Freitag, 29. August 2025

Es herbstelt...


In drei Tagen beginnt schon der meteorologische Herbst, 
da darf es heute beim Friday-Flowerday ganz langsam ein wenig herbstlich werden…




Ich habe einige schöne Hagebuttenzweige geschnitten und damit die graue Vase gefüllt. 
Die Schneckenhäuser und der Apfel stammen noch von meiner letzten Blumendeko und passen doch prima dazu




Auch die Hortensie ist vom letzten Freitag.
Hoffentlich trocknet sie gut ein und bleibt mir somit noch eine Weile erhalten






Von Monika gab es zum Geburtstag farblich passende Teelichter zur Hortensie... 😉




Und hier die Gesamtansicht, die zu Astrid nach Köln geht




Nun wünsche ich Euch einen schönen Start ins Wochenende, 

ganz liebe Freitagsgrüße






Mittwoch, 27. August 2025

Monatscollage August und Rheinromantik

 


Schon wieder neigt sich ein Monat dem Ende zu, und damit ist es Zeit für den Rückblick in Form der Monatscollage, die Birgitt ab morgen wieder für uns sammelt. 
Ein paar Augusttage liegen zwar noch vor uns, aber meine Collage ist auch so schon gut gefüllt




Im August

- bekam ich diesen wunderbaren Blumenstrauß vom Jüngsten und Freundin nachträglich zum Geburtstag

- verschönerte ich den neuen Filzkranz mit allerlei Spätsommerdeko

- gab es noch einen hübschen Blumenstrauß von den Nachbarskindern

- verbrachte ich einen herrlichen Sommertag in Köln - Shoppen mit dem Jüngsten, das ist immer prima

- hielt ich mich so oft wie möglich im Garten auf und genoss das Sommerwetter 

- machten wir eine interessante Führung durch unser kleines Städtchen

- wandelt sich die Deko ganz langsam zu herbstlich

- bastelte ich aber noch ein paar Sommerkarten, die mittlerweile auch alle geschrieben sind

- und besuchte in Koblenz die Rheinromantik Ausstellung


Wie jeden Monat gibt es die passenden Beiträge zu jedem Foto rechts ⇝⇝⇝ in der Sidebar




Schon Anfang des Monats habe ich mir die Werke englischer Künstler im Mittelrhein-Museum angesehen

Rheinromantik



"1845 unternahm die britische Königin Victoria mit ihrem deutschen Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha eine Kreuzfahrt auf dem Rhein. Von der romantischen Flusslandschaft überwältigt, schrieb sie über den Drachenfels in ihr Tagebuch: „Too beautiful!“. Die beiden Royals waren aber keineswegs die ersten Briten am Rhein. 2024 jährt sich auch der Todestag von Lord Byron zum 200. Mal, dessen Dichtungen dem Rhein zu ungeahnter Popularität verhalfen.

Dies gab den äußeren Anlass für eine Ausstellung, in der sich das Mittelrhein-Museum und das Siebengebirgsmuseum Königswinter gemeinsam der Entdeckung der Rheinlandschaft durch britische Touristen und Künstler im 19. Jahrhundert widmen. Dem Rheinlauf folgend zeigen Bilder britischer Künstler die wichtigen Stationen der Reisenden entlang des Rheins. Neben Gemälden und Aquarellen bekannter Künstler wie Clarkson Stanfield, Samuel Prout und David Roberts sowie William Turner sind Karikaturen zu sehen, die die Reiseleidenschaft der Briten dokumentieren und die eine bis heute nachwirkende Wahrnehmung der typischen Touristen begründeten.

Wenngleich diese bekannten englischen Maler und Schriftsteller das heutige Bild von den Engländern am Rhein geprägt haben, so gehörte das Gros doch ganz anderen Berufsgruppen an. Ein Ziel des Ausstellungsvorhabens ist es, den Blick zu weiten und neben den Erlebnissen der Berühmtheiten auch charakteristische Episoden mit weniger bekannten Protagonisten zu erzählen. Die Ausstellung soll die Reiseerfahrungen von Frauen ebenso wie die von Männern berücksichtigen, Typisches wie Außergewöhnliches schildern."


