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Dienstag, 27. April 2021

Ein schöner Frühlingstag


in den Bonner Rheinauen war das am Samstag. 
Sonne, Wasser, viel Grün, all das, was zur Zeit fürs eigene Wohlbefinden so wichtig ist




Die Rheinauen sind für mich seit der BuGa 1979 (!) ein schönes Ausflugsziel. 
Als Kind mit meinen Eltern, wir wohnten damals nicht weit entfernt in der schönen Schlossstadt Brühl.
Dann folgte die Zeit des Studiums und Auslands.
Aber nach unsere Rückkehr ins Rheintal haben wir diesen weitläufigen Park mit Spielplatz und Bootsverleih mit unseren damals kleinen Jungs wiederentdeckt und mögen ihn bis heute. 
Und das Schöne, er hat sich in den letzen Jahrzehnten kaum verändert




Der Japanische Garten sieht immer noch so aus wie vor 20 oder 40 Jahren.
Hier verschmilzt die Vergangenheit mit der Gegenwart, schön ist das




Ein bisschen Blütenzauber für niwibo sucht... gibt es auch noch




Noch nicht ganz so alt sind die Frauen de Formation.
Seit März 2007 stehen am Posttower 30 verschieden Frauenskulpturen in einem Kreis. 
Nicht gerade schön zu nennen, aber herausfordernd und interessant. 
Wenn Ihr mal dort seid, schaut sie Euch unbedingt an







Nach soviel Grün und Blumen trieb uns der Hunger noch auf den Bonner Marktplatz.
Dort stehen jeden Tag Foodtrucks mit vielfältigem Angebot: 
Indisch, Schwäbisch, Griechisch, Rheinländisch... für jeden Geschmack ist was dabei.
Jetzt, wo die Restaurants geschlossen haben, ist das eine prima Alternative.
Wir haben uns für schwäbische Maultaschen entschieden, die vor dem Rathaus direkt verspeist wurden, lecker!


 




Kommt gut in den Tag und genießt den Frühling

Ganz liebe Dienstagsgrüße








Mittwoch, 5. Juni 2019

Flohmarktfund und ein neues altes Äffchen


Sonntag war endlich mal wieder Flohmarkt im Nachbarstädtchen.
Im Rosengarten direkt am Rhein gelegen war es bei schönstem Wetter und jeder Menge Händler ein prima Ausflug




Auch bin ich mal wieder fündig geworden... 
die letzten beiden Male bin ich nämlich mit leeren Händen nach Hause gekommen




Dieses alte und vor allem hohe Einmachglas mit Deckel habe ich gefunden. 
Zu Hause direkt vom Schmutz befreit, mit Sand und einem Teelicht bestückt, 
leuchtet es nun abends auf der Terrasse




Besonders den Deckel finde ich klasse. 
Nicht nur wegen des kleinen Kleeblatts, nein, 
nach Gebrauch einfach Deckel drauf und der Glasinhalt ist vor Regen und Schmutz geschützt




Mögt Ihr den Zauberschnee auch so gerne?
Bei guter Pflege (!) schafft er es locker bis in den Herbst rein




Und noch was Neues ist hier eingezogen. 
Allerdings nicht vom Flohmarkt sondern aus Dänemark 




Schon lange habe ich mit dem kleinen Affen aus dem Holztier-Zoo eines berühmten dänischen Designers geliebäugelt. 
Warum?
Mitte der 70er Jahre bekam ich von meinem Papa ein Päckchen überreicht. 
Er war mal wieder irgendwo auf einer Messe und immer, wenn er ein paar Tage unterwegs war, 
brachte er mir eine Kleinigkeit mit.
Dieses Mal war in dem Päckchen solch ein Holzäffchen.
Ob er es von einem seiner Kunden bekam oder es ihm besonders gefallen hat, keine Ahnung. 
Leider kann ich auch nicht mehr nachfragen...




Jedenfalls hing dieser Affe jahrelang an meinem Bücherregal im Kinderzimmer bis er irgendwann auf einer unserer vielen Umzüge verloren ging. 
Das war zwar nicht schön, aber damals wusste ich auch nicht, 
was für ein wertvolles Äffchen mir da abhanden gekommen war.
Das habe ich erst in den letzten Jahren als Blogger realisiert. 
Und jetzt kann ich mich endlich an einem neuen Affen erfreuen...




