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Mittwoch, 19. März 2025

Sisi & Falco


Wer kennt sie nicht, Sisi, bitte nur mit einem s!
Die unverstandene, moderne Kaiserin, die gar nicht der Volksliebling war, 
wie die Filme es uns weis machen möchten




Wollen wir sie in ihren Privatgemächern besuchen?
Das Sisi-Museum befindet sich in der Hofburg und als Fan der deutschen Sissi Filme (mit zwei s) 
und Der Kaiserin steht die Ausstellung ganz oben auf meiner Wien-Liste 




Durch das prächtige Treppenhaus geht es hoch in den 1. Stock.
Mit einem Audioguide ausgestattet schlendere ich ganz gemütlich durch die Räume.
Natürlich nicht alleine, denn obwohl es noch so früh ist, haben noch viele andere die Idee, 
der Kaiserin einen Besuch abzustatten


Sisis ungarisches Krönungskleid

Wahnsinn, die Kaiserin hatte einen Taillenumfang von 50 cm




Im Arbeitszimmer des Kaisers Franz Josephs finden sich viele kleine und große Familienfotos.
Hier verbrachte er den Großteils seines Tages. Auch seine Enkel waren bei Opapa herzlich Willkommen




Weiter geht es durchs private Speisezimmer, bis ich endlich im Salon oder eher Turnzimmer von Sisi stehe. 
Sprossenwand, Ringe, Sisi betrieb exzessiven Sport, wog nur 46 kg bei einer Größe von 1,72 m




Nach einer guten Stunde bin ich um einige Informationen reicher, 
habe viele persönliche Dinge bestaunen können und erfahren, dass sie zu ihrer Schwiegermutter wider Erwarten ein gutes Verhältnis hatte und dass Sisi nach dem Tod ihres Sohnes in ihren Depressionen gefangen war. Von der glamourösen Märchenkaisern alles weit entfernt. 






Unten am Michaelertor wartet schon Hr. niwibo auf mich, der auf den Sisi-Besuch verzichtet hat, 
warum bloß? und zusammen fahren wir mit der Bim zum Zentralfriedhof.
Auch dieser stand dieses Mal auf unserer Liste. 
Denn obwohl Hr. niwibo für zwei Jahre in Wien gearbeitet und in dieser Zeit wirklich viel dort gesehen hat, waren wir noch nie auf dem Friedhof mit seinen vielen Ehrengräbern




Ich liebe diese alten prunkvollen Grabsteine, Meisterstücke ihrer Zeit




Wogegen ich von diesem doch ein wenig enttäuscht bin...
das habe ich mir glanzvoller und sauberer vorgestellt.
Aber schön zu sehen, dass die Fans ihn nicht vergessen haben






Dieses Grab ist allerdings eine riesige Kultstätte.
Eine Traube von Menschen stehen hier und legen Blumen oder kleine Dinge ab. 
Auch 27 Jahre nach Falcos Tod ist er unvergessen




Bei Beethoven, der hier in einem Ehrengrab liegt, geht es deutlich ruhiger zu




Und auch sonst gleicht der Friedhof eher einem großen Park, 
in dem man bei dem herrlichen Wetter joggt, Fahrrad fährt oder einfach nur eine Runde spazieren geht




Langsam sind wir am Ende unserer Wienreise angelangt, 
aber einen besonderen Ausflug habe ich noch - dazu demnächst mehr

Kommt gut durch den Tag

liebe Mittwochsgrüße



Montag, 17. März 2025

Ein bisschen hiervon, ein wenig davon...


Hallo am Montag!




Bevor ich Euch in den nächsten Tagen mit zu Sisi und Falco nehme, 
gibt es noch ein paar Impressionen aus Wien.

Der bekannte Dürer-Hase auf dem Bitzinger Würstelstand bei der Albertina,
der neben Würstchen auch Champagner im Angebot hat




Gestern sind ein paar Karten entstanden.
Ich brauche diese Woche eine Geburtstagskarte und so sind auf die gleiche Art direkt noch ein paar Osterkarten entstanden, wenn ich doch schon mal dran bin...






Jetzt sind die besten Holzklötzchen weg und ich muss schauen, 
was ich gefühlt nur noch mit ZXQRO alles an Wörtern bilden kann




Schaut mal, wann diese Apotheke gegründet wurde






Die Vasen habe ich irgendwann mal von Gundi bekommen, jetzt sind sie auch aufgebraucht, 
und die Hasen hat mir Elfi letztens Jahr geplottet. Also sind die Karten eine Art kreative Gemeinschaftsarbeit und bekommen ein X beim Bingo!








Und gelesen habe ich auch wieder.
Tod überm Weidezaun von Hedda Anders, Danke an Anne-Claire Kühne vom Rowohlt-Verlag

Kommissarin Wencke Dierksen will mit der Polizeiarbeit nichts mehr zu tun haben, so viel ist sicher. Sie ist ins beschauliche Sorum nahe Hamburg zurückgezogen und wohnt auf dem Bauernhof, den ihr Onkel ihr vererbt hat – zusammen mit Alpaka Christopher, der eine echte Persönlichkeit ist. Hier will sie bleiben, bereit für einen neuen Lebensabschnitt.

Bis ihr ehemaliger Kollege Theo Kleist sie um Hilfe bittet: Es hat ein Verbrechen gegeben, versehentlich gefilmt von Dackel Bootsmann, der mal wieder mit dem Handy seines Besitzers auf Wanderschaft war. Eine leblose Hand im Bild lässt Schlimmstes befürchten. Ein Mord in Sorum? 

