Dienstag, 13. Oktober 2020

Herbstlieblinge

*Buch-Werbung 

Andreas Monatsmotto im Oktober sind Herbstlieblinge. 

Einer meiner Herbstlieblinge sind Blätter.
Allein das Sammeln macht schon solchen Spaß. Immer sehe ich noch ein schöneres und das da - 
leuchtet das nicht noch viel bunter? Oder hier das mit der tollen Form...
Zuhause werden sie dann zwischen dicken Büchern gepresst und dann gerne als Deko genutzt. 
Hui, einmal quer über den Tisch... schon ist die Tischdeko perfekt!




Aber auch Bücher gehören in der kuscheligen Herbstzeit zu meinen Lieblingen. 

Heute möchte ich Euch den Roman "Die Papageieninsel" vorstellen, 
vom Diederichs-Verlag für eine Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Hanna muss ungefähr acht Jahre gewesen sein, da waren sie plötzlich da. An dem kleinen Haken an der Decke über ihrem Bett hatte man die beiden Papageien aus Stoff aufgehängt. Wenn sie nicht schlafen konnte, sprach sie mit ihnen, und Coco und Lora gaben Antworten auf alle ihre Fragen. 
Lange hatte sie nicht mehr an sie gedacht. Doch als sie nun als junge, aufstrebende Frau zur Fortbildung auf eine kleine Insel geschickt wird, warten ungeahnte Herausforderungen auf sie. Und auf einmal tauchen sie wieder auf, ihre zwei Papageien aus der Kindheit, und helfen ihr, inmitten großer Selbstzweifel, Misstrauen und Leistungsdruck einen Weg zu finden, der sie frei werden lässt.




Hannah hat nach harter Arbeit und mit viel Disziplin ihren Traumjob als Junior Consultant in Berlin bekommen. Ihre Karriere geht bergauf, ihr Leben scheint perfekt. 
Bevor sie sich jedoch in den neuen Job stürzen kann, schickt sie das Unternehmen auf eine kleine Insel irgendwo im Süden zur Einarbeitung und Fortbildung. 
Nicht gerade begeistert sagt sie Berlin für zwei Wochen "Tschüss" und macht sich auf die Reise.
Dabei geht ihr Koffer verloren und sie kommt nur mit ihrem Handgepäck in einem kleinen Hotel an, 
welches von ihrem Unternehmen gemietet ist. 
Dort bekommt die Aufgabe, einen Projektbericht zu schreiben, der über ihre Zukunft im Unternehmen entscheidet.  

Während Hannah nun krampfhaft versucht, auf der Insel ein Projekt zu finden, entdeckt sie jeden Tag mehr von dieser absurden Insel und ihren seltsamen Kollegen, die scheinbar vollkommen sinnlose Aufgaben für das Unternehmen bearbeiten. 

Auch reden plötzlich zwei Papageien mit ihr, die genau so ausschauen, wie ihre Stoffpapageien Lora und Cora aus ihrer Kinderzeit, die aber keiner außer ihr bemerkt. Bekommt sie etwa einen Inselkoller?

Verena Ullmann konfrontiert in ihrem Debütroman ihre Hauptfigur Hannah mit einer Welt, die ihren Werten gänzlich widerspricht. Plötzlich stellt Hannah sich die Frage, bin ich überhaupt glücklich, was erwarte ich vom Leben, ist diese Traumarbeitsstelle wirklich alles im Leben?

Ein leichter Lesegenuss mit einer schon recht fantastischen Geschichte.
Oder aber eine interessante Anleitung von der Kunst, sich selbst zu finden...




Meine Blätterliebe findet sich auch auf der neuen Herbstpost, die am Wochenende entstanden ist. 
Ich habe viele liebe Post in den letzten Tagen bekommen, da musste ich auch noch mal zu Papier und Kleber greifen...




