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Sonntag, 24. Mai 2026

Blumige Wochenschnipsel KW 21 mit ganz vielen Punkten



Hallo am Sonntag!
Genießt Ihr das lange Pfingstwochenende und das herrliche Wetter?
Bei uns ist das Wochenende wirklich lang, denn wir haben seit Donnerstag Urlaub.

Während ich Euch ein wenig über meine Woche erzähle, nehme ich Euch mit in den Garten,
zu einem kleinen Plausch über den Gartenzaun
Kennt Ihr schon diese wunderschöne Linkparty von Nicole? Schaut doch mal vorbei




Die Kletterose meint es dieses Jahr gut mit all Ihren duftenden und dicken Blüten, 
sie umrankt bereits den Kirschbaum.
Den kleinen Vogel habe ich letztes Jahr aus Rügen mitgebracht, seine Federn schauen schon ein wenig zerzaust aus, aber wenn es windig ist - hey, dann ist er voll in seinem Element




Die meisten Akeleien sind leider schon verblüht, aber diese beiden hier erfreuen mich noch 




Nach drei Tagen ganz normalen Alltag mit Arbeit, Sport und Spiel, ging es Donnerstagmorgen Richtung Köln. 
Das Auto auf der Schäl Sick geparkt und über die Liebesschlösser-Brücke rüber Richtung Dom




Und jedes Mal muss ich ein Bild von den unzähligen Schlössern machen, 
sie faszinieren mich immer wieder. Irgendwo hängen auch welche von unseren Jungs, 
aber sie wissen selbst nicht mehr, wo sie sich verewigt haben




Unser Ziel war das Museum Ludwig mit der bunten Ausstellung von Yayoi Kusama






Die japanische Künstlerin liebt Punkte jeglicher Art 








Mit ihrer Vorstellung des perfekten Schlafzimmers stimme ich allerdings nicht überein. 
Das wäre so gar nichts für mich...




Was eine Wohltat für die Augen, danach auf der Dachterrasse den blauen Himmel, den Dom und die bunten Riesenblumen zu sehen, natürlich auch gepunktet.
Kusama sieht sie als Lebewesen mit Kopf und Gliedmaßen






Nach der Ausstellung war noch ein wenig Bummeln angesagt, bevor es abends wieder nach Hause ging.

Am Freitag begann das Weinfest in Augustas Garten in der Koblenzer Rheinanlage. 
Jedes Jahr ein schönes Ziel, um im Liegestuhl mit einer Schorle das Wochenende zu begrüßen 






Während die rosa Klematis schon verblüht ist, zeigt die Weiße ihre erste und einzige Blüte. 
Ich dachte schon, sie wäre im Winter kaputt gegangen. 
Darum freue ich mich umso mehr, dass sie blüht, und diese eine Blüte wird richtig gefeiert!




Und das ist wohl mein Fund der Woche.
Das kleine Vogelnest, welches verlassen im Beet unter der Kletterhortensie lag. 
So fein gearbeitet, ein kleines Kunstwerk




Gestern waren wir auf dem Petersberg bei Bonn - dazu dann demnächst mehr.

Und nun freue ich mich auf einen Tag im Liegestuhl mit einem guten Buch.
Und Ihr so? 

Ganz liebe Pfingstgrüße













Sonntag, 17. Mai 2026

Liebe, Tod & Leben - Sonntagsspaziergang im Mai


Hallo am Sonntag!

Meine Muttertagsblumen habe ich Euch ja schon am Freitag gezeigt. 
Aber was wir an Muttertag unternommen habe, möchte ich Euch auch noch zeigen: 

Es ging nämlich auf den Melaten-Friedhof zur Führung Liebe, Tod & Leben  
Der 1810 eröffnete Friedhof an der Aachener Straße ist längst mehr als nur eine Ruhestätte. 
Er ist Kunstgalerie, Parkanlage und Kölsches Kulturgut zugleich



Unser Guide Ede kennt "seinen" Friedhof wie aus dem Effeff. 
Genau deshalb vergingen die zweieinhalb Stunden wie im Flug. 
Zwischen imposanten Mausoleen, verwitterten Engeln und alten Alleen gab es kölsche Anekdoten, spannende Familiengeschichten und jede Menge Stadtgeschichten zu hören. 

Oben seht Ihr die Grabstätte der Familie Farina, 
der ältesten Parfüm-Dynastie Europas und Erfinder des berühmten Eau de Cologne




Besonders eindrucksvoll fand ich den Genius, einen geflügelten Schutzgeist, der symbolisch die Lebensfackel löscht. Überhaupt steckt unglaublich viel Symbolik in den Figuren und Grabmalen.
Man könnte stundenlang schauen und immer wieder Neues entdecken




Melaten selbst ist Landschaftsschutzgebiet und eine grüne Oase mitten in der Stadt. 
Zwischen alten Bäumen, Eichhörnchen und Vogelgezwitscher vergisst man fast, dass man sich mitten in Köln befindet




Buntes Gießkannen-Allerlei








Viele bekannte Namen findet man hier. 
Das Grab von Christoph Daum zieht besonders die Fußballfans an.
Für viele Anhänger des 1. FC Köln bleibt er „der einzig wahre Trainer“




Ebenso fand Guido Westerwelle hier seine letzte Ruhestätte.
Er wird von Dionysos bewacht, dem römischen Weingott




Hier ein schönes Beispiel dafür, wie eng Lebensfreude, Karneval und kölsche Kultur miteinander auch nach dem Tod noch verbunden sind










Kölner Urgestein - Willy Millowitsch




Der beliebte Moderator und Fernsehkoch Alfred Biolek fandt hier seinen Platz






Und dann ist da noch das bunte Grab von Dirk Bach.
Zwischen Trauer, Geschichte und Erinnerung findet sich dort auch erstaunlich viel Leben




Solltet Ihr einmal in Köln sein, kann ich Euch diese Führung wirklich sehr empfehlen.
Natürlich selbst bezahlt!




