*Buch-Werbung
Meine 9. Woche begann mit einem Termin bei der Kosmetikerin und einem Arm voller Äste,
die ich nach dem Termin auf dem Weg zum Auto eingesammelt habe.
Am Dienstagmorgen stand dann der Kontrolltermin beim Zahnarzt an, Abdruck für eine neue Beißschiene.
Und das waren dann auch schon meine Termine.
Ansonsten Arbeit, Alltagskram und unsere täglichen Spaziergänge am Nachmittag.
Auf einem habe ich diese Wiese übersät mit Krokussen entdeckt.
Das ist doch Frühling pur!
Beim Aufräumen der Waschküche habe ich mir die Schubladen vorgenommen und endlich wieder Ordnung hineingebracht.
Dabei durfte auch einiges gehen - zum Beispiel diese alte, teilweise schon eingetrocknete Schuhcreme.
Damit sind es im Februar insgesamt 134 Teile - ich bin zufrieden!
Zwischen all dem Räumen und Terminen blieb auch Zeit für ein Buch:
Der pensionierte Verfassungsrichter Rudolf Heppner sorgt durch rechtsradikale Äußerungen zum Thema Deserteure und NS-Justiz für Aufsehen. Es drohen strafrechtliche Konsequenzen. Da die Ermittlungen von Verfassungsschutz und BKA jedoch feststecken, wird die junge Kriminalpsychologin Jasina Behrens mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Das Thema bewegt die Psychologin selbst: Sie ist mit ihren Eltern aus Syrien geflohen, ihr jüngerer Bruder blieb zurück, verweigerte den Wehrdienst in der syrischen Armee. Seitdem ist er spurlos verschwunden. In vielen Gesprächen finden Jasina und der ehemalige Richter einen Zugang zueinander, der nicht nur Heppners eigene Familiengeschichte offenbart, sondern auch den Bogen zu dem »Halbjuden« Raimund Bach schlägt, der im Spätsommer 1944 seinen Versetzungsbefehl verweigert und sich über Monate in Amsterdam versteckt …
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| Danke an den *Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Buches: |
Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, irritierte mich, dass es keine eindeutige Genreangabe auf dem Cover gab. Roman, ein historischer Roman, ein Thriller oder gar ein Krimi?
Es ist ein guter Mix von allem, in dessen Mittelpunkt der pensionierte Verfassungsrichter Rudolf Heppner, der mit rechtsradikalen Äußerungen über Deserteure und die NS-Justiz für Empörung sorgt, steht. Strafrechtliche Konsequenzen stehen im Raum, doch die Ermittlungen von Verfassungsschutz und BKA kommen nicht voran. Die junge Kriminalpsychologin Jasina Behrens wird schließlich mit einem Gutachten beauftragt. Für sie ist das Thema mehr als nur ein beruflicher Auftrag: Sie selbst ist mit ihren Eltern aus Syrien geflohen, ihr jüngerer Bruder verweigerte den Wehrdienst in der syrischen Armee und ist seitdem spurlos verschwunden.
In vielen Gesprächen zwischen Jasina und Heppner entsteht eine unerwartete Nähe. Dabei werden nicht nur familiäre Hintergründe offengelegt, sondern auch Verbindungen zur Vergangenheit sichtbar, insbesondere zum Schicksal des sogenannten „Halbjuden“ Raimund Bach, der im Spätsommer 1944 seinen Versetzungsbefehl verweigert und sich in Amsterdam versteckt hält. Besonders eindrucksvoll ist, dass das Schicksal der beiden deutschen Soldaten Raimund Bach und Bernhard Döpper auf tatsächlichen Begebenheiten beruht. Diese Verbindung aus historischer Realität und fiktionaler Erzählung verleiht dem Roman eine besondere Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Die Handlung bewegt sich auf mehreren Zeitebenen - 1944/45, Ende der 1960er Jahre, 2001 und 2023. Im Zentrum stehen Heppner und Jasina, während viele Nebenfiguren eher den Rahmen der Geschichte bilden. Am meisten gefesselt haben mich jedoch die historischen Passagen aus den letzten Kriegsmonaten. Sie wirken besonders intensiv und eindringlich.
Das ist kein Buch, welches man nebenbei liest. Die verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen verlangen Aufmerksamkeit. Dennoch empfand ich den Schreibstil als sehr angenehm.
Für mich ist „Eine vergessene Schuld“ ein beeindruckendes, hochaktuelles und nachdenklich stimmendes Buch.

Nach der doch eher schweren Kost des Buches gibt es jetzt noch mal lila Frühling.
Waren die letzten Tage nicht einfach wunderbar?
