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Bo ist 89 Jahre alt und lebt alleine in einem alten Haus auf dem Land in Schweden. Seit seine Frau Fredrika in einem Pflegeheim für Demenzkranke lebt, sind seine Tage leer und endlos zugleich. Sein Alltag besteht aus einer wackeligen Runde mit seinem treuen Hund Sixten und den kurzen Besuchen des Pflegedienstes. Höhepunkt der Woche ist ein Telefonat mit seinem besten Freund. Sein Sohn Hans schaut nur selten vorbei und auch zu seiner Enkelin hat Bo nur noch telefonisch Kontakt. Als Hans ihm aus Sorge auch noch den Hund wegnehmen will, bricht für Bo eine Welt zusammen. Denn Sixten ist weit mehr als ein Haustier - er ist Halt, Trost und der letzte feste Anker in Bos Leben.
Der drohende Verlust seines Hundes bringt Bo dazu, auf sein Leben zurückzublicken. Während sein Körper in der Gegenwart immer schwächer wird, wandert sein Geist durch Erinnerungen an Liebe, verpasste Chancen und gemeinsame Jahre. Besonders schmerzhaft ist für ihn, aber auch für Hans, die Erkenntnis, dass sich die Rollen zwischen Vater und Sohn unwiderruflich verschoben haben. Ein Thema, das der Roman mit großer emotionaler Genauigkeit und ohne Gefühlsduselei erzählt.
Wenn die Kraniche nach Süden ziehen ist ein leiser, aber unglaublich kraftvoller Roman. Er ist voller Wärme, feinem Humor und einer tiefen Menschlichkeit. Die Geschichte stellt die großen Fragen des Lebens: Was bleibt? Was zählt wirklich? Wie kann ich in Würde loslassen?
Danke, dass ich dieses Vorabexemplar lesen durfte. Auch wenn mich Bücher oft berühren, bleibe ich beim Lesen normalerweise gefasst. Doch am Ende dieses Romans hatte ich Tränen in den Augen. Die Geschichte geht ganz tief. Besonders bei Menschen, die bereits mit dem Thema Alter und Abschied in ihrer Familie konfrontiert wurden.