Festung Ehrenbreitstein


Reisehandbuch aus dem Jahr 1836





Seid Ihr schon mal mit der Köln-Düsseldorfer auf dem Rhein gefahren?






Die Geschichte der Idilia Dubb habe ich Euch - hier - und - hier - erzählt. 
Das junge Mädchen ist auf der Burg Lahneck unter tragischen Umständen gestorben




Für alle, die am Mittelrhein – von Köln bis Mainz – geboren, aufgewachsen oder wohnhaft sind, 
ist diese Ausstellung ein besonderes Vergnügen. Aber auch für alle anderen, 
die sich für die Rheinromantik interessieren, dürfte sie spannend sein.
Ein paar Tage geht sie ja noch...


Und nun wünsche ich Euch eine schöne Wochenmitte 

ganz liebe Grüße









Sonntag, 24. August 2025

Meine 34. Woche mit Blumen und Kunst


Hallo am Sonntag - Hallo zum Wochenrückblick 




Diese Woche habe ich viel Zeit im Garten verbracht und dabei die weißen Herbstanemonen bewundert, 
die in diesem Jahr besonders hoch hinauswollen. Sie breiten sich prächtig aus und würden das gesamte Hochbeet erobern, wenn ich nicht ab und an "Stopp" sagen würde...




Hübsche Blumen habe ich auch auf dem Stromkasten entdeckt, 
der in Koblenz passender Weise vor einem Blumenladen steht.
Perfekt für Kirstens Linkparty




Das Glückspäckchen für meinen Wichtel ist fertig – jetzt nur noch verpacken und ab die Post! 
In genau einem Monat feiert mein Blog Geburtstag und ich liege damit gut in der Zeit




Gestern haben wir beim Spaziergang dieses Haus am Rhein entdeckt. 
Kunst oder Kitsch - aber Heimatliebe pur ist es auf jeden Fall! 
Festung Ehrenbreitstein, Seilbahn, Kaiser Wilhelm und der Schängel - Koblenz pur




Und dann habe ich ein paar Glückspilz-Karten gebastelt – schon mit einem kleinen Hauch von Herbst. Bevor sie allerdings auf die Reise gehen, muss ich erst noch die Sommerpost fertig schreiben






Und das war es auch schon wieder für heute. 
Habt einen schönen Sonntag

ganz liebe Grüße





Freitag, 22. August 2025

Nelken - Runde 2 / Fotofragezeichen



Ein paar der zartrosa Nelken vom letzten Friday-Flowerday Strauß sind immer noch top. 
Auch der Eukalyptus hält sich prima. Nur das weiße Johanniskraut war ruckzuck verwelkt.
Also wurde als Ersatz im Garten eine dicke Hortensienblüte geschnitten und die Nelken im hellen Keramikkrug gehen nun in Runde 2




Dazu versammeln sich in der langen Holzschale Äpfel und Schneckenhäuser,
 fertig ist die Spätsommer-Deko






Wie jeden Freitag gehen die Blumen rheinabwärts zu Astrid 





Ich bin diese Woche dankbar für  - 

das schöne Sommerwetter. So konnte ich viele sonnige Stunden im Garten verbringen.
Mit Gartenarbeit, Lesen und das Tagpfauenauge beobachten, das voll auf den Allium "Summer Drummer" fliegt. 
Diese Sorte des Zierlauchs blüht erst ab Juli bis in den späten August - bevor jetzt wieder Fragen kommen...




Mit wem oder was hast Du diese Woche viel Zeit angenehm verbracht - 

mit jeder Menge toller Frauen allen Alters: 
Die nette Physiotherapeutin, die Nachbarinnen beim Klatsch auf der Straße, 
meine Freundin am Telefon, die Damen im Fitnesskurs, meine HNO-Ärztin und Olga aus der Ukraine.
Mit allen habe ich schöne, kurze und lange Gespräche geführt, von denen ich aber kein Bild habe...




Nun gehts ab ins Büro und dann ist Wochenende.
Macht es Euch schön!