Da der kleine Kerl mich doch sehr an meine Kindheit erinnert, verlinke ich ihn bei niwibo sucht...
Ihr seht, Ihr braucht keine alten Bilder hervorzukramen, auch Erinnerungen, 
vielleicht ein leckeres Rezept, könnt Ihr bei mir verlinken...




Nun hangel ich mich mal fröhlich durch den Tag und wünsche Euch einen sonnigen Mittwoch.

Ganz liebe Grüße




Samstag, 1. Juni 2019

niwibo sucht... Kindheit - in Málaga


Kaum dem Flugzeug entstiegen, im Hotel die Koffer ausgepackt, 
geht es los durch Málagas Altstadt. Wir sind auf den Spuren meiner Kindheit.
Alles was Hr. niwibo weiß, wir sind auf der Suche nach einem burrito, einem kleinen Esel...




Ganz ehrlich, viel mehr weiß ich auch nicht, 
nur dass dieser kleine Esel irgendwo in einem Park am Hafen stehen muss




Im Alameda Park, zwischen Hafen und historischem Stadtzentrum gelegen, wir sind schon etlichen Kilometer gelaufen, werden wir endlich fündig. Da ist er!!!
Seit 1968 steht diese kleine Bronzestatue im Stadtpark und wurde vor einigen Jahren restauriert, 
da sich beim kleinen Esel mit der Zeit Risse in den Ohren bildeten.
Kein Wunder wenn man bedenkt, wie viele Kinder sich in den letzten 50 Jahren an diesen langen Ohren festgekrallt  haben




Ein Kind davon bin ich!
1972, mit vier Jahren, bin ich das erste Mal mit meinen Eltern in Málaga und finde den Esel bereits damals große Klasse




Neun Jahre später, als 13jähriger Teenager, verzichte ich allerdings gerne beim erneuten Málaga Urlaub auf einen Besuch des Spielplatzes. Daher auch kein Bild 😉
   



Aber jetzt, nach so langen Jahren, muss ein neues Bild von uns beiden her.
Sind wir doch beide der gleiche Jahrgang! Allerdings habe ich ihn so klein nicht in Erinnerung...
Zum Glück sind nicht viele Kinder auf dem Spielplatz, wir haben also jede Menge Zeit, 
unser Wiedersehen zu feiern!




Wie herrlich, wenn man nochmal Kind sein kann und in schönen Erinnerungen schwelgt.

Wieviel Kind steckt in Euch? Welche schöne Erinnerungen habt Ihr an Eure Kindheit oder die Eurer Kinder?
Lest Ihr noch Kinderbücher oder habt alte Geschichten, Bilder und Spielzeug von früher?
Dann erzählt doch mal... 




Denn ab heute suche ich den ganzen Juni alles über Kindheit & Co. 

Ach so, nach dem Besuch bei burrtio konnte ich den restlichen Urlaub ganz entspannt angehen.
Der wichtigste Punkt meiner Urlaubsliste war ja nun erledigt!  




Nun wünsche ich Euch einen ganz entspannten Start ins Wochenende, 
das Wetter soll ja herrlich werden, ganz nach meinem Geschmack! 

Liebe Samstagsgrüße 



verlinkt bei Sonntagsglück






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Sonntag, 28. Januar 2018

15 Fakten über mein Spielzeug und mich


Im Januar sucht Astrid 15 Fakten über uns und unser Spielzeug. 
Was für ein schönes Thema, da bin ich gerne dabei.

Wie gut, dass heute Sonntag ist, denn dieser Post ist etwas länger als üblich.
Also, macht es Euch gemütlich und wir reisen zusammen ein gutes Stück in die Vergangenheit...  


Mein 2. Geburtstag 1970

1. 
Eine große Leidenschaft waren schon früh Bücher und sind es noch bis heute.
Als kleines Kind hatte ich eine große Sammlung Pixi-Bücher. 
Besonders beliebt waren "Petzi der Bär" und seine Freunde. 
Später, schon im Schulalter, wohnten wir 5 Gehminuten von der Bücherei entfernt, wie herrlich. 
Dort war ich Dauergast und fand es zu schade, dass sie nur dreimal die Woche geöffnet hatte.

