Montag, 29. April 2024

Beweg Deinen Bobbes nach Mainz


So ähnlich, nur etwas freundlicher, hat Kerstin zum Mädelstreffen gerufen...
Also haben wir anderen sechs uns aufgemacht und sind Freitag in unsere schöne Landeshauptstadt gefahren.
Mit der Bahn war es eine ganz entspannte Anreise von knapp 50 Minuten 
und der Weg zum Hotel ging auch nur um drei Ecken... perfekt!




Wusstet Ihr, dass die Marke Frosch aus Mainz kommt?
Hier gibt es sogar einen kleinen, aber feinen Frosch-Shop. 
Zusammen mit Erdal, der bekannten Schuhputzmarke, gehört sie zu Werner & Mertz, 
einem alten Mainzer Familienunternehmen mit Sitz in der Neustadt




Noch bekannter sind wohl die über 60 Jahre alten Mainzelmännchen mit ihrem "Guud'n Aamd!"
die ihren Sitz beim ZDF auf dem Lerchenberg haben




Auch die wunderbaren blauen Fenster von Marc Chagall sind ein Besuchermagnet. 
Von 1978 bis 85 erschuf der Künstler diese Fenster für die St. Stephan Kirche,
welche auf der höchsten Erhebung der Mainzer Innenstadt steht. 
Es sind übrigens die einzigen Glasfenster von Chagall in Deutschland




Auch der 50. Breitengrad, der quer über den Gutenbergplatz verläuft, ist vielleicht bekannt. 
Jedoch sind die Angaben nicht ganz genau, bei der Messung wurde er um ca. 11 Meter versetzt.
Aber egal, er ist auf jeden Fall ein Fotopoint mitten in der Stadt




Am imposanten Dom kommt man in Mainz einfach nicht vorbei.
Im Moment ist er teilweise eingerüstet, irgendwo wird halt immer restauriert.
Leider kann man den goldische Domsgiggel (goldenen Wetterhahn) nicht gut erkennen


Hier die Ansicht vom Leichhof




Auch der Kreuzgang ist sehenswert und dient nicht nur als Wandelhalle, 
sondern auch für ca. 250 Personen als Begräbnisstätte






Kleiner Bummel über einen der schönsten Märkte Deutschlands




und durch die bunten Geschäfte in der Augustiner Straße in der Altstadt




bis hin zum Winterhafen mit seinen Boodche (Motorbooten)




Beim Gardetrommler mit seinem imposanten Schnorres (Schnurrbart) 
gibt es auch endlich ein Gruppenfoto

von links nuff (oben) Nicole, Britta, Ingrid
bis links nunner (unten) Tilla, Kerstin, niwibo, Silke




Es waren zwei sehr schöne Tage in einer mir sehr bekannten Stadt.
Denn hier habe ich im Alter von 14 - 22 gewohnt, bis ich dann wieder ein Stück rheinabwärts gezogen bin.
Also wenn ich jetzt ein wenig schwärmerisch daher gebabbelt (geredet) habe, wisst Ihr warum,  
als Meenzer Mädsche habe ich mich hier ganz wohl gefühlt




Und mit diesen bunten Einblicken sage ich Adschee (Tschüss) und wünsche Euch eine gute Woche

Ganz liebe Montagsgrüße




verlinkt beim Monatsspaziergang
































Sonntag, 28. April 2024

Monatscollage April und ein wenig mehr


Guten Morgen am Sonntag

Es ist schon wieder Zeit für den Monatsrückblick in Form einer Collage, 
welchen Birgitt am Monatsende für uns sammelt




Im April habe ich 

- Frühlingslaune gesucht

- Blumenmurmeln neu verpackt 

- einen leckeren italienischen Grießkuchen gebacken 

- das Tetraeder in Bottrop bestiegen

- die Fidibus Vase mit bunten Tulpen gefüllt

- einen herrlichen Sonnentag in Maastricht verbracht

- jede Menge Häuser aus Wachsresten gegossen

- Anton, das Eichhorn begrüßt

- dem Kugelkranz ein neues Podest verpasst


Wie jeden Monat gibt es zu allen Bildern die passenden Beiträge →→→ rechts in der Sidebar




Ansonsten war die Woche ruckzuck vorbei, ein Termin jagte den nächsten und einen Abend waren wir im Kino. Ein Film, der zuerst sehr idyllisch herkommt, aber schwer zu verdauen ist, 
wenn man auf die feinen, leisen Zwischentöne hört. 

Eine neue Weinverpackung habe ich auch ausprobiert und finde sie ganz gelungen. 
Einfach aus einem Dreieck Packpapier gefaltet. Anleitungen im Netz...




Ansonsten war ich die letzten beiden Tage in Mainz. Schön war's.
Demnächst mehr davon...




