Dienstag, 28. April 2026

Frühlingsfrisches Jahresprojekt April


Es wird Zeit für mein Jahresprojekt, das Andrea am Anfang jedes Monats sammelt: 

All die Karten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, aus Zeitschriften, 
von Spendenvereinen, möchte ich nicht länger ungenutzt lassen.
Stattdessen sollen sie aufgehübscht und vor allem endlich aufgebraucht werden. 

Auch im April habe ich versucht, 
aus schlichten 08/15 Karten individuelle Frühlings-Karten zu "zaubern"




Diese drei Karten habe ich Anfang des Monats aus dem Stapel herausgefischt




Und zack gibt es ein X beim Bingo!, mein Freund, der Fehler, hat sich eingeschlichen. 
Die erste Karte hatte ich leider schon zerschnippelt, bevor ein Foto gemacht wurde.
Da braucht Ihr jetzt ein wenig Fantasie...




Und das ist nun das Ergebnis der Umgestaltung








Ich werde sie in den nächsten Tagen schreiben und als Dankeschön für die lieben Ostergrüße in die Bloggerwelt verschicken. 

Und im April habe ich es auch mal wieder geschafft, Bücher vom nicht enden wollenden SuB zu lesen




Das letzte Buch von Sophie Kinsella, die im Dezember leider an einem Gehirntumor verstorben ist:

Als Eve eines Morgens im Krankenhaus aufwacht, hat sie keinerlei Erinnerung, wie sie dort hingekommen ist. Ihr Mann Nick, der stets an ihrer Seite wacht, erklärt ihr, dass ihr ein bösartiger Hirntumor entfernt wurde. Von nun an muss Eve, eine gefeierte Bestsellerautorin, alles neu lernen – das Laufen, das Sprechen, das Schreiben. Und sie muss sich mit der Diagnose auseinandersetzen, womöglich nie wieder gesund zu werden. Wie soll sie das ihren Kindern erklären? Wie dem eigenen Ende ins Auge blicken? Doch Eve entdeckt inmitten des Schmerzes auch die kleinen Freuden des Alltags: die morgendliche Tasse Tee im Bett, lange Spaziergänge mit ihrem Mann, seine Hand in ihrer, Abende mit der ganzen Familie und der spontane Kauf eines viel zu teuren Kleids. 

Sophie Kinsella erzählt von ihrer Krebsdiagnose und von der großen Liebe zu ihrem Mann und ihrer Familie. Mit unnachahmlicher Leichtigkeit und Wärme findet sie Worte für unaussprechliche Tatsachen und Gefühle und schafft es, Kraft, Mut und Zuversicht zu spenden.


Und einen Roman von Claudia Winter, der im schönen Hinterland der Côte d'Azur spielt: 

Die alleinerziehende Camilla kämpft an allen Fronten: Täglich muss sie sich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen, während ihre fünfzehnjährige Tochter Marie gegen sie rebelliert. Und dann wird sie auch noch nach Südfrankreich geschickt, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln – im Gepäck das tobende Mädchen und ihren nervtötenden Nachbarn, der sich ihnen spontan angeschlossen hat. Kein Wunder, dass sich das pittoreske Bergdorf Loursacq zunächst als wenig heilsam für die angespannten Gemüter erweist. Doch Camilla krempelt die Ärmel hoch – und lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst dann auf zarten Flügeln herbeifliegen, wenn man bereit für sie ist … 

Beide Bücher haben überzeugt - ich fand sie richtig gut




Endlich kann ich wieder direkt unter Euren Kommentaren antworten.
Warum Blogger das ab und zu ändert, weiß ich leider auch nicht.
Wenn ihr also Fragen habt, schaut gern dort nach - ich antworte jetzt wieder direkt im Blog.

Und mit einem Blick in den Garten wünsche ich Euch einen sonnigen und kreativen Dienstag

liebe Grüße




verlinkt bei niwibo sucht... / DvD


Sonntag, 26. April 2026

Wochenschnipsel KW 17

 *Buch-Werbung


Am Freitag waren vom Friday-Flowerday noch ein paar Bartnelken übrig, 
die ich kurzerhand in einen weiteren, neuen Becher gestellt habe.
Dille & Kamille ist immer einen Besuch wert. Mögt Ihr den Laden auch so gerne? 
Auf den Ausflug nach Utrecht habe ich Euch - hier - mitgenommen




Aber fangen wir doch am Anfang der Woche an:

Als wir vom Mädel-Jungen-Treff aus Roermond zurückkamen, gab es noch ganz liebe Post. 
Diese süßen Hühner sind Handmade by Nina, ihre Stempel sind immer was ganz Besonderes 😍




Und auch von Manu kam noch SchneckenOsterpost hier an, die schon eine kleine Reise hinter sich hatte.
Einmal Lahnstein und wieder zurück auf die Schwäbische Alb und beim zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt. Vielen Dank liebe Manu, jetzt kann ich mich auch über süße Hasen und schöne Frühlingspost freuen 💛




Und Dein Lesezeichen ist auch schon im Gebrauch!