2.
Der Tisch mit den beliebten Märchenmotiven hat mich lange Zeit begleitet. 
Er war mein Maltisch, mein Schreibtisch, der Postschalter, ach, er musste für alles herhalten. 
Aber wie oft habe ich mir beim Zusammenklappen die Finger geklemmt, Autsch...

3.
Da ich Einzelkind bin, musste ich mich öfters auch alleine beschäftigen. 
Wenn ich aus dem trubeligen Betriebskindergarten nachmittags nach Hause kam, meine Mutter hatte eine 3/4 Stelle an der Kölner Uni, war ich immer froh, wenn ich meine Ruhe hatte. Ich konnte mich schon immer ganz gut alleine beschäftigen. Dazu eine Märchen LP oder die Sesamstraße im Fernsehen und mein Leben war in Ordnung...


Heiligabend 1971

4. 
An dieses Puppenhaus kann ich mich noch sehr gut erinnern. 
Ich habe recht gern damit gespielt und ein paar Jahre später kam Weihnachten auch noch ein 2. Stockwerk hinzu.
Ich mochte es, die Möbel hin und her zu schieben und neue Sachen für die Einrichtung zu basteln.
Ein Hinweis auf meine spätere Dekoliebe? 

5.
Genauso gerne habe ich später auch Puppenhäuser aus Schuhkartons gebastelt. 
Aus leeren Schachteln Möbel gebastelt, aus Salzteig kleine Teller und Tassen geformt und aus Stoffresten Teppiche und Gardinen geschnitten

6. 
Obwohl auf dem Bild ein schöner neuer Puppenwagen zu sehen ist, habe ich nicht oft  mit ihm gespielt, denn ich war nicht so die Puppenmutter. Ich besaß zwar einige Puppen wie das Schlummerle oder eine, die laufen und sprechen konnte, aber ich hatte nur eine Lieblingspuppe - Moni.
Die allerdings wurde überall mit hingenommen und ich habe sie noch heute.
Für ihre fast 50 Jahre hat sie sich doch ganz gut gehalten...  


Meine Moni


7. 
Jedes Jahr zu Weihnachten gab es für alle Puppen neue Kleider, genäht oder gestrickt von meiner Oma. Gerne auch im Partnerlook mit mir, was ich nicht immer toll fand. Die Sachen kratzten teilweise so...

8. 
Viel lieber als mit Puppen habe ich mit Lego oder Autos gespielt.
Ich war damals eins der wenigen Mädchen, welches ein Parkhaus mit Waschanlage und Aufzug hatte. Und von jeder Geschäftsreise brachte mein Vater mir ein kleines Auto mit. 

9.
Eins meiner Lieblingsspielzeuge war das Schaukelpferd Max. 
Zusammen haben wir viele Abenteuer erlebt, er war mein Zirkuspferd und ich bin mehr als einmal kopfüber auf den Boden geflogen, weil ich tollkühne Kunststücke auf ihm ausprobiert habe


Zirkuspferd Max


10.
Später in der Schulzeit, wir wohnten da schon in Brühl, habe ich die Nachmittage meist draußen auf der Straße mit meinen Freundinnen verbracht. Wir konnten stundenlang Rollschuh laufen, Gummitwist hüpfen und Murmeln spielen, bis abends überall die Türen und Fenster aufgingen und wir zum Abendessen gerufen wurden. 

11.
Karten habe ich auch gerne gespielt. Ein altes Quartett habe ich noch gefunden...




12.
Eine große Leidenschaft waren die hübschen Sachen von Sarah Kay.
Kennt Ihr die auch noch?
Ich habe mein ganzes Taschengeld für Dosen, Hefte, Kissen, ach für einfach alles ausgegeben. 
Einige Teile besitze ich noch heute.

13.
Auch Playmobil mochte ich. 
Die Figuren kamen aber erst relativ spät auf den Markt, da war ich schon zehn. 
Ich bekam sie immer von meiner Großtante.

