Freitag, 13. März 2026

Friday-Flowerday mit Berliner Luft

*Buch-Werbung 


Hallo am Freitag, hallo zum Friday-Flowerday




Was gibt's Neues in der Vase?

Heute füllen lila-fliederfarbene Levkojen und eine Art von cremefarbenen Ranunkeln die hohe zartgraue Glasvase. 
Dazu ein knorriger Ast, den ich letzte Woche beim Spaziergang gefunden habe und an dem nun zwei kleine Glaseier baumeln - Ostern rückt näher!




Der Rest der Deko ist fast gleich zur letzten Woche, 
nur die beiden Teelichter habe ich ausgetauscht




Und wie so oft am Freitag gibt es auch heute eine Buchempfehlung für Euch.
Vielen Dank an den *Penguin-Verlag für diese trubelige Berlinreise


Es ist der 30. April in Berlin, die Stadt bereitet sich auf die alljährlichen Krawalle in der Walpurgisnacht vor. Für Annja Kobe ist der Zeitpunkt gekommen, unbemerkt von der Polizei mit ihrem Vater umzuziehen, der seit Jahren tiefgefroren in einer Kühltruhe liegt. Sie bittet den Stadtstreicher Alex um Hilfe, der Berlins Schlupflöcher kennt wie kein anderer. Auf ihrer Tagesreise durch die Stadt kreuzen sie die Wege von Menschen, die wegen neuer Besitzverhältnisse die Wohnung wechseln müssen, Gas ablesen oder Taxi fahren, zur Schule gehen oder sie schwänzen, sich auf der Flucht vor der Einsamkeit in Blind Dates stürzen oder glauben, die Welt verbessern zu können. All diese Lebensgeschichten verweben sich zu einem dichten Netz, das sich über Berlin legt.



Es ist der 30. April in Berlin. Die Stadt bereitet sich auf die alljährlichen Krawalle der Walpurgisnacht vor. Während überall die Spannung steigt, plant Annja Kobe etwas ganz anderes: Sie will unbemerkt von der Polizei umziehen - gemeinsam mit ihrem Vater, der seit Jahren tiefgefroren in einer Kühltruhe liegt. Für dieses ungewöhnliche Vorhaben bittet sie den obdachlosen Alex um Hilfe, der die Schlupflöcher der Stadt besser kennt als jeder andere.

Was folgt, ist eine Reise durch Berlin, die sich über einen einzigen Tag erstreckt - von Mitternacht bis Mitternacht. Dabei kreuzen sich die Wege unterschiedlichster Menschen: drei ältere Damen, die likörtrinkend die Krawalle beobachten, ein Gasableser, der beim Sperren von Anschlüssen unerwartete Erfahrungen macht, drei Schulschwänzerinnen, ein Junge mit alkoholkranker Mutter, eine Teilnehmerin eines Theaterexperiments, die eine typische Nordneuköllner Familie kennenlernt, eine Frau mit Gedächtnisverlust und viele andere Figuren. Selbst eine Kaffeemaschine mit orangem Wasserbehälter taucht immer wieder auf und verbindet auf seltsame Weise einzelne Geschichten.

Der Roman lebt von seinem schnellen Perspektivwechsel. Die kurzen Kapitel springen von Figur zu Figur, sodass sich nach und nach ein dichtes Netz aus miteinander verbundenen Lebensgeschichten über die Stadt legt. Anfangs wirken die Episoden lose, doch mit der Zeit greifen sie immer stärker ineinander, bis alles schließlich im Chaos der Walpurgisnacht zusammenläuft und in einem überraschenden Finale endet.

Gerade diese Vielzahl an Perspektiven macht das Buch so lebendig. Berlin erscheint hier als ein wilder, skurriler Schmelztiegel voller ungewöhnlicher Menschen und Geschichten. Trotz der vielen Figuren bleibt der Roman gut lesbar und äußerst unterhaltsam.

Wer Berlin liebt oder einfach Lust auf einen außergewöhnlichen, vielstimmigen Roman hat, sollte unbedingt einen Blick hineinwerfen.






Und nun bringe ich die Blumen zu Astrid und wünsche ich Euch einen guten Start ins Wochenende

liebe Freitagsgrüße



verlinkt bei Home Sweet Home 




6 Kommentare:

  1. Wie hübsch die zarten Glaseier an Deinem knorrigen Zweig ausschauen, liebe Nicole. Und auch die zarten Farben Deiner gewählten Blumen gefällt mir sehr. Levkojen mag ich besonders gerne! Dir ein wunderbares Wochenende und Danke für den schönen Buchtipp. Herzlichst, Nicole

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  2. Guten Morgen liebe Nicole,
    was für eine zarte und dezente Oster-Deko. Deine Vasenfüllung gefällt mir sehr.
    Und auch dein Buchvorschlag klingt lesenswert.
    Ich wünsche euch einen guten Start in ein hoffentlich frühlingshaftes Wochenende.
    Tina

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  3. Guten Morgen liebe Nicole,

    wow, sehen die Blumen schön aus. Bei uns ist jetzt der Alltag auch wieder eingekehrt, die Routinen kommen zurück. Aber ich habe die 4 Wochen Reha von Udo genossen und auch die vielen kleinen auffenhalte. Etwas Kraft habe ich getankt und bald geht es bei mir wieder los.
    Liebe Grüße, Elke

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  4. Moin liebe Nicole,
    deine dezente Oster-Deko finde ich sehr schön, ich mag es auch nicht so überladen... hier und da ein wenig, das reicht mir.
    Dein Strauß mit dem Ast und das Glasei gefällt mir sehr.
    Hab ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Birgit

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  5. Liebe Nicole, wunderschön deine Frühlingsblümchen und der Ast gibt dem ganzen den letzten Pfiff.
    Deinen Buchtipp finde ich sehr interessant und habe ihn mir gleich gemerkt.
    Hab ein schönes Wochenende und LG, Monika

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  6. Witzig: Da haben wir wohl in der jüngsten Zeit das gleiche Buch gelesen, ich allerdings auf dem Reader…
    Dein florale Zusammenstellung finde ich ausgesprochen dekorativ.
    GLG
    Astrid

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