Ganz liebe Freitagsgrüße



verlinkt bei Home Sweet Home 

Dienstag, 19. August 2025

Einmal Querbeet Wochenende

 *Buch-Werbung 


Was wir am Samstag unternommen haben, habe ich euch ja - hier - bereits gezeigt.
Aber neben der Stadtführung gab es noch so einiges mehr am Wochenende...




Ich habe Sommerpost gebastelt. 
Denn der Sommer ist ja noch nicht vorbei, gerade ist es herrlich sommerlich,
und die Herbstpost kommt dann in den nächsten Wochen.

Dafür habe ich aus einem alten Poster Sand- und Wassermotive ausgeschnitten, 
ein bestempeltes Einmachglas mit einem Trockenblümchen aufgeklebt und zum Schluss noch ein paar weiße Punkte hinzugefügt. 
Nun müssen die Karten nur noch geschrieben werden. 
Gundi - erkennst Du Deine Bordüren wieder? Sie geben den Karten den letzten Pfiff!




Am Sonntag waren wir mit den Jungs und einer der beiden Freundinnen in Maastricht. 
Schon im Frühjahr hatte ich eine Fahrt auf dem Pfannkuchenboot gebucht und mir das Ganze sehr schön vorgestellt.

Satt geworden sind wir auf jeden Fall, nach drei Stück war ich pappsatt, auch an Getränken, 
die im Preis enthalten waren, hat es nicht gefehlt. 
Über den Rest der zweistündigen Fahrt schweigen wir jedoch besser... 
ich sage nur, auf der Hälfte der Fahrt gingen die Pfannkuchen aus und wir mussten umdrehen.
Aber eins steht fest: Dieser Ausflug wird noch in ein paar Jahren für reichlich Gelächter sorgen - 
nur wiederholt wird er garantiert nicht!




Vorher sind wir noch ein wenig durch diese hübsche Stadt gebummelt. 
Ein Besuch in der zu einem Buchladen umgebauten Kirche gehört für mich jedes Mal dazu.
Schon alleine wegen der wunderbaren niederländischen Wohnzeitschriften…






Zum Schluss habe ich noch eine schöne Buchempfehlung für euch. 
Vor drei Jahren waren wir auf Murano und haben uns dort die Glasbläsereien angeschaut.
Und genau an diesem faszinierenden Ort spielt der zweite Band von Jessica Amankona.
Danke an den *Heyne-Verlag

Murano, 1895: Schon lange fertigt die schöne Flavia Volpato heimlich an Stelle ihres eher untalentierten Zwillingsbruders das cristallo der Familie an, auch wenn den Frauen Venedigs das Handwerk immer noch untersagt ist. Trotzdem muss sie machtlos mitansehen, wie der Vater schließlich mit dem Erzrivalen Dal Corso fusioniert. Obendrein bekommt sie einen Glaskenner, den adligen John Pomeroy, auf den Hals gehetzt, der im Auftrag von Sibilla Veridiani ihrem gut gehüteten Geheimnis auf der Spur ist. Sollte er die Wahrheit herausfinden, wäre ihre Teilnahme an der Biennale in Gefahr und damit das Schicksal ihrer ganzen Familie besiegelt. Doch Flavia und John kommen sich immer näher. Beherrscht die begabte Glasbläserin das Spiel mit dem Feuer, oder werden ihre Gefühle sie am Ende alles kosten?




Im Jahr 1895 entführt uns die Autorin erneut in die faszinierende Welt von Murano, der Glasbläserei, die von Traditionen, Geheimnissen und Machtkämpfen geprägt ist. Im Mittelpunkt steht diesmal Flavia Volpato, die heimlich für ihren unbegabten Zwillingsbruder das berühmte cristallo der Familie fertigt – obwohl Frauen die Ausübung dieses Handwerks streng verboten ist. Mit großem Geschick und Leidenschaft folgt sie dennoch ihrem Traum, eine anerkannte Glasbläserin zu werden. Doch ihre verbotene Begabung bringt nicht nur Gefahren mit sich: Als der englische Adlige und Glassammler John Pomeroy auftaucht, geraten Herz und Vernunft in Konflikt. Kann Flavia ihr Geheimnis wahren – oder wird die Liebe alles verändern?