Im Garten wurde gewerkelt, im Café haben wir gestern draußen gesessen, die Stiefel dürfen nun hoffentlich in den Winterschlaf und die leichten Jacken rücken im Schrank wieder nach vorne.
So darf es gerne bleiben - wird es natürlich nicht. Aber man darf ja mal träumen!
Morgen gibt es hier die neue Farbe für den März.
Auf welche Farbe tippt Ihr? Lasst mal hören...
Habt einen schönen Samstag, liebe Grüße
Uih.. was für schöne Kroküsschen, liebe Nicole. Vielleicht wird die Farbe Lila? Da hätte ich schon ganz viele Bilder aus dem Vorgarten ;) Und Du warst schon wieder soo fleißig! Prima, dass jetzt auch dort Ordnung herrscht - Danke für den schönen Buchtipp! Liebe Grüße, Nicole
AntwortenLöschenAch der Frühling ist bei euch schon da, wie schön.
AntwortenLöschenHier scheint auch endlich die Sonne.
Schönes Wochenende wünscht dir KarinNettchen
Ach, es könnte doch glatt violett sein….
AntwortenLöschenGLG
Astrid
Die Krokuswiese sieht sehr schön aus, aber ganz ehrlich, ich finde es viel zu früh. Aber ändern kann man auch nichts. Schönes WE und LG Gundi
AntwortenLöschenToller Beitrag !!
AntwortenLöschenSo schön, dass nun der Frühling erwacht!
Liebste Grüße
Cyra
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https://bedeutungsvolle-momente.blogspot.com/
Hallo liebe Nicole, was für eine tolle Krokuswiese.
AntwortenLöschenMeine ist dagegen eher mickrig.
Liebe Grüße
Tilla
Oh wie herrlich diese Krokusteppiche aussehen liebe Nicole. Ja, es wird endlich Frühling und gestern hatten wir einen Traumtag mit so so viel Sonnenschein dass man am liebsten gleich alles gemacht hätte...!! Danke wieder für die Buchvorstellung wir lesen gerade die Winterfrauen weil Du es so schön beschrieben hast und es sogar behälst und das heißt ja was bei Dir :-))). Ich freue mich auf nächste Woche....
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Kerstin und Helga
Krokusse sind doch immer wieder ein richtig schöner Frühlingsbote. Das sieht so wunderschön aus. Bei uns sind sie noch nicht so weit. Im Norden kommt ja doch alles ein wenig später. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
AntwortenLöschenLG
Ari
Liebe Nicole,
AntwortenLöschenna wenn dass mal nicht die "Farbe Lila" wird, passt doch perfekt nach rosa im Februar. Tolle Krokusse hast Du auf Deinen Spaziergängen gesehen, hier blühen überwiegend im Garten die zarten Elfenkrokusse, die sich jedes Jahr immer mehr vermehren. Dürfen sie gerne, ebenso die Schneeglöckchen und Winterlinge.
Eine ganze Schublade voll Schuhcreme! Da muss ich passen. Hier gibt es genau zwei Tuben (dunkel und hell) für die Lederschuhe, ein Wildlederspray und eine große Dose Vaseline, die für alles benutzt wird und dazu Essigreiniger für die Sohlen und zwei Bürsten für die Sneaker.
Liebe Grüße und einen schönen 1. März wünscht Dir
Burgi
Ha, liebe Nicole,
AntwortenLöschenich bin stolz wie Bolle, dass die von mir (!) gepflanzten Krokusse doch recht zahlreich aufgehen, und ich hoffe sehr, sie vermehren sich mit den Jahren noch, das schaut auf deinen Fotos so toll aus, herrlich !
Ich bin gespannt auf den März,
liebe Grüße zum Wochenende
Gabi
Guten Morgen liebe Nicole, die dunklen Krokusse auf deinen letzten Bildern sind ja wohl der Hammer - wie wunderschön!!!! Ich bin sehr gespannt auf Deine Farbe im März!! Vielleicht sogar Narzissen-gelb? Ich lass mich überraschen. Hab einen gemütlichen Sonntag, liebe Grüße sendet Loni x
AntwortenLöschenHach, ich liebe Krokusse jeglicher Form...tolle Bilder hast du gemacht, liebe Nicole.
AntwortenLöschenEinen lieben Sonntagsgruß von Marita
Hallo Nicole,
AntwortenLöschenich sehe lila und zwar ganz viel - wie toll das ausschaut mit den vielen Krokussen. Auf die Farbe muss ich nicht mehr tippen, denn das Geheimnis ist gelüftet und mir gefällt die Farbe gut.
Liebe Grüße zu Dir
Manu
Liebe Nicole,
AntwortenLöschenDein lila Frühling ist sensationell!
Und eine aufgeräumte Schuhputzlade ist auch nicht zu verachten.
Bleib dran!
LG
Elke