gleich mal mit, allerdings leuchtete der Baum hier nur fürs Foto, 
im Moment steht er noch im Schrank




Freitagabend nach der Grippeimpfung, die ich dieses Jahr zum ersten Mal nicht gut vertragen habe, 
waren wir auf einer Lesung von Carsten Henn in unserem kleinen Theater. 
Dazu im Jahresprojekt demnächst mehr.
Aber ich kann verraten, dass "Der Buchspazierer" in die nächste Runde geht - als Buch sowie als  Film




Heute stelle ich Euch "Das Licht über dem Meer" von Phoebe Rowe vor. 
Danke an den *Rowohlt Verlag für diesen Neufundland Roman

Raue Klippen, ein versunkener Leuchtturm und ein tragisches Geheimnis

Vor einhundert Jahren soll ein Leuchtturm an der rauen Küste Neufundlands ins Meer gestürzt sein. Was aus seinem letzten Wärter wurde, ist bis heute ein Rätsel. Die Meeresachäologin Mari Adams nimmt den ungewöhnlichen Auftrag an, die Überreste des Leuchtturms im eisigen Meer aufzuspüren. Auf ihrer Suche begegnet sie Menschen, die ihr schnell ans Herz wachsen, aber auch unerwarteten Gegenspielern, die ebenfalls nach dem Geheimnis suchen, das verborgen auf dem Meeresgrund liegt. 


Heute nehme ich Euch mit an die raue Küste Neufundlands, dorthin, wo das Meer gegen die Klippen tobt und ein ganz besonderer Leuchtturm seine Geheimnisse bewahrt. 

Schon beim Lesen des Covers war ich neugierig. Ein Leuchtturm, der Hoffnung schenken soll und zugleich eine tragische Vergangenheit in sich trägt - das klingt nach einer Geschichte, die man sich an einem gemütlichen Nachmittag mit einer Tasse Tee gerne näher anschaut.

Wir reisen zurück ins Jahr 1913. Silvestre Swan hat sein Leben dem Leuchtturm gewidmet, der für ihn weit mehr ist als ein Bauwerk. Doch als Swan Light vom Meer bedroht wird, stößt er im Dorf auf Ablehnung. Kann er seinen geliebten Leuchtturm noch retten?

Mehr als hundert Jahre später macht sich die Meeresarchäologin Mari Adams auf die Suche nach den Überresten des verschwundenen Bauwerks. Dabei stößt sie auf ein Schiffswrack, rätselhafte Spuren und eine tragische Geschichte, die bis in die Vergangenheit zurückreicht. Doch Mari ist nicht allein auf der Suche nach der Wahrheit. Eine skrupellose Bergungsfirma verfolgt ihre eigenen Interessen, und plötzlich wird aus der Spurensuche ein Wettlauf gegen die Zeit.

An ihrer Seite ist Julian Henry, ein Profitaucher, zu dem sie sich immer mehr hingezogen fühlt. Zwischen all den Geheimnissen und Gefahren findet also auch die Liebe ihren Platz.

Was mir an dieser Geschichte besonders gefällt, ist die Verbindung der beiden Zeitebenen. Während Silvestre 1913 um seinen Leuchtturm kämpft, versucht Mari 2014 herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist. Die raue Landschaft Neufundlands, das tosende Meer und die geheimnisvolle Atmosphäre bilden dafür eine wunderbare Kulisse.

Leuchttürme haben für mich etwas Magisches. Sie stehen für Hoffnung, Orientierung und die Sehnsucht nach der Ferne. Und manchmal erzählen sie Geschichten, die viel länger überdauern als ihre Mauern.

Ein Roman, der historische Geheimnisse, dramatische Schicksale und eine Prise Romantik miteinander verbindet. Wer atmosphärische Geschichten liebt, bei denen das Meer nicht nur Kulisse, sondern ein wichtiger Teil der Handlung ist, ist bei diesem Buch genau richtig.




Und als krönenden Abschluss der Woche habe ich ein ganz wunderbares Päckchen aus Köln bekommen. 
Die liebe Astrid hat an mich gedacht und mir ein Glas ihres zitronigen Lieblingspesto geschickt. 
Dabei lag ein filziger Untersetzer in genau meinen Farben mit Stempel, Perlenherz und Masking Tape. 
Alles so schön, genau meins!
Vielen lieben Dank nach Köln 💕 




Nun wünsche ich Euch einen guten Start in die Woche und bis morgen zum Halloween Bloghop

Ganz liebe Grüße


 

Sonntag, 18. Oktober 2026

Monatsspaziergang im Oktober durch Antwerpen


Hallo am Sonntag, Hallo zum Monatsspaziergang

Wir waren letztes Wochenende in der Stadt mit Mode, Zoo und Schokolade.
Wir waren in Antwerpen - na, wer hat es gewusst?