Wencke Dierksen steigt in die Ermittlung ein, schließlich kennt sie hier jeden, mit ihr reden die Leute. Und zwischen verirrten Kiezlegenden und verräterischen Bio-Kisten stößt sie auf ungeheure Verwicklungen …





Das Buch beginnt aus der Sicht von Dackel Bootsmann, der sich das Handy seines Herrchen, 
Bauer Hansen, schnappt, um es irgendwo zu vergraben. Aber bei seinem Beutezug nimmt er mit der Videokamera etwas Abenteuerliches auf, was kurze Zeit später im Netz landet.

Weiter geht es bei Kommissarin Wencke Dierksen. Die ehemalige Polizistin lebt mit Alpaka Christopher auf einem Bauernhof, den sie von ihrem Onkel geerbt hat. Sie hat das Stadtleben aufgeben, 
ihren Beruf an den Nagel gehängt, warum erfährt man leider nicht genau, und ist nach Sorum, 
in den Speckgürtel Hamburgs, gezogen. 

Eines Tages besucht sie ihr ehemaliger Kollege Kommissar Theo Kleist von der Kripo-Altona, 
denn in ihrer Nachbarschaft hat sich ein Mord ohne Leiche ereignet. Theo benötigt Wenckes Hilfe bei den Ermittlungen. 

Die Geschichte wird flüssig erzählt, teilweise in norddeutscher Mundart, 
was der Erzählung etwas Authentisches verleiht.  
Trotzdem bin ich mit Wencke nicht warmgeworden. Sie kommt nicht so sympathisch rüber, 
trinkt und raucht wie ein Schlot, was sich negativ auf die Ermittlungsarbeiten auswirkt. 
Das machen jedoch die beiden Männer Hasso und Theo wett.

Aber insgesamt ein unkomplizierte Unterhaltungskrimi, der mir die Flugzeit von und nach Wien verkürzt hat...




Mit dem Schornsteinfeger wünsche ich Euch einen guten Wochenbeginn,

ganz liebe Montagsgrüße



verlinkt bei niwibo sucht...



 

Donnerstag, 13. März 2025

G - wie Gebäude - Rundgang durch Wien


Diesen Monat sucht Elfi für ihre ABC-Foto-Linkparty den Buchstaben G
G - wie Gebäude


Der Justizpalast 


Gebäude gibt es in jeder Stadt mehr als genug. 
Aber beim Bummel durch Wien sieht man jede Menge prachtvolle und wunderschöne Gebäude. 
Man kommt aus dem Ah und Oh gar nicht mehr raus

Vom Hotel aus geht's durchs Burgviertel




in Richtung Volksgarten, neben dem das imposante Burgtheater steht.
Leider sind im Volksgarten die bunten Rosenstöcke noch gut verpackt. 
Sie schauen in ihren Hüllen wie eine kleine Herde grauer Elefanten aus...




Auf der Suche nach einer Postfiliale laufen wir weiter durchs Börseviertel.
Ganz oben die Terrasse mit der roten Markise, was muss man da für eine tolle Aussicht über die Stadt haben




Im Burggarten steht das schöne Jugendstilglashaus, in dem links das Schmetterlinghaus untergebracht ist.
Dahinter schaut die Albertina hervor




Auch im Weißgerberviertel sieht man Schönes, wenn man seinen Blick nach oben wandern lässt

Andrea fragt diese Woche bei ihren Fotofragezeichen nach der Farbe, welche sofort meine Laune ändert. 
Na, kommt Ihr drauf? 
Na klar, dieses wunderbare Blau des Himmels, welches uns in Wien die ganze Zeit begleitet hat. 
Sehe ich solch ein Blau, dann geht es mir fantastisch, wunderbar...




Und natürlich, ein Besuch im neuen Store mit Blick auf den Graben muss einfach sein. 
Auch hier ein Haus schöner als das andere




Der Regensburger Hof am Lugeck seinen Türmchen leuchtet in der Abendsonne,
Davor das Gutenberg Denkmal




Und auch diese Türe in der Neubaugasse gefällt mir sehr gut




Welches Gebäude gefällt Euch am besten?

Meinen Spaziergang verlinke ich bei Heikes Sonntagsspaziergang.

Und wünsche Euch einen schönen Spaziergang durch den Tag


Liebe Donnerstagsgrüße




Dienstag, 11. März 2025

Schmetterlingshaus im Wiener Burggarten


Hier war es die letzten Tage ruhiger, denn wir waren in Wien und haben dort den Frühling genossen. 
Und jede Menge Schmetterlinge gefunden




Habt Ihr Lust auf einen Besuch?
Dann kommt doch mit in den Burggarten




Das Palmenhaus im Burggarten gilt als eines der schönsten Jugendstilglashäuser der Welt. 
Links befindet sich das Schmetterlinghaus, wo hunderte exotische Schmetterlinge um die Köpfe der Besucher flattern. In der Mitte ist ein Café und der rechte Teil wird als Winterlager für Pflanzen genutzt




Dieser Schmetterling passt farblich perfekt zum Mobiliar...






In diesem tropischen Miniatur-Regenwald leben die Schmetterlinge seit 1997 zwischen Wasserfällen, 
Brücken, kleinen Teichen und bunten Blumen










Nach dieser kleinen Auszeit geht es zurück durch den Burggarten Richtung Café Sacher...






Denn dort wartet ein leckerer Sacher Würfel auf uns




Das letzte Mal im Café Sacher war ich als 17jährige in den Sommerferien mit meiner Mutter, 
lange ist es her. Danach hat es nie mehr gepasst




Mehr von Wien gibt es in den nächsten Tagen, denn wir haben noch jede Menge erlebt...

Bis dahin liebe Dienstagsgrüße