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Bei herrlichem Sonnenschein haben Hr. niwibo und ich uns wieder mal aufgemacht,
einen der 111 sehenswertesten Orte Koblenz zu besuchen.
Jeden Monat zeige ich Euch im Rahmen von Andreas Jahresprojekt ein paar schöne Stellen der einzigen Stadt an Rhein und Mosel.
Dieses Mal haben wir uns für eine Führung auf der *Festung Ehrenbreitstein entschieden,
die von den Preußen gebaut wurde und zu den größten Festungen Europas gehört.
Bei dem sonnigen Wetter eine gute Idee
Wie oft haben wir die Festung in den letzten Jahren schon erkundet;
mit den Kindern viele interessante Ausstellungen besucht, mit lieben Bloggern eine Seilbahnfahrt hier hoch gemacht oder über die bunte Landpartie im Frühling geschlendert.
Aber eine Führung haben wir noch nie gemacht. Wurde also mal Zeit...
Vom Oberen Schlosshof, der als Exerzier- und Appellplatz angelegt wurde,
hat man einen wunderbaren Blick auf Mosel, Rhein und Deutsches Eck.
Unten der Rhein mit der Seilbahn, dahinter die Mosel mit ihrer ersten Staustufe und über allem thront seit September 1993 eine Replik von Kaiser Wilhelm I. als Kapitän auf seinem Schiff... auf seinem Schiff?
Ja, die aufgeschüttete Landzunge soll mit ihrer Form an ein Schiff erinnern,
denn der alte Kaiser war zu seinen Lebzeiten stolz auf seine Seemacht.
Nur gut, dass er deren Untergang im 1. Weltkrieg nicht mehr mitbekommen hat...
Noch nicht ganz so lange, aber immerhin auch schon seit 1949 fährt die kleine Liesel von einem Moselufer zum anderen. Im Juli hatte ich Euch davon schon erzählt
Nach dem 2. Weltkrieg diente die Festung auch als Wohnquartier für Flüchtlinge aus den Ostgebieten.
Diese haben sich auf den begrünten Dächern kleine Dachgärten errichtet und diese werden heute noch gepflegt und laden zu kleinen Ruhepausen ein
In diesen Tunnelgängen, Poternen, erreichten die Soldaten verschiedene Festungsteile,
geschützt vor feindlichem Feuer. Die Deckenöffnungen sorgten für Licht und Rauchabzug
Diese dicke Mauer nennt man Kurtine und sie verbindet die Land- und Rheinbastion.
Sie verfügt über 2 Geschütz- und 68 Gewehrscharten und bildet den Riegel zum Oberen Schosshof.
Das alles habe ich mir nicht merken können, ich habe mir die Orientierungskarte mitgenommen 😉
Ich hoffe, es hat Euch genauso viel Spaß gemacht wie uns.
Natürlich haben wir noch viel mehr gesehen, aber das würde den Rahmen sprengen.
Deshalb kann ich jedem nur eine Fahrt mit der Seilbahn und einen Besuch hier oben empfehlen,
solltet Ihr mal in der Nähe von Koblenz sein...
Verfehlen könnt Ihr die stolze Festung nicht, sie ist auf ihrem Berg weithin sichtbar.
Alle anderen Beiträge des Jahresprojekts rund um Koblenz könnt Ihr in der Sidebar →→→ nachlesen.
Nun wünsche ich Euch einen guten Start in die Woche
ganz liebe Montagsgrüße





