Als wir im März Wien bereisten, unternahmen wir auch einen Tagesausflug nach Bratislava.
Das geht sehr einfach mit dem Zug in einer Stunde vom Wiener Hauptbahnhof
und ist relativ kostengünstig, nämlich 18,- Euro hin und zurück.
Von diesen Preisen träume ich hier...
In Bratislava absolviert die Freundin unseres jüngsten Sohns zur Zeit ein Auslandssemester.
Wenn das kein Grund ist, sie dort zu besuchen.
Erster Stopp ist ein kleines französisches Café in der Nähre ihres Apartments, ein Glücksgriff.
In dem charmanten Ambiente genießen wir Leckereien und schauen dem Pâtissier bei seiner Arbeit zu.
Die Croissants mit Marzipan und Zitrone sind übrigens très bons
Nachdem wir uns gestärkt haben, geht es zur St. Elisabeth-Kirche,
eines der bekanntesten und markantesten Bauwerke der Stadt,
welche wegen ihre blauen Farbe außen und innen auch einfach die Blaue Kirche genannt wird.
Sogar die Kirchenbänke sind hellblau gestrichen und alles sieht ein wenig wie ein Zuckerschloss aus
Weiter geht es an schönen Jugendstilbauten vorbei.
Sie stammen aus der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg, als die Stadt noch Österreich-Ungarische Monarchie war
In der Altstadt treffen wir auf den Man at work,
eine der beliebtesten und meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
In ganz Bratislava findet man solch originelle Bronzestatuen
wie den Wachmann auf dem Marktplatz vor der Japanischen Botschaft
oder einen Soldaten Napoléons, der natürlich vor der Französischen Botschaft ganz lässig auf der Bank lehnt.
Laut einer Legende verliebte sich der Soldat in eine slowakische Frau,
blieb bei ihr in der Stadt und gründete dort später eine Sektmarkte
Nun bezwingen wir viele Stufen, denn wir wollen hoch zur Burg.
Sie thront auf einem Hügel oberhalb der Altstadt und bei klarem Wetter kann man von dort bis nach Österreich und Ungarn schauen
Die frei zugängliche Burganlage ist zum Zeitpunkt unseres Besuches noch etwas kahl,
wie schön muss es jetzt wohl aussehen?
Nach dem Abstieg gönnen wir uns in der beliebten Eisdiele ein Hörnchen auf die Hand,
bummeln an der Eurovea-Promenade mit ihren vielen Restaurants und Cafés entlang, direkt an der Donau gelegen, und beenden den Tag in einem Tapas-Restaurant, bevor wir mit dem Zug zurück nach Wien fahren
Schön war's, ein sonniger Tag, leckeres Essen, eine neue Stadt, liebe Begleitung,
besser geht es doch gar nicht
Nun habt Ihr alle Stationen unserer Wienreise mitverfolgen können.
Aber nach einem Urlaub ist vor einem Urlaub und Vorfreude ist auch was Schönes.
Euch wünsche ich einen guten Start in die Woche.
Vielleicht schaut Ihr bei unserem heutigen Osterhasenhelfer Monika vorbei?
Ganz liebe Grüße
verlinkt bei Heikes Monatsspaziergang