Sonntag, 8. Februar 2026

Meine entschleunigte 6. KW

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So eine entschleunigte Woche hatte ich schon lange nicht mehr. 
Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt so viel geschlafen und einfach nur aus dem Fenster geschaut habe. 
Jeder Tag hatte gefühlt doppelt so viele Stunden...

Am Montag, bevor es mich von den Beinen geholt hat, habe ich mich im Drogeriemarkt noch mit Kleinigkeiten eingedeckt. Darunter diese zuckersüßen Taschentücher.
Ja, ich bin ein Verpackungsopfer - und diesen konnte ich nicht widerstehen. 
Und ein paar davon passen prima zu niwibo sucht...




Dienstag - keine Ahnung, fast nur geschlafen...

Am Mittwoch hatte ich dann endlich Lust auf ein neues Buch, 
danke an den *btb-Verlag für das Rezensionsexemplar

In einem kleinen Ort irgendwo in Island: Der Zufall bringt vier völlig verschiedene Menschen zusammen. Sie alle fühlen sich einsam: Borghildi, die gerade Witwe geworden ist. Computernerd Árna, der mit Übergewicht und Antriebslosigkeit zu kämpfen hat. Die junge Hanna, die gerade mit ihrer Familie umgezogen ist und ihre Freundinnen in Reykjavik vermisst. Und Aron Snæ, der elfjährige Sohn einer alleinerziehenden Mutter. Ihre Wege kreuzen sich und sie beginnen, jeder auf seine Weise, dem Leben wieder Vertrauen zu schenken.



Beim Lesen spürt man eine stille Verbundenheit, die sich zwischen diesen doch wildfremden Menschen entwickelt. Obwohl sie sich gerade erst kennenlernen, bleiben sie sich nicht gleichgültig. Sie spüren, dass jeder von ihnen seine Probleme hat und genau dieses vorsichtige Annähern, diese kleinen Gesten der Aufmerksamkeit, verleihen dem Roman eine große Wärme. Es ist wohltuend zu erleben, wie sie sich Halt geben, ohne große Worte, einfach durch Präsenz und Menschlichkeit.

Die Schwere der Themen: Depression, Einsamkeit, Verlustängste, werden durch einen feinen und angenehmen Humor aufgelockert. Er wirkt nicht aufgesetzt, sondern entsteht ganz natürlich aus den Situationen und den Eigenheiten der Figuren. Diese humorvollen Momente machen den Roman noch menschlicher und zeigen, dass selbst in schwierigen Zeiten Raum für Leichtigkeit und ein Augenzwinkern bleibt.

Die Sprache ist klar und ruhig. Die isländische Natur bildet einen sanften Hintergrund. Das Buch ist kein lauter oder dramatischer Roman, sondern gleicht einem langsamen, tiefen Atemzug. Es erzählt davon, wie Menschen weiterleben, auch wenn sie sich verloren fühlen und wie Nähe manchmal genau dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet.

Ein warmes und tröstliches Buch, welches lange nachklingt. 




Donnerstag erreichte mich liebe Post von Manu
deren Spruch "zu Hause ist es am schönsten" doch einfach perfekt zu meiner Zuhause-Woche passt!
Das kleine Haus werde ich heute zusammenkleben, Danke Dir! 




Freitag bastelte ich eine kleine Glücksbox und eine Überraschungskarte.
Beides geht morgen zur Post - mal schauen, bei wem es landet...

Gestern habe ich uns erstmal den Kühlschrank aufgefüllt und bei dem herrlichen Sonnenschein ein paar Minuten im Garten in der Sonne gesessen.
Und das war sie auch schon, meine entschleunigte 6. KW




Ganz liebe Sonntagsgrüße





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