Danke liebe Christine und Karin
Auch bei Euch herrscht Blätterliebe 🍁🍃🍂




Und ein dickes Danke an Elke und Karina




Danke auch an alle, die sich schon für die Reise durch den Advent gemeldet haben. 
Alle haben bis jetzt einen Platz sicher. 
Leider fehlt noch 1 Reisender... hat noch jemand Lust?
Mehr Infos findet Ihr - hier - 


Nun startet gut in den Tag, ganz liebe Dienstagsgrüße







Sonntag, 11. Oktober 2020

Christmas is coming soon... & 24 Weihnachtsfreunde gesucht


Ja ich weiß, Weihnachten ist noch weit hin, denkt Ihr gerade. 
Und da komme ich schon mit Christmas und der magischen Zahl 24.
Aber wie jedes Jahr kommt die Weihnachtszeit ganz leise angeschlichen und plötzlich ist er da, 
der 1. Advent!
Und mit der Adventszeit kommen immer so viele schöne Ideen, die ich alle gerne umsetzen möchte, 
die ich mir jedoch alle nicht alle merken kann.  
Von der Zeit mal ganz abgesehen...




Dieses Jahr aber bin ich vorbereitet, denn ich habe mir gestern ein Ideenbüchlein gebastelt. 
Ein Buch für Geschenkideen, Rezepte, Deko, Tischschmuck und und und.
Jetzt verschwindet keine Idee mehr im Universum. Jetzt kann der Advent kommen, 
denn ich habe alles schwarz auf weiß gespeichert ♥♥♥ 




Alles, was Ihr für so ein Buch braucht, ist schönes Papier, ein Notizbuch, doppelseitiges Klebeband
und ein weihnachtliches Label. Der Rest ist einfach, denkt einfach an die Schulzeit zurück, 
in der Ihr Eure Bücher und Hefte eingebunden habt




Und damit das Buch auch wirklich voller schöner Ideen wird, wird, brauche ich die Unterstützung von 24 Weihnachtsfreunden, mit denen ich auch dieses Jahr wieder durch den Advent reisen möchte. 

Habt Ihr Lust? 

Ab dem 1. Dezember bis hin zum Heiligen Abend suche ich 24 Blogger, die einmal in dieser Zeit einen schönen Beitrag zum Advent schreiben und ihn auf unserer Reise vorstellen und verlinken. 

Es können Bücher, Rezepte, Deko, Basteleien sein... je vielfältiger umso besser. 

Wer Lust hat, schreibt einfach eine Mail an niwibo.68@web. de.
Vielleicht auch schon mit einem Wunschdatum, an dem Ihr Euren Beitrag veröffentlichen möchtet. 
Das Thema hat noch Zeit, aber wer schon jetzt was weiß, umso besser. 
Nach 24 Mails ist dann leider Schluss, also, ich bin gespannt, wer dieses Jahr dabei ist...




Ich werde gleich ganz gemütlich in dieser neuen Zeitschrift schmökern, ein wenig Vorfreude genießen,  dann aber den Advent noch für ein paar Wochen zur Seite legen. Ist selbst mir doch etwas früh...

Lieber genieße ich heute den herrlichen Herbsttag für einen langen Spaziergang

Ganz liebe Sonntagsgrüße





Freitag, 9. Oktober 2020

Neue Bilder an der Wand...

*Kooperation mit posterstore.de


Neue Bilder an der Wand

Schon seit dem Einzug der neuen Couch im Frühjahr hat es mich gestört, dass die Bildleiste nun nicht mehr mittig über Couch hängt. Aber wie das so ist, man sieht es, ärgert sich ein bisschen und im nächsten Moment ist man mit den Gedanken schon wieder woanders... 




Nun bekam ich aber vor ein paar Wochen eine tolle Anfrage von Posterstore.de
ob ich denn ihre Produkte einmal ausprobieren möchte. 
Aber Hallo, klar doch, das ist doch genau das, was ich gesucht habe. 
Die Lösung für mein kleines Dekoproblem!




Dann aber begann die Qual der Wahl...
Denn bei Poster Store gibt es eine wirklich große Auswahl an Bildern, da ist für jeden Geschmack etwas dabei, auch für die anderen Familienmitglieder, dazu unten mehr... 
Bei der Suche nach schönen Bildern im skandinavischen Stil sind die Bilderwände im Shop eine große Hilfe und Inspiration.
Hier kann man sich durch eine Vielzahl von Räumen klicken, alle in unterschiedlichen Stilrichtungen und Farben eingerichtet. Dort habe ich dann schnell "meine Wand" gefunden




Hat man nun die Wanddeko zusammengestellt, wählt man den passenden Rahmen aus Holz oder Metall. Ich habe Holz genommen, in Schwarz und Weiß. Grau gibt es leider nicht 😉
Bei dem weißen Holz gefällt mir sehr gut, dass es ein warmer Weißton ist. 
Aber das ist, genau wie die Auswahl der Bilder, alles Geschmacksache




"Meine Wand" aus dem Shop

Alle Poster sind übrigens auf hochwertigem und nachhaltig produzierten Papier gedruckt. 