Grünkohl und Curry - eine interessante Mischung. 
Und genau so interessant ist die Geschichte von Hasnain Kazim. 
Vielen Dank an den *Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar

Auf dem Dachboden seiner Eltern findet Hasnain Kazim, Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer, eine Kiste mit Papieren, die ein Tor zu seiner Vergangenheit öffnen: Dokumente, die belegen, dass seine Familie in den 80er-Jahren mehrmals kurz davor stand, aus Deutschland ausgewiesen zu werden. Kazim geht dieser Familiengeschichte nach, erzählt, wie seine Eltern nach Deutschland kamen und warum sie ausgerechnet in einem Dorf bei Hamburg, das alles andere als ihr Traumziel war, ihre neue Bleibe fanden.

Den Schikanen der Ausländerbehörden steht die Hilfsbereitschaft der Dorfbewohner gegenüber. Was im täglichen Leben rasch gelingt – die Integration –, wird erst nach 16 Jahren offiziell: Die Familie erhält die deutsche Staatsbürgerschaft. 

Es ist ein Bogen von Dorf zu Dorf, von Lakhimpur am Fuße des Himalaya nach Hollern-Twielenfleth im Alten Land. Und es ist eine Geschichte von kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten, von Ausdauer, Liebe und Freundschaft.



Hasnain Kazim entdeckt auf dem Dachboden seiner Eltern eine Kiste mit alten Dokumenten und stößt damit auf eine bewegende Familiengeschichte. Die Unterlagen zeigen, dass seine Familie in den 1980er-Jahren mehrfach kurz davor stand, aus Deutschland ausgewiesen zu werden. Ausgehend von diesem Fund begibt sich Kazim auf eine persönliche Spurensuche: Er erzählt, wie seine Eltern aus Indien und Pakistan nach Deutschland kamen und warum sie ausgerechnet in einem kleinen Dorf bei Hamburg eine neue Heimat fanden.

Besonders eindrücklich ist der Kontrast zwischen den oft schwierigen und belastenden Erfahrungen mit den Ausländerbehörden und der großen Hilfsbereitschaft der Dorfbewohner. Während Integration im Alltag schnell gelingt, dauert es ganze 16 Jahre, bis die Familie auch offiziell anerkannt wird und die deutsche Staatsbürgerschaft erhält.

Das Buch spannt einen weiten Bogen von Lakhimpur am Fuße des Himalaya bis nach Hollern-Twielenfleth im Alten Land. Es erzählt von kulturellen Unterschieden, aber auch von überraschenden Gemeinsamkeiten. Im Mittelpunkt stehen Ausdauer, Zusammenhalt, Freundschaft und der starke Wille, sich ein neues Leben aufzubauen.

Besonders berührend ist, wie lebendig und unterhaltsam Kazim die Geschichte seiner Familie schildert. Man erhält einen tiefen Einblick in ihre Herkunft, ihre Erlebnisse und die vielen Hürden, die sie überwinden mussten. Die jahrelangen, oft erfolglosen Versuche, behördlich akzeptiert zu werden, zeigen eindrücklich, wie sehr einzelne Entscheidungen über das Schicksal von Menschen bestimmen können.

Trotz aller Rückschläge lässt sich die Familie nicht entmutigen. Mit Anpassungsfähigkeit, Offenheit und großer Zielstrebigkeit gelingt es ihr schließlich, dauerhaft in Deutschland bleiben zu dürfen. Auch die Unterstützung durch die Nachbarschaft spielt dabei eine wichtige Rolle.

Insgesamt ist dieses Buch eine eindrucksvolle, bewegende und zugleich hoffnungsvolle Geschichte. Es vermittelt viele Einsichten in die Herausforderungen von Migration und Integration und bleibt dabei immer nah an den Menschen. Absolut lesenswert.