Nun erstmal Köfferchen auspacken, frühstücken und in den Tag starten. 

Euch allen einen schönen Sonntag

ganz liebe Grüße




verlinkt bei Sonntagsschätzchen




 





Freitag, 26. April 2024

Blumenfreitag ganz in Weiß

 

*Buch-Werbung 


Ich habe meine alte Emaillekanne hervorgeholt und mit Zweigen vom belgischen Spierstrauch gefüllt. 
Der wächst hier gleich viermal sehr üppig in unserer kleinen Privatstraße und so kann ich ein wenig davon abzweigen




Die Kanne mit dem kleinen Nummernschild vom Flohmarkt stammt noch aus meiner Shabby-Zeit, 
ganz zu Anfangs des Blogs. Ich mag sie immer noch und die zarten Zweige kommen darin prima zur Geltung. 
Dazu ein Häuschen und einen schlichten Kerzenständer, fertig ist mein Beitrag für Astrids Blumenfreitag






Und weil zu schönen Blumen auch ein gutes Buch gehört, meinte auch schon Oscar Wilde, 

"Mit der Freiheit, Büchern, Blumen und dem Mond, wer könnte nicht glücklicher sein!"

stelle ich Euch heute einen neuen Roman aus dem *Penguin-Verlag vor

»Warum müssen wir etwas oder jemand werden? Sind wir das nicht schon? Warum müssen wir so schnell wie möglich einen Ort erreichen, von dem wir nicht einmal wissen, wo er liegt, und verpassen dabei die Aussicht, die wir bei jedem Schritt unseres holprigen Wegs genießen könnten?«




Als wäre die Tatsache, dass er Jura studiert, obwohl ihn das Fach gar nicht interessiert, nicht schon schlimm genug, wird Fabio auch noch in den Zivildienst berufen. Dabei wollte er nach Sevilla und ein Mädchen kennenlernen. Stattdessen soll er als Erzieher in die Apuanischen Alpen. Schon kurz nach seiner Ankunft merkt Fabio jedoch, dass es in dem (fast) menschenleeren Kloster schon lange keine Schule mehr gibt, sondern nur einen eigenwilligen 80-jährigen Priester im Jogginganzug …


Fabio, der 26jährige Jurastudent, ist nicht ganz zufrieden mit seiner Berufswahl. 
Noch unzufriedener ist er allerdings mit der Tatsache, dass er noch Jungfrau ist. 
Doch das soll sich diesen Sommer endlich ändern, denn er möchte mit seinen Freunden ab nach Sevilla und dort einen unvergesslichen Sommer verbringen... Mädchen, Sonne, Party!

Doch unverhofft wird er zum Zivildienst einberufen - nix mit Sommer und Sevilla. 
Denn er soll in ein von der Kirche geführtes Internat in den Apuanischen Alpen und dort als Erzieher aushelfen. Als Fabio jedoch in der Schule ankommt, stellt sich heraus, dass diese geschlossen ist und nur noch von zwei alten Priestern bewohnt wird. Er wird kurzerhand als Pförtner eingesetzt, 
da die Kinder zum Erziehen fehlen, und der Sommer droht zum langweiligsten seines Lebens zu werden. 

Doch als Fabio herausfindet, dass einer der Priester ein genauso großer Radsportfan ist wie er,
beginnt eine neue Freundschaft. Zusammen schauen und fiebern sie mit Marco Pantani, 
ihrem großen Idol beim Giro d'Italia, mit und der Sommer wird doch nicht so schlecht, wie gedacht. 

Eine wunderschön geschriebene Geschichte über Mut, Glück und schließlich Freundschaft, 
gekrönt von einem Cover, welches zum Träumen anregt.




Zeit zum Träumen bleibt die nächsten beiden Tage wenig, 
denn gleich setze ich mich in den Zug und fahre nach Mainz - Mädelstreff. 
Ich freue mich und hoffe, das Wetter spielt ein wenig mit




Euch wünsche ich einen guten Start ins Wochenende, 

ganz liebe Freitagsgrüße












Dienstag, 23. April 2024

Einzigartig Selbstgemacht

 *Buch-Werbung


Schon länger bin ich auf der Suche nach einem adäquaten Untersatz für den schlichten Holzkugelkranz
den ich bereits Weihnachten 2021 gebastelt habe.
Bis jetzt lag er immer auf einem Teller oder einem Platzset, kam dabei aber nie richtig zur Geltung 




Nachdem ich vor ein paar Tagen dieses wirklich tolle Buch vom *Frech-Verlag erhalten habe, 
vielen Dank liebe Anja, war plötzlich die Idee da, ihn auf ein Podest zu setzen.

