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Dienstag, 4. August 2026

Adria-Urlaub - Grado Teil 2


Nachdem ich Euch - hier - mit an den Hafen von Grado genommen habe, 
möchte ich Euch heute noch durch die malerische Altstadt führen. 
Habt Ihr Lust?




Das versteckte Fahrrad lassen wir stehen, denn die kleinen Gassen sind so schmal, 
da schlendern wir lieber gemütlich zu Fuß hindurch. 
Die historische Altstadt reicht übrigens bis in die frühchristliche Zeit zurück




An jeder Ecke gibt es Neues zu entdecken.
An manchen Häusern blüht es im Überfluss, 




andere sind ganz schlicht bepflanzt








Überall verstecken sich Trattorien in kleinen Hinterhöfen, die frische Wäsche flattert im Wind und an vielen Hausfassaden wacht eine Marienfigur über das Geschehen








Der Weg führt uns zur mächtigen Basilika Sant'Eufemia,
Besonders hübsch finde ich die Engel-Leuchten, die den Platz vor der Kirche schmücken 




Und hier auf der roten Bank endet auch schon unser kleiner Rundgang. 
Leider auch unser Urlaub an der Adria.
Schön war es gewesen und wir werden bestimmt irgendwann wieder nach Grado zurückkommen.

Bevor es aber endgültig nach Hause ging, haben wir noch einen kurzen Stopp in Wasserburg am Inn gemacht, 
quasi auf halber Strecke. 
Davon zeige ich Euch demnächst noch ein paar Bilder

 


Und wie das nach jedem Urlaub so ist, gibt es schon Überlegungen für den nächsten Sommer. 
Im Moment könnten mich Südengland, die Schlösser an der Loire oder auch Friesland in den Niederlanden gefallen.
Habt Ihr Tipps für diese Regionen?

Habt eine schöne Wochenmitte

liebe Grüße


Montag, 27. Juli 2026

Hallo neues Abenteuer - Grado Teil 1



Geht es Euch auch so, dass sich jedes neue Urlaubsziel wie ein kleines Abenteuer anfühlt?

Heute nehme ich Euch mit nach Grado, der kleinen Insel zwischen Triest und Venedig im Friaul. 
Die Idee zu unserem Aufenthalt verdanke ich den wunderbaren Büchern von Stefan Maiwald, 
der der Liebe wegen vor über zwanzig Jahren vom hohen Norden Deutschlands nach Grado gezogen ist.
 Die Schauplätze, von denen er so lebendig erzählt, wollte ich unbedingt einmal selbst erkunden. 

Hr. niwibo, Italienliebhaber seit Kindesbeinen und mit der italienischen Sprache recht gut vertraut, 
war sofort begeistert. So führte uns unsere Reise von Poreč in Kroatien direkt weiter nach Grado 




Passend zum Urlaub sind in den letzten Tagen auch diese sommerlichen Karten entstanden. 
Die letzten blauen Briefkarten bekamen eine Art Wellenmuster, die kleinen Segelboote warteten noch in meinem Bastelvorrat, und das Meer habe ich mit Aquarellfarben gestaltet. 
Die Stempel passen prima dazu




Kommt, wir machen gemeinsam einen kleinen Spaziergang am Hafenkanal,
der hinaus in die weitläufige Lagune führt










Die Karten sind bereits geschrieben und werden sich in den nächsten Tagen auf den Weg machen.
 Hoffentlich bringen sie ihren Empfängern ein kleines Stück Sommerfreude nach Hause








Von hier aus schweift der Blick über die rund 90 Quadratkilometer große Lagune. 
Rechts, außerhalb des Bildes, verläuft der künstlich angelegte Damm, der die Insel mit dem Festland verbindet




Die ganze Reise war ein schönes kleines Abenteuer, welches wir sehr genossen haben. 
Aber sie ist ja noch nicht zu Ende, denn ein paar Bilder habe ich noch für Euch. 
Demnächst dann mehr...






Meine Sommerkarten verlinke ich beim DvD und froh & kreativ und wünsche Euch noch schöne Julitage. 
Wir lesen uns bestimmt zum Monatsrückblick 

Liebe Grüße





Montag, 20. Juli 2026

Arrivederci Triest!


Nach einem schönen Geburtstagswochenende rund um Heidelberg
nehme ich Euch heute noch einmal mit nach Triest. 