Aufgeräumt wurde auch und dabei fleißig weggeworfen. 
Kabelsalat, den seit Jahren keiner mehr braucht, Kleiderbügel, 
alte trockene Lärchenzweige und eine große Tüte mit Verpackungsmaterial.
Was sich doch so alles ansammelt - ab damit zu "1000 Teile raus"




Und auch die Vorfreude auf den Sommerurlaub steigt ganz langsam. 
Es ist zwar noch einige Wochen hin, aber Vorbereitung ist alles.
Ins Freilichtmuseum möchte ich dieses Mal unbedingt, das haben wir im letzten Jahr nicht geschafft...




Ansonsten wurde viel Zeit im Garten verbracht. So viele Schmetterlinge habe ich diese Woche gesehen, 
mal alleine, mal zu zweit fröhlich umeinander flatternd




Nachdem wir Freitag und Samstag fleißig beim Umzug des ältesten Sohns und seiner Freundin und viel Zeit beim Schweden verbracht haben, eine größere Wohnung benötigt neue Möbel, werden wir heute gar nichts machen außer den Garten genießen, Spargel essen und vielleicht zur nächsten Eisdiele spazieren gehen...

Und Ihr so?

Liebe Sonntagsgrüße





Freitag, 24. April 2026

Blumenfreitag mit einem Ausflug in het witte stadje


Hallo am Blumenfreitag 🌸

Heute habe ich eine neue Blumenvase für Astrid und ihre Blumensammlung.

Gefunden habe ich die kleine graue Glasvase, die so gut zu meiner Vasensammlung passt, 
letzten Samstag in Thorn, einem hübschen Städtchen mit weiß gestrichenen Häusern und kleinen Gassen 




Unser Mädel-Treffen, bei dem auch Männer (Plural!!!) dabei waren,
führte uns Samstagnachmittag ganz entspannt von Maasbracht nach Thorn. 
Und zwar mit dem Schiff.
Eine gute Stunde waren wir auf der Maas unterwegs, mit Blick aufs Wasser, viel Zeit zum Plaudern 
und natürlich etwas Süßem: Ein Stück kersenvlaai met slagroom durfte nicht fehlen. 
Eine kleine Stärkung für unseren Rundgang durch het witte stadje 




Zurück zu Hause habe ich die Vase mit ein paar zarten Blüten aus dem Garten gefüllt. 
Ich mag dieses Leichte - Frühling in meiner Küche




Was für ein Glück, dass ich diese hübsche Vase entdeckt habe.
Dafür gibt es ein X beim Bingo!






In dem schwarz-lila Becher "Yeti" stehen die ersten Bartnelken des Jahres. 
Jedes Jahr freue ich mich aufs Neue über die hübschen Blumen, 
die in der Blumensprache unter anderem für Erinnerungen stehen.
Wie passend, waren sie doch die Lieblingsblumen meiner Mutter 




Vielleicht möchtet Ihr ein wenig mit mir durch die weißen Gassen von Thorn bummeln.
Vorbei an alten Fassaden und hübschen Türen






Meine Blümchen haben heute ihren Platz auf dem weißen Küchenschrank gefunden












Es war ein rundum schöner Ausflug in das kleine Städtchen, das ich zuletzt vor zwölf Jahren - hier - besucht habe, und das mich dieses Mal wieder genauso verzaubert hat




Und jetzt bringe ich meine Blumen noch schnell zu Astrid 




und wünsche Euch einen schönen Blumenfreitag

Liebe Grüße







Dienstag, 21. April 2026

Mädelstreff in Roermond

 

Es ist wieder soweit - Zeit für unser großes (mit Übernachtung) Mädeltreffen: 

Nach dem leckeren Mittagessen bei Tilla fahren wir weiter ins Nachbarland nach Horn, 
ein kleines Kirchdorf an der Maas, gegenüber von Roermond




In diesem hübschen Hotel beziehen wir unser kleines, aber gemütliches Zimmer unterm Dach,
um dann eine "lekker wafel met kersen" zu essen, zu quatschen und die Sonne zu genießen 








Ein kleiner Rundgang durchs Dorf steht aber auch noch auf unserer Liste,
die Kalorien müssen ja irgendwie abtrainiert werden...




Hin zur historischen Windmühle "De Hoop" von 1817.
Sie ist die einzige 16-seitige Windmühle in den Niederlanden






Am nächsten Morgen geht es nach einem gemütlichen Frühstück rüber nach Roermond




Erst ein wenig über den Markt schlendern






Dann weiter in den Stadtpark 








und wieder zurück




Was wir am Nachmittag machen, erzähle ich Euch demnächst an dieser Stelle 😊




Bis dahin tot ziens und einen schönen Dienstag