Na gut, ganz so viele Bilder wie auf der Musterwand sind es nicht geworden,
aber was nicht ist, kann ja noch werden. 

Denn Poster online bestellen ist schnell gemacht, und durch die stilvollen und erschwinglichen Poster gelingt es im Handumdrehen, jeden Raum neu und individuell zu gestalten.
Außerdem erscheinen jeden Dienstag neue Motive...

Mein Problem mit der zu kurzen Bilderleitste ist nun auch gelöst.
 Ich habe sie einfach mit einem großen Bild erweitert und damit passt sie wieder prima ins Gesamtbild. 




In unserer Familie teilt nicht jeder meine Vorliebe für zarte Töne. 
Darum durften diese beiden Bilder auch noch einziehen und schmücken nun Hr. niwibos Büro sowie das Zimmer vom Jüngsten 




Heute gibt es hier leider keine Blumen, obwohl Freitag. Nächste Woche dann wieder. 
Dafür gibt es einen Rabattcode für Euch, damit auch Ihr in den Genuss neuer Bilder kommen könnt. 

Mit Niwibo35 bekommt Ihr 35% auf alle Poster (exklusive Kategorie Selection und Rahmen) 
gültig vom 9.10. - 6.11.20. 
Nicht kombinierbar mit anderen Rabattaktionen




Nun wünsche ich Euch einen guten Start ins Wochenende, 

ganz liebe Freitagsgrüße




verlinkt bei Freutag







Dienstag, 6. Oktober 2020

Regenzeit - Bastelzeit


Da der Oktober sich gerade nicht so sehr von seiner goldenen Seite zeigt, sondern eher nass daher kommt,
bin ich am Wochenende statt in den Garten ins Bastelzimmer gegangen




In einem Deko-Katalog mit erster Weihnachtsdeko sah ich eine Lichter-Zapfenkette, so schön...
 Aber der Preis war mir dann doch zuviel.
Was für ein Glück, dass ich aus unserem Berliner Laubengarten ein paar Kiefernzapfen mitgebracht habe. 
Lichterketten habe ich immer im Vorrat und auch eine etwas dickere Kordel fand sich noch in der Schublade




Die Lichterkette wird dazu um die Kordel gewickelt. 
An beiden Enden jeweils einen kleinen Knoten machen, damit beide Teile fest verbunden sind. 
Dann die Zapfen abwechselnd auf beiden Seiten der Kordel mit Heißkleber zwischen die Lichter kleben. 
Dazu die Kordel fest in den Zapfen drücken.
Neue Batterien rein und fertig ist mein neues Dekoteil.
Sie darf auch schon hängen bleiben, denn es sieht so kuschelig bei dem Grau draußen aus




Das war der  gemütliche Gartenplatz, bedeckt mit jeder Menge Kiefernnadeln und Zapfen, 
unserer Berliner Ferienwohnung.
Dort haben wir am Abend die Füße hochgelegt, noch was gelesen und einfach die Ruhe genossen




Andrea sammelt Oktoberlieblinge. Da gehören Kastanien unbedingt dazu. 
Man kann sie sammeln, auffädeln, Männlein draus basteln, aber auch wunderbar bemalen...

Und was habt Ihr am Wochenende gemacht?


 

Euch einen schönen kreativen Dienstag, 

lieben Gruß





Samstag, 3. Oktober 2020

Willkommen im Oktober mit Spätzündern...


So, nun sage ich auch mal Willkommen im Oktober!