Ein Potpourri kleiner Augenblicke aus dieser bezaubernden Stadt, die uns vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen hat. Triest, die elegante Hafenstadt im Nordosten Italiens, war jahrhundertelang der wichtigste Seehafen der Habsburger Monarchie. Bis heute verbindet sie auf ganz besondere Weise italienisches Flair mit österreichischer Geschichte und mediterraner Gelassenheit




Kommt einfach mit auf einen Bummel entlang des Hafens, vorbei am Mädchen mit dem Pinguin






durch die Stadt hinauf bis zum traditionsreichen Literatencafé San Marco. 
Dort haben wir uns ein schokoladiges Stück Torte gegönnt






bevor es zurück zum Yachthafen ging, zu unserem Lieblingsplatz mit diesem herrlichen Ausblick.
Direkt in der ersten Reihe sitzen mit einen Aperol Spritz - besser kann sich eine kleine Auszeit kaum sein






Nur einen Steinwurf von der Piazza Unità d'Italia entfernt liegen die imposanten Kreuzfahrtschiffe vor Anker






Und immer wieder zieht es uns von den engen Gassen zurück ans Wasser 






Besonders schön ist es abends am Canale Grande




Ja, auch Triest hat einen Canale Grande.
Natürlich nicht so imposant wie der berühmte Canale Grande in Venedig, 
aber mit seinem ganz eigenen Charme und wunderbar zum abendlichen Flanieren




Mein Lieblingsbild - diese goldene Abendstimmung am Canale, währen wir auf unser Essen warten...




Und damit sage ich Arrivederci, Triest! Wir kommen ganz bestimmt irgendwann wieder. 
Doch nun geht unsere Reise erst einmal weiter nach Kroatien. Davon erzähle ich Euch dann demnächst mehr…

Euch wünsche ich einen guten Start in die Woche und bedanke mich für all die lieben Wünsche, 
die mich gestern zum Geburtstag erreicht haben. Ich werde mich bei jedem aber noch persönlich melden

Ganz liebe Grüße




verlinkt beim Monatsspaziergang

Dienstag, 14. Juli 2026

Triest von seiner königlichen Seite - ein Ausflug zum Schloss Miramare



Heute gibt's keine Fischerörtchen-Idylle, stattdessen nehme ich Euch mit zu den alten Habsburgern.
 Kommt Ihr mit?

Vom Hotel laufen wir ein paar Minuten zum Triester Hauptbahnhof und steigen dort in den Bus zum Schloss Miramare. Für gerade einmal 1,50 Euro fahren wir rund zehn Kilometer immer an der Küste entlang. 
Für den Preis kommen wir zu Hause ja kaum eine Station weit




Von der Endhaltestelle sind es noch etwa zehn Minuten zu Fuß, 
bis wir eine der schönsten Sehenswürdigkeiten an der Adriaküste erreichen.

Vor uns liegt das Castello di Miramare, das um 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg und seine Frau Charlotte von Belgien erbaut wurde. Vielleicht kennt Ihr Maximilian aus der Netflix-Serie
 "Die Kaiserin" oder habt schon einmal von den Habsburgern gehört: Er war der jüngere Bruder von Kaiser Franz Joseph I. und kam als Oberbefehlshaber der österreichischen Marine nach Triest. 
Das Schloss ließ er sich direkt am Meer als prachtvolle Residenz errichten - mit einem Ausblick, 
der bis heute begeistert

 


Schlendern wir doch ein wenig durch den weitläufigen Schlosspark, 
genießen den Blick über die glitzernde Adria und bestaunen die liebevoll angelegten Blumenbeete








Der rund 22 Hektar große Park ist etwas ganz Besonderes: 
Maximilian brachte von seinen Seereisen Pflanzen aus aller Welt mit. 
Heute wachsen hier mediterrane, asiatische und südamerikanische Bäume und Pflanzen.
Eine wunderschöne Mischung, die dem Park seinen ganz eigenen Charme verleiht














Nach gut drei Stunden zwischen Schloss, Park und Meer machen wir uns wieder auf den Weg zurück nach Triest. Dieses Mal allerdings zu Fuß, wir haben ja Urlaub und jede Menge Zeit. 
Immer an der Küste entlang geht es zurück in die Stadt. 
Unterwegs können wir an einer der vielen kleinen Fischbuden natürlich nicht vorbeigehen. 
Frische Calamari mit Pommes! So einfach, so lecker




Einen Tag in Triest haben wir noch vor uns, bevor es weiter nach Kroatien geht. 
Aber davon erzähle ich Euch beim nächsten Mal...

Habt eine schöne Wochenmitte

liebe Grüße