Eigentlich wollte ich nur eine Kerzenschale basteln, 
wie sie auf dem Cover unten rechts zu sehen ist. 
Aber statt Kerzen liegt nun der Kranz in der Schale, was mir sehr gut gefällt. 

Für solch ein hübsche Teil benötigt man einen Topf/Becher und eine Schale/Teller, 
klebt beides mit Montagekleber zusammen und sprüht es in der Wunschfarbe an.
Fertig ist ein einzigartig selbstgemachtes Dekostück




Aus Alltagsgegenständen und schlichten Objekten einzigartige Dekorationen kreieren.

"Einzigartig selbstgemacht" ist das Motto von Magdalena Wöckinger aka @menawox, und so sind auch ihre DIY-Ideen. Magdalena liebt es, kreativ zu sein und mit ihren eigenen Händen Neues zu erschaffen! Ob Holz, Papier, Keramik, Geflecht oder Stoff: Magdalena ist in allen Materialien zu Hause und kreiert aus Alltagsgegenständen und schlichten Dekoelementen sowohl einzigartige Dekoobjekte als auch wunderschöne Dinge mit Nutzen.

In ihrem ersten Buch zeigt die DIY-Queen, wie sie aus Ausgedientem und Übrigem, aber auch aus Dingen, die für ganz andere Zwecke gemacht wurden, neue Hingucker zaubert: vom Deko-Tablett aus Holzbrettchen und leerer Chipsdose über Vasen aus Glühbirnen bis hin zu Vorhängen, die zu Leinwänden werden.




Und, wie gefällt Euch der Kranz auf seinem neuen Platz?
Ich finde, das hat was...

Genau wie die vielen anderen tollen Ideen in dem Buch, die detailliert erklärt werden und dank Schritt-für-Schritt Bilder leicht nachzumachen sind. Und da das Buch genau in meiner Farbwelt gehalten ist, 
macht das Durchblättern und Ausprobieren zum absoluten Lese-Vergnügen.




Aussortiertes, Ungeliebtes? Mach was Neues draus!

Nach diesem Motto habe ich diese kleine Geschenkverpackung im Glas nachgebastelt. 
Auch hierfür war alles schnell zur Hand.
Eine leere Küchenrolle, Band, Trockenblumen und eine kleine Glasflasche mit Deckel. 

Die Küchenrolle auf die gewünschte Länge zurechtschneiden, mit Band bekleben, Achtung Heiß!
In die Flasche stecken, drumherum ein paar Trockenblumen anordnen, Deckel drauf und ein wenig Krimskrams anhängen. 
In die Rolle könnt Ihr nun Geldscheine, einen Gutschein oder ein kleines Geschenk stecken. 

Diese Flasche bekommt meine Freundin nächste Woche zum Geburtstag. 
Wahrscheinlich mit einem Gutschein für einen Mädelsabend... 




Und da es etwas für den Geburtstag ist, gibt es ein X beim Bingo!




Hier die Vorlage aus dem Buch 




Ich bin gespannt, was ich als nächstes ausprobieren werde. 
Vielleicht den Kerzenständer aus Holzklammern und einer Chipsdose 
oder doch die Pflanzentöpfe aus Packpapier... lasst Euch überraschen. 

Nun wünsche ich Euch einen schönen kreativen Dienstag, 
hier ist um 7.00 Uhr Physio angesagt und danach Reha-Sport. 
Also volles Programm am Vormittag. 

Ganz liebe Grüße





















Sonntag, 21. April 2024

Von Anton bis Kerzenschein - Meine Sonntagsschätzchen


Darf ich vorstellen, das ist Anton, "unser" Eichhorn.
Er erscheint regelmäßig morgens auf der Terrasse, kratzt am Fenster und fordert seine Nüsse ein.
Und wehe, ich habe keine im Garten verteilt, dann hüpft es in unser Vogelhaus und mopst sich dort ein paar Körner




So auch gestern, Anton ist wieder auf der Suche nach Futter. 
Zum Glück habe ich Nüsse auf der Baustelle Terrasse verteilt, 
denn der kleine Kerl kann ruhig ein paar Gramm zunehmen... richtig mager ist er geworden




Ein paar Karten habe ich diese Woche gebastelt.
Als kleines Danke für die lieben Ostergrüße, auf die ich bis noch nicht geantwortet habe... sorry!




Zum Fotografieren habe ich sie an die neue Pinnwand im Treppenhaus geklemmt.
Seit ich eine ähnliche im Ferienhaus in Holland gesehen habe, ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. 
Nun habe ich eine im Internet gefunden, juchhu!






Ansonsten sind wir fast jeden Abend eine Runde "um den Block" gelaufen, 
haben die Regenpausen ausgenutzt und die Abendsonne genossen. 

Schaut der frische Farm im Sonnenlicht nicht hübsch aus? 