Mit meinem Monatsspaziergang reihe ich mich bei Heike ein und wünsche Euch einen schönen Sonntag

Ganz liebe Grüße













Sonntag, 16. November 2025

Meine 46. KW mit einem Römergrab & den Fotofragezeichen


Jahrelang sind wir auf dem Weg zu meinen Schwiegereltern an dieser Tür in der Aachener Straße in Köln vorbeigefahren. Sie liegt ein wenig zurückversetzt, und oft habe ich mich gefragt, wie es wohl dahinter aussieht. Doch wie so oft beachtet man gerade das, was direkt am Weg liegt, am wenigsten




Doch seit Donnerstag weiß ich endlich, was sich dahinter verbirgt: 
ein kleines, aber feines Römergrab mit Büsten, einem Sarkophag und zwei Sesseln.
Aber schaut selbst, ich nehme Euch mit ins Totenreich




Mit jeder Stufe wird es kühler, Dämmerlicht umfängt meine vier Freundinnen und mich. 
Noch eine Ecke und wir stehen im Römergrab zwischen uraltem Gestein. 
Mein erster Blick fällt auf einen reich verzierten Sarkophag, dessen Grabplatte verschoben ist. 
Ist da jemand ausgestiegen? Huch, beobachtet uns etwa jemand?




Und ja, tatsächlich: Zwei Frauen und ein Mann haben uns genau im Blick. 
Alle drei Büsten sollen reiche Gutsbesitzer darstellen, die im 2. Jahrhundert dieses Grabmal errichtet haben. 
Vielleicht Vater, Mutter, Tochter? 
Man weiß es nicht genau und die makellos erhaltenen Büsten schweigen seit Tausenden von Jahren...




Das noch alle Nasen und Ohren dran sind, liegt daran, 
dass das Grab unentdeckt und wohl temperiert die Epochen überdauerte. 
Jahr für Jahr, Jahrhundert für Jahrhundert standen sie hier unten und wurden erst 1843 entdeckt. 
Ein Fuhrmann hatte das Grab bei Ausschachtungsarbeiten entdeckt




Schaut Euch den Sessel oben einmal genauer an, ein Korbsessel aus Kalkstein mit Sitzkissen. 
Ist er nicht wunderschön gearbeitet?
Er wurde den Verstorbenen in die Grabkammer mitgegeben, die Damen sollten es schließlich bequem haben.
Der Herr hingegen machte es sich im Liegen auf einer Art steinernem Bett gemütlich




Im Obergeschoss des Nebengebäudes befindet sich zudem eine kleine Ausstellung,
die zeigt, wie es zur Zeit der Römer auf der Via Belgica – der heutigen Aachener Straße –
vielleicht ausgesehen haben könnte.
Dort ist auch das Grabmal noch einmal im Kleinformat dargestellt




Der heutige Gutshof wirkt mit seinem Olivenbaum und gelber Hausfassade sogar noch ein wenig italienisch

Das war ein schöner Ausflug mit Tina, Monika, Tilla und Britta




Ansonsten habe ich diese Woche die Grippeimfpung bekommen.
Wir hatten die Dachdecker wegen eines Riss in der Regenrinne da und ein Monteur schaute sich das Garagentor an, welches leider ab und an nicht aufgehen wollte.

Und ich war auf einem Kindergeburtstag bei unseren Nachbarn eingeladen. 
Der Kleinste der Wilden 3 wurde drei Jahre und wir hatten einen schönen Nachmittag mit Oma, Tanten, einem Hund und leckerem panamesischem Essen Arroz con Pollo




Gestern waren wir dann in Aachen, 
um uns mit Weihnachtsmännern & Co. für den Advent und Weihnachten einzudecken. 

Fotofragezeichen Nr. 1: Die Süßigkeiten halte ich jetzt für den Advent bereit




Und kreativ war ich diese Woche auch liebe Andrea - Fotofragezeichen Nr. 2 




Nach unserem Schokoladenausflug nach Aachen haben wir noch einen kleinen Stopp in Jülich eingelegt, 
wo uns dieser Ritter auf der Zitadelle begrüßt hat. 
Warum ausgerechnet Jülich? 
Weil dort vor 62 Jahre Hr. niwibo zur Welt gekommen ist und er wollte nochmal in alten Erinnerungen schwelgen.
War ganz schön - vom Kindergarten über Grundschule bis zum Gymnasium und Eisdiele/Fußballplatz weiß ich jetzt ganz genau, wo sich mein Schatz bis zu seinem 19. Lebensjahr herumgetrieben hat...




Nun wünsche ich Euch einen schönen Sonntag.
Hier lässt sich die Sonne blicken und wir drehen jetzt mal eine Runde um Appetit für Gulasch und Rotkraut zu bekommen!

Ganz liebe Grüße