Jessica Amankona versteht es meisterhaft, die schillernde Kulisse Muranos und Venedigs lebendig werden zu lassen: enge Gassen, funkelnde Glasöfen, die Spannung vor der ersten internationalen Kunstausstellung. Man taucht förmlich ein in diese Welt voller Glanz und Gefahr.

Flavia ist eine mutige, entschlossene Frau, die sich gegen gesellschaftliche Zwänge behauptet, ohne ihre Verletzlichkeit zu verlieren. John bringt mit seiner britischen Noblesse und seinem Geheimauftrag eine spannende Dynamik in die Handlung. Besonders gelungen ist der Wechsel aus Familienintrigen, künstlerischen Ambitionen und zarten Liebesmomenten.

Die ständige Frage, ob Flavia ihren Traum leben darf, sorgt für Spannung bis zum Schluss. 

Leider habe ich Band 1 nicht gelesen, ich glaube, bei dieser Geschichte ist es von Vorteil, denn ich habe einige Zeit gebraucht, um in die Erzählung hineinzufinden.




Und nun wünsche ich Euch einen guten Start in den Tag

ganz liebe Dienstagsgrüße




verlinkt bei DvD


Sonntag, 17. August 2025

L - wie Lahnstein



Diesen Monat sucht Elfi bei ihrer ABC-Foto-Linkparty den Buchstaben L.
Und was liegt da näher, als Euch ein paar Eindrücke aus Lahnstein zu zeigen




Also haben wir gestern einmal Touristen in der eigenen Stadt gespielt und an einer Stadtführung teilgenommen. 
Die stand schon lange auf unserer Liste, aber dafür muss man eben auch mal an einem Samstagvormittag zu Hause sein und keinen Termin haben...

Treffpunkt ist das frühere Gefängnis der Stadt, der Hexenturm auf dem Saalhofplatz in Oberlahnstein.
Der zentrale Platz der Stadt mit Stadthalle und Touristeninfo, umgeben von der alten Stadtmauer. 
Rechts vom Turm, hinter dem Durchgang, geht es zu meinem Arbeitsplatz




Und gleich über der alten Mauer summt es heftig. 
Dort stehen nämlich drei Bienenvölker.
In Lahnstein kann man den leckeren Honig von echten „Lohnstener" Bienen im Eine-Welt-Laden kaufen




Von dort geht es weiter zum Bürgerturm, einem von sechs noch erhaltenen Türmen an der 400 m langen Stadtmauer. Eigentlich kann man das Ganze auch Turm-Tour nennen...






In diesem kleinen Stadtmauerhäuschen lebte früher der Nachtwächter mit seiner Frau und acht Kindern – 
auf gerade einmal 45 Quadratmetern! 
Am Tag des offenen Denkmals kann man das teilweise noch möblierte Haus auch von innen besichtigen






Hier der Türgriff vom kleinen Wehrturm




Der Pulverturm gehört heute zur Lahnsteiner Brauerei und wird zusätzlich von der Närrischen Turmgarde,
einem Oberlahnsteiner Karnevalsverein, genutzt




Danach führt uns der Weg zum Martinsschloss.
Vor zwei Jahren habe ich Euch schon einmal dorthin mitgenommen - hier - 




Seit 1995 hatten wir kein nennenswertes Hochwasser mehr in der Stadt, toi toi toi!
Da ich zu der Zeit jedoch gerade in den USA arbeitete, 
habe ich das Ganze zum Glück nur am Telefon durch Hr. niwibo mitgeteilt bekommen...




Auch die katholische Kirche St. Martin ist ein Stopp auf unserer Tour




Mich begeistert dort jedes Mal der imposante Blauglockenbaum mit seinen faszinierenden Früchten, 
den ich diesmal auch zu Astrids Baumfreunden schicke




Nach einem kurzen Abstecher zum Kirchenfriedhof endet unser Rundgang.
90 Minuten lang haben wir teilweise Ecken entdeckt, die uns in den 30 Jahren, die wir nun schon hier wohnen, völlig verborgen geblieben waren.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt 




Den Spaziergang verlinke ich bei Heikes Monatsspaziergang und wünsche Euch einen schönen Sonntag


Ganz lieben Gruß




verlinkt bei niwibo sucht...