*Buch-Werbung
Hallo am Sonntag!
Nach zwei Tagen Umzug, es hat alles gut geklappt, auch die Fahrt mit dem Transporter,
freue ich mich heute auf einen ruhigen Tag auf der Couch mit Lesen, einem schönen Film und entspannen.
Und dabei die letzte Woche in Gedanken nochmals durchgehen...
Gefreut haben sich die beiden Neu-Kölner über die bunten Tulpen
Aufgebaut wurden Tjusig, Gladom, Lindbyn, Pax und wie die Schweden sonst noch so heißen...
Verschenkt wurde zum Einzug dieser Korb mit Brot, Salz und anderen nützlichen Dingen.
Und da dies ein alter Brauch ist, Brot und Salz - Gott erhalt's, gibt es ein weiteres Kreuz beim
Bingo!
Aussortiert: die alten DVD's der Kinder. Keiner schaut sie mehr in Zeiten von Netflix, Sky und Apple TV.
Außerdem haben wir gar keinen DVD-Player mehr. Also ab damit ins Sozialkaufhaus
Gesehen: The Chelsea Detective - Folge 1 und 2 - in der ZDF-Mediathek
Gehört: Direkt das nächste Hörbuch von Tanja Janz "Dünentraumsommer"
Gelesen: Heumahd, welches der *C. Bertelsmann-Verlag mir für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat
Als König Ludwig II. 1886 im Starnberger See ums Leben kommt, sind die Menschen im Werdenfelser Land schockiert. Dass ihr Ehemann in einer eiskalten Nacht erfriert, empfindet Vroni Grasegger dagegen als großes Glück: Endlich ist sie nicht mehr seinen Misshandlungen ausgeliefert. Optimistisch übernimmt sie das Sagen auf dem einsamen, gegenüber dem Karwendel gelegenen Bergbauernhof und die Sorge für die behinderte Stieftochter Rosl. Harte Arbeit bei der Heumahd und Missernten bringen Vroni an ihre Grenzen, ebenso wie der Druck aus dem Dorf, dass sie wieder heiraten soll. Da begegnet sie dem Maler Wilhelm Leibl, den eine Schaffenskrise in die Berge führt – und auf Vronis Hof. Zwischen dem homosexuellen Künstler und der jungen Bäuerin entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Leibl dann noch einen englischen Arzt und Alpinisten mitbringt, verbreitet sich in dem kurzen Bergsommer eine ungekannte Leichtigkeit. Und Vroni schöpft vielfältige Hoffnungen …
1886, im Todesjahr König Ludwigs von Bayern, erfriert der Grasegger Bauer betrunken auf dem Heimweg vom Wirtshaus auf seinen Hof.
Seine junge Frau, die Vroni, ist erleichtert, dass die Gewalttätigkeit ihres Mannes nun vorbei ist.
Allerdings muss sie jetzt den Bauernhof alleine mit der Magd Josefa und dem Knecht Korbinian bewirtschaften. Dazu kommt die Sorge um das Rosel, dem kleinen Kind aus der ersten Ehe des Bauerns, welches am Down Syndrom leidet und im ganzen Dorf nur das Idiotenkind ist.
Und auch der alte Onkel muss noch gepflegt werden.
Dazu kommt, dass bald über sie geredet und getratscht wird, denn eine Frau ohne Ehemann alleine auf einem großen Hof wird in Oberbayern nicht gerne gesehen.
Als sie sich mit dem bekannten Münchner Maler Wilhelm Leibl, die einzige nicht fiktive Person in diesem Roman, anfreundet, heizt das die Gerüchteküche noch weiter an.
Die Geschichte der jungen Bäuerin Vroni wird über zwei Jahre erzählt.
Zwei Jahre, in der sie jeden potentiellen Ehemann verschmäht, zwei Jahre, in der das Heu eingefahren und Tier und Hof versorgt werden müssen. Zwei Jahre, in der sie von Leibl porträtiert wird.
Das Bild hängt heute in der Pinakothek und heißt: "Mädchen mit weißem Kopftuch"
Und am Ende findet sie dann doch so was wie die Liebe auf den dritten Blick und ihr Glück!
Ein ruhiger Roman, der in der wunderschönen Landschaft bei Mittenwald am Karwendel spielt.

Besucht: Das EL-DE Haus in Köln.
Eine sehr beklemmende Ausstellung über die Nazi-Zeit in Köln.
Dort habe ich diese alte Seite eines Lesebuchs gefunden.
Könnt Ihr die Schrift lesen? Meine Oma hat sie mir als Kind beigebracht,
das meiste konnte ich tatsächlich noch, ohne die Übersetzung unten, lesen
Gegessen: Beim Lieblings-Italiener an unserem Hochzeitstag.
Es gab Fisch-Carpaccio, Leber in Salbeibutter und hausgemachtes Tiramisu. So lecker!
Schweren Herzens getrennt von einigen Tischläufern, die jetzt fast zwei Jahre im Schrank lagen und auf dem dunklen Holzesstisch einfach nichts aussehen. Der wirkt am besten pur.
Zwei habe ich allerdings aufgehoben, vielleicht werde ich demnächst Kissen daraus nähen...
Bestellt: Einen Bürohocker für mein neues Bastel/Nähzimmer. Selbstverständlich in Grau/Weiß!
Auf dem Stuhl soll man fit und gesund sitzen, die Bandscheiben entlasten sowie den Rücken trainieren.
Abwarten...
Das war meine 5. Woche, die ich jetzt ruhig ausklingen lasse.
Happy Sunday und liebe Grüße
verlinkt beim
Samstagsplausch