Büro, Haushalt, Sport, alles ganz normal, außer der Darmspiegelung nichts Außergewöhnliches. 

Doch, beide Söhne haben für einen Tag vorbeigeschaut, endlich war mal wieder Leben am Tisch




Und eins der neuen Kerzenhäuschen hat auch schon einen Platz gefunden.
Kerzenlicht gibt es hier bei dem dunklen Wetter zu jeder Gelegenheit




Und heute machen wir uns einen ganz gemütlichen Tag. 
Nix steht an, wir machen es vom Wetter abhängig. 

Macht es Euch ebenfalls gemütlich, 

ganz liebe Sonntagsgrüße


























Freitag, 19. April 2024

Kalanchoe - Eine Premiere in meiner Vase

*Buch-Werbung


Heute gibt es eine kleine Premiere. 
Nein, keine neue Vase oder Teelichter, sondern eine neue Blumensorte.
Nämlich die Kalanchoe, ein Dickblattgewächs, welches ich bisher nur als Topfpflanze kannte.
Besser bekannt auch als Flammendes Käthchen




Nicht schlecht gestaunt habe ich, als im Supermarkt dicke bunte Sträuße angeboten wurden.
Ich habe mich für ein zartes Gelb entschieden.
Das harmoniert prima mit der schwarz-weißen Ringelvase und den passenden Teelichtern.
Jeden Tag öffnen sich ein paar Knospen mehr und ich bin gespannt, wie lange sie sich in der Vase hält




Als ich gelesen habe, dass diese Pflanze stark abführend wirkt, musste ich ja leise lachen. 
Da habe ich mir tatsächlich die passende Blume für die Woche ausgesucht... 

Natürlich habe ich mich wieder mal viel zu bekloppt gemacht vor der Darmspiegelung.
Die 4 Liter waren ruckzuck getrunken und der Rest war auch nicht heftig.
Das Beste aber ist das Ergebnis - alles unauffällig - und jetzt erst wieder in 10 (!) Jahren




Einen neuen Roman von Kelly Bowen möchte ich Euch auch noch vorstellen.
Vielen Dank an den *Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Buches!

London, 2017: Als Aurelia das Pariser Apartment ihrer Großmutter in Paris erbt, ist sie überwältigt. Die Räume sind voller berühmter Gemälde und feiner Couture - wie eine Zeitkapsel, die die bewegte Geschichte der Stadt bewahrt hat. Eines der Bilder führt sie zum mysteriösen Kunsthistoriker Gabriel. Gemeinsam gehen sie der Wahrheit hinter den seit Jahrzehnten verborgenen Schätzen auf den Grund.

Paris, 1942: Die glamouröse Estelle Allard schlägt sich in der Stadt der Lichter durch. Als die deutschen Besetzer ihre Freunde bedrohen, tut sie alles, um diese zu schützen. Dafür muss sie ein gefährliches doppeltes Spiel spielen und ahnt nicht, welche Konsequenzen ihre Entscheidung hat, gegen die Nazis zu kämpfen.




Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn einem die Großmutter ihr Appartement vererbt. 
Wenn dieses dazu noch mitten in Paris liegt, vollgepackt mit wertvoller Kunst und tollen Haute-Couture Kleidern, und man sein ganzes Leben nicht den leisesten Hauch einer Ahnung von dieser Schatzkammer hatte, 
dann ist das wohl überwältigend und auch ein wenig überfordernd. 

Estelle Allard, eine hübsche junge Französin, lebt in der Zeit der deutschen Besatzung in Paris. 
Sie hilft der Résistance beim Kampf gegen die verhassten Nazis. 
Dafür spielt sie ein gefährliches doppeltes Spiel. Als sie auf die britische Spionin Sophie trifft,  
ist es nur noch eine Frage von Tagen und Wochen, wann ihre gemeinsame Deckung aufliegt. 

Aurelia hat keine Ahnung von der Vergangenheit ihrer Oma. 
Sie kennt sie nur als "ihre" Oma aus Marseille, bei der sie alle ihre Sommerferien verbrachte. 
Als sie nach dem Tod der Großmutter das unbekannte Pariser Appartement betritt, 
verschlägt es ihr die Sprache...

Der Roman wechselt zwischen den Jahren 1942 und 2017 und spielt vorwiegend in Paris und London. 
Immer wieder wird der Leser gefesselt von der spannenden Handlung, die bis zum Schluss nicht verloren geht. Kunstgeschichte, der Schrecken des Krieges, etwas Liebe, all das macht den Roman zu einem empfehlenswerten Buch




Meine Freitagsblumen bringe ich zu Astrid und wünsche Euch ein schönes Wochenende. 
Hier steht tatsächlich mal nichts im Kalender, wir werden wohl einfach in den Tag leben...

Ganz liebe Freitagsgrüße