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Die Weihnachtsfähre - Weihnachten mal ganz anders
Was passiert, wenn man an Heiligabend unbedingt noch mit der letzten Fähre auf die Insel Föhr möchte und diese mitten auf der Strecke im Schlick stecken bleibt? Genau das erzählt Janne Mommsen in seinem neuen Weihnachtsroman „Die Weihnachtsfähre“, welcher im Jahr 1989 spielt.
An Bord treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander: Weihnachtsmann Thomsen, der sehnsüchtig von den Föhrer Kindern erwartet wird, Pastor Harms, der eigentlich die Festpredigt im Friesendom halten soll, der Kapitän, der schon so manches Weihnachten auf See verbracht hat und dieses Jahr gerne mit seiner Familie feiern möchte, und eine Handvoll ganz unterschiedliche Passagiere mit ihren eigenen Sorgen, Wünschen und Geschichten.
Da ist zum Beispiel Maria aus den neuen Bundesländern, deren Kinder sich ihr Weihnachtsfest ganz anders vorgestellt haben. Oder Beeke, die nach ihrer Zeit auf Martinique wieder auf ihre Heimatinsel zurückkehren möchte. Und dann gibt es noch zwei einsame junge Menschen aus Hamburg-Barmbek, die sich erst kurz vor der Überfahrt im Supermarkt kennengelernt haben. Für genügend Spannung sorgt außerdem ein Oberstaatsanwalt mit Frau, der Beeke nicht ganz zufällig misstrauisch beobachtet.
Zunächst ist die Stimmung natürlich alles andere als weihnachtlich. Schließlich möchte niemand Heiligabend auf einer Fähre verbringen! Doch nach und nach merken die Passagiere, dass sie ihre Situation nicht ändern können. Also heißt es zusammenrücken, helfen, improvisieren und das Beste daraus machen.
Und genau das gefällt mir an der Geschichte. Manchmal läuft das Leben eben anders als geplant.
Janne Mommsen zeigt sehr schön, wie aus einer zunächst ziemlich misslichen Lage ein ganz besonderer Heiligabend entstehen kann. Und während auf der Fähre gefeiert wird, müssen auch die Föhrer irgendwie improvisieren: Wer hält die Predigt? Wer beschenkt die Kinder? Und wie soll die große Heiligabendparty ohne die Lebensmittel von der Fähre stattfinden?
So begegnen sich an diesem besonderen Abend Menschen, die sich unter normalen Umständen wahrscheinlich niemals getroffen hätten. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit und manchmal ist es genau die Begegnung mit einem anderen Menschen, die plötzlich etwas verändert.
Dabei bleibt die Geschichte trotz aller Weihnachtsstimmung angenehm leicht und wird immer wieder von einer guten Portion Humor und einem Augenzwinkern begleitet.









Guten Morgen liebe Nicole,
AntwortenLöschendie rosa Blüten und die aubergine farbenen Callas gefallen mir zusammen mit dem Weiss sehr gut. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Freude an deiner Dekoration.
Auch bei uns war es gestern nass und grau, der Regen war sehr willkommen.
Hab einen frohen Friday Flowerday und liebe Grüessli
Edith
Guten Morgen liebe Nicole,
AntwortenLöschenwow, die Vase. Gefällt mir sehr gut und auch die Rosa Blumen, genau das richtige für einen regnerischen Tag.
Liebe Grüße,Elke