Bereits im Januar haben wir diese schöne Stadt anlässlich unseres Hochzeitstages besucht. 
Da jedoch noch einige Punkte auf unserer Sightseeing-Liste offen waren, stand nun ein zweiter Besuch an




Bei blauem Himmel schlendern wir erstmal Richtung Rathaus.
Dort, auf dem Grote Markt, befindet sich der Brabo-Brunnen mit einer Männerskulptur aus dem Jahr 1887, 
die der Stadt ihren Namen gab. 

Silvius Brabo, ein römischer Soldat, besiegte den grausamen Riesen Antigoon.
Dieser Riese beherrschte die Schelde und forderte von allen vorbeifahrenden Schiffen einen Zoll. 
Konnten die Schiffer nicht zahlen, hackte er ihnen zur Strafe eine Hand ab und warf sie in den Fluss. 




Der junge Römer Silvius besiegte den Giganten nun im Kampf und hackte ihm den Kopf und auch die Hand ab.
Und aus diesem niederländischen "Hand werpen" entstand der Name Antwerpen






Weiter geht es zu Nello und seinem Hund Patrasche. 
Sie liegen auf dem Handschoenmarkt und werden nur gewärmt von einer Decke aus Kopfsteinpflaster.
Sie sind die Hauptfiguren aus dem Roman "A dog of Flanders" aus dem Jahr 1872




Jetzt erstmal eine kleine Pause, Kekse oder lieber eine Belgische Praline?






Weiter schlendern wir durch die alten Gassen bis zur Staatsbibliothek




Gegenüber befindet sich die St. Karl Borromäus Kirche






Noch einen Blick in den Stadsfeestzaal




und schon ist der erste Tag fast vorbei. 
Auf dem Weg zu Hotel kommen wir am Bahnhof mit dem beleuchteten Riesenrad vorbei.
Den Bahnhof könnt Ihr - hier - in seiner ganzen Schönheit nochmal genau sehen




Nach dem Frühstück am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Hafen








Am MAS Museum ist der Treffpunkt für die kleine Hafenfahrt 

Hier habe ich Euch schon mit auf die Dachterrasse des Museums genommen






Ah, da ist ja schon unser Schiff, bitte einsteigen




Auf der einstündigen Fahrt durch den alten Hafen von Antwerpen bekommen wir von unserem Kapitän viele Information gespickt mit kleinen Anekdoten 




Das Hafenhaus mit dem modernen Überbau in Form eines großen Diamanten. 
Ein Entwurf des berühmten Architekturbüros Zaha Hadid




Nach der Rundfahrt steht der nächste Programmpunkt an




Aber zuerst noch schnell einen Blick in das alte Felix Pakhuis







Und bevor es nun tierisch wird, kurze Pause. Das zeige ich Euch dann demnächst...

Die zweite Linkparty für niwibo sucht... Orange ist eröffnet. 
Ihr könnt weiter Eure tollen Beiträge verlinken. 


Habt alle einen schönen Sonntag

liebe Grüße





Freitag, 16. Oktober 2026

Weiße Lilien und Ausflug nach St. Gallen


Hat Euch heute der betörende Duft der Lilien zu mir geführt?
Dann herzlich Willkommen zum Blumenfreitag! 

Ihren Duft mag ich sehr, besonders, wenn er durchs ganze Haus zieht




Ich habe Euch heute aber nicht nur weiße Lilien mitgebracht, sondern auch ein paar Bilder unseres Kurzbesuchs in der Stiftsbibliothek und der Kathedrale St. Gallen.  
Wir waren nur wenige Stunden dort, mehr Zeit blieb uns leider nicht, da unser Freund das Programm gemacht hatte. Schade, ich wäre gerne noch ein wenig durch diese schöne Stadt gebummelt. 
Aber dann beim nächsten Mal...






Blätter-Ausbeute vom letzten Spaziergang




Die imposante Kathedrale St. Gallen 




Vermisst Ihr die Staubbeutel der Lilien?
Ich habe einige abgeschnitten, denn wie oft habe ich mir schon die Klamotten mit dem Blütenstaub versaut.
Nun beuge ich vor...






Der Barocksaal der Stiftsbibliothek könnte prima als Drehort für Harry Potter herhalten.
Die Überschrift über dem Portal heißt übersetzt Heilstätte der Seele oder Seelen-Apotheke




Über 170.000 Bücher findet man in den deckenhohen Regalen, unter anderem das älteste deutsche Buch 




Seit 1983 gehört die Bibliothek mit dem Stiftsbezirk zum Unesco-Weltkulturerbe 






Nach dem Besuch gab es noch einen Kakao im Klosterbistro und dann ging es schon wieder zurück nach Konstanz 




Meine weißen Lilien bringe ich zu Astrid und schaue, welche Duft-Blumen Ihr heute in der Vase habt




Kommt gut ins Wochenende, lesen wir uns Sonntag beim Monatsspaziergang?
Dann gibt es die Auflösung von Schokolade, Mode und Zoo

Liebe Grüße