Da heute ja ein Feiertag ist und Ihr vielleicht etwas mehr Zeit habt,
nehme ich Euch mit auf einen Spaziergang in Berlins Britzer Garten und erzähle Euch mal so beim  Flanieren, 
was ich im Oktober alles so vorhabe




Im Britzer Garten besuchten wir vor zwei Wochen die "Spätzünder mit Leuchtkraft", die Dahlienausstellung




Über 7500 verschiedene Arten gibt es dort, wunderbar angelegt.  
Aber was für eine Arbeit, jedes Jahr das Ausbuddeln, Einlagern und wieder Einpflanzen, puh!




Darum schaue ich mir diese Blumen in anderen Gärten sehr gerne an, aber ich drücke mich im eigenen Garten gerne davor 😅
Das ist definitiv nichts, was ich im Oktober machen werde...




Aber im Oktober möchte ich: 

- jede Menge andere Blumenzwiebeln setzen

- einen Geburtstagskuchen für den jüngsten Sohn backen und morgen das Geburtstagskind feiern

- zur Grippeschutzimpfung gehen

- zu zwei Check-up Arztterminen gehen

- einen Kosmetiktermin wahrnehmen

- neue Bilder an die Wand hängen

- zum Winterwichteln aufrufen

- in einen großen Laubhaufen springen





Ihr seht, das ist nichts Aufregendes, der Oktober wird ruhig werden.
Aber nach der Woche mit den Handwerkern kann ich das auch gut gebrauchen




So, nun gibt es hier erstmal ein ausgiebiges Feiertagsfrühstück, 
dann mal schauen, wie das Wetter wird.
Vielleicht Garten, Spazieren oder doch lieber Couch und lesen...

Und Ihr so?




Macht Euch einen schönen Tag, 

ganz liebe Samstagsgrüße






Donnerstag, 1. Oktober 2020

niwibo sucht... im Oktober


Hallo im Oktober

Es ist wieder Zeit für niwibo sucht...

Da ich diese Woche die Handwerker im Haus habe und sich dadurch immer wieder kleine Zeitfenster öffnen, 
in denen ich nicht mit Staubsauger und Putzlappen herumwirbel, 
habe ich die Zeit genutzt, um ein wenig Herbstpost zu basteln. 




Die getrockneten Gingkoblätter stammen noch aus dem letzten Jahr. 
In Aachen auf unserem Bloggertreffen gesammelt. 
Der Rest entstammt der Vorratskiste.

Die weißen Karten habe ich mit Goldlack besprüht, der Schriftzug ist gestanzt. 




Die prächtigen Annabelles sind prima eingetrocknet und mal schauen, 
vielleicht sprühe ich sie in der Adventszeit auch golden an.
In 8 Wochen ist es schon soweit, da darf man sich gaaaaanz langsam ein paar Gedanken machen 😉




Und so habe ich gar nicht lange für mein Monatsmotto überlegen müssen.
Wir sind im Oktober einfach mal kreativ. 
Zeigt doch mal, was Ihr im Moment bastelt, auf der Nadel habt, aus der Küche kommt. 
Hauptsache, der Herbst spielt eine Rolle 




Trixi und Tina waren auch kreativ und haben mich mit toller Post überrascht. 
Lieben Dank Ihr Beiden 😘




Wer mag, kann das Bild mitnehmen.
Auch ältere Posts sind Willkommen, Hauptsache Herbst 🍁🍂🍁




Hier geht es nun fleißig weiter mit den lustigen Handwerkern und Euch wünsche ich einen guten und entspannten Start in einen goldenen Oktober

Ganz liebe Donnerstagsgrüße und passt auf Euch auf








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Dienstag, 29. September 2020

Berlin - Seelenheimat


*Buch-Werbung

Gibt es für Euch einen Unterschied zwischen Zuhause und Heimat?

Bei mir ja, denn mein Zuhause ist seit 20 Jahren unser Haus, in dem wir als Familie wohnen.
Hier bin ich glücklich und fühle mich wohl.
Heimat jedoch ist der Ort, in dem ich geboren und groß geworden bin. 
In meinem Fall ist das Köln...




Aber es gibt auch eine zweite Heimat, eine Art Seelenheimat, nämlich Berlin. 
Seit meinem 13. Lebensjahr verbrachte ich eine Woche der Sommerferien in Ost- sowie in Westberlin. 
Denn in beiden Teilen wohnten Verwandte meiner Mutter.

Zuerst fuhren meine Mutter und ich jedes Jahr mit dem Auto nach Berlin. 
Dann, mit 15, durfte ich auch ganz alleine mit dem Zug und jeder Menge Herzklopfen den Weg fahren. 
Das war ja zur damaligen Zeit kein leichtes Unterfangen...
Zuerst bis Bahnhof Zoo, dort holte mich die erste Tante ab, die im Westen wohnte. 
Ein paar Tage später nahm mich dann an der Friedrichstraße die nächste Tante in Empfang und ich verbrachte ein paar Tage im Osten Berlins. So lernte ich beide Teile Berlins kennen. Das ging so bis zur Wende. 
Und auch danach hörten die Besuche und meine Liebe zu Berlin nicht auf. 
Mindestens einmal im Jahr waren wir dort, nur die letzten vier Jahre machten wir Pause. 
Beide Tanten waren mittlerweile verstorben und damit ist auch ein kleines Stückchen Heimat weggefallen




Trotzdem schlägt mein Herz jedes Mal wieder etwas schneller und ich freue mich unheimlich,
 wenn ich mich der großen Stadt näher.

Von Berlin zur Zeit des Mauerbaus handelt das Buch, welches ich Euch heute vorstellen möchte: 
Danke an den *Goldmann Verlag für die kostenlose Bereitstellung des Buches!




Die Freiheit beginnt auf der anderen Seite

Sie wusste von der Flucht ihrer Eltern aus der DDR. Doch die erschütternde Wahrheit kommt erst nach Jahrzehnten ans Licht. Als ihr Vater an Demenz erkrankt, verrät er unabsichtlich dramatische Details aus dem Jahr des Mauerbaus 1961. 




Die Geschichte von der Flucht ihrer Eltern aus der DDR kennt Britta Hofmeister seit Kindesbeinen. 
Sie selbst kam in der Bundesrepublik zur Welt, wuchs mit ihren Geschwistern behütet auf und hatte nie Grund, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Bis ihr Vater an Demenz erkrankt. Zunehmend verwirrt, beginnt er, von früher zu erzählen. Und bald wird klar: 
Was bei der Flucht 1961 wirklich geschah, hat er jahrzehntelang verschwiegen. 
Nun kommt die dramatische Wahrheit ans Licht und stellt die Familie vor eine Zerreißprobe....




In diesem Roman, der auf einer wahren Geschichte basiert, erzählt die Älteste der drei Geschwister ihr Leben im beschaulichen Saarland ab Januar 2014. Ihre Eltern, die jedes Winterhalbjahr auf Mallorca leben, kommen vorzeitig zurück, weil der Vater am Herz behandelt werden muss. 
Im Krankenhaus stellt sich heraus, dass er an Demenz leidet, was die drei Geschwister wie auch die Mutter zuerst nicht wahrhaben möchten. 




Je verwirrter der Vater wird, desto mehr erinnert er sich an die Vorbereitungen der Flucht im August 1961 vom Osten rüber nach Spandau. 
Immer wieder wird der Leser von 2014 ins Jahr 1961 zurückgeführt, was das Buch schnelllebig und interessant zu lesen macht. 
Man erfährt mehr über das junge Paar Ernst und Leni, ihre Familie und ihre Schwierigkeiten in der DDR. 




Auf der anderen Seite erlebt man Ernst und Leni als altes Ehepaar im Saarland, 
wie sie mit der Krankheit versuchen zu leben, wie Ernst immer mehr den Kontakt zu seinem jetzigen Leben verliert. 




Am Ende freut man sich mit dem sympathischen jungen Paar, dass die Flucht über die Grenze gelungen ist, ist aber gleichzeitig betroffen, wie die Krankheit dem Vater jede Persönlichkeit raubt. 




Ein Buch, welches ich in einem Rutsch gelesen habe, da ich auf das Ende hingefiebert und 
in dem ich viele bekannte Ecken Berlins wieder getroffen habe. 

Von mir gibt es 5 ★★★★★




Und, wo ist Eure Heimat und wo Euer Zuhause?
Gibt es bei Euch auch eine Seelenheimat?




Ganz liebe Dienstagsgrüße