14.
Denn die besagte Großtante führte in der Eifel einen Spielzeugladen. 
Gerne bin ich mit meinen Eltern dorthin gefahren, denn ich wusste, am Endes des Besuches nahm Tante Maria mich an die Hand, wir gingen die Treppe runter in den Laden und ich durfte mir zwei kleine Teile aussuchen. Das war wie im Paradies...

15.
Mein liebstes Spielzeug waren aber meine Eltern. 
Obwohl berufstätig, haben wir viel Zeit miteinander verbracht und jede Menge unternommen.
Mit meiner Mutter bin ich im nahen See schwimmen gewesen oder im Winter zum Schlittschuh laufen, wir haben viel und gerne gesungen und sie hat mir jeden Abend vorgelesen. 
Mein Vater ging mit mir ins Kino oder in den Zirkus. Er konnte unheimlich gut malen und basteln und wir haben ganze Nachmittag damit verbracht. 
Am liebsten sind wir aber alle zusammen Fahrrad gefahren, einmal um den besagen See herum...

Merci und Danke für diese wunderschöne Kindheit ♥

♥ Ganz liebe und leicht sentimentale Sonntagsgrüße ♥

verlinkt bei Sonntagsglück

Sonntag, 1. Mai 2016

Sunday Inspiration oder Sommer-Wichteln


Hallo am Sonntag und Willkommen im Mai

Seid Ihr alle gut in den Mai hinein getanzt, geritten, geflogen?
Prima, dann können wir ja mit der sonntäglichen Inspiration loslegen




Heute möchte ich Euch mit diesem niedlichen Flower-Power-Bus auf den Sommer einstimmen.
Ja ich weiß, wäre schön, wenn der Frühling erstmal käme... aber das wird noch.

Mein Onkel hatte so ein Teil in den 70er Jahren in Groß und Echt, mit Peace Zeichen und allem Gedöns. Damit sind er und seine Freunden bis in die Türkei gegondelt. 
Was habe ich ihn beneidet, wollte ich doch auch immer mit, durfte aber leider nur zum Abschied winken, wenn der Bus laut knatternd bei meinen Großeltern vollgepackt davon fuhr.
Ja, selbst im zarten Kindesalter war ich schon eine Reisetante. liegt wohl in der Familie.

Aber mit diesem Sommerbild möchte ich Euch auch zum Sommerwichteln inspirieren. 
Hat jemand Lust? Ich würde mich freuen...

Anmeldeschluss ist der 16. Mai, bis dahin bräuchte ich folgende Angaben von Euch:

Name, Anschrift + Blogname

Eure Vorlieben in Sachen Farbe, Stil, Süßigkeiten, Material etc.
Eure Hobbys oder Wünsche

Euer Wichtel-Wunsch-Land

Das alles dann bitte an niwibo.68@web.de

Die meisten von Euch kennen sich ja bereits aus, 
bei Fragen aber einfach mailen.

Gewichtelt wird am 3. Juli, pünktlich zu den Sommerferien.

So, nun träume ich noch ein wenig von Sommer, Strand und Meer und verlinke den kleinen Bus bei Ines und ihrer Sunday Inspiration. 
Happy Sunday für Euch 

♥ Ganz liebe Sonntags-Grüße ♥



Mittwoch, 27. April 2016

Typisch für... meine Kindheit und Rückblick


Eigentlich ist meine Kindheit hier ja kein Thema, liegt ja auch schon lange zurück. 
Aber Kebo sucht diesen Monat Typisches für unsere Kindheit und da möchte ich Euch einfach mal ein paar und vierzig Jahre mit zurücknehmen 




Die ersten Jahre meiner Kindheit habe ich vis-à-vis vom Kölner Dom verbracht. 
Meine Eltern sind kurz vor meiner Geburt in diese tolle Stadt gezogen und dafür bin ich ihnen heute noch dankbar, merci beaucoup!




Im Alter von zwei Jahren bin ich jeden morgen mit der Straßenbahn zur Universität gefahren.
 Ja, ich war halt ein cleveres Kind...
Nein, meiner Mutter fiel die Decke auf den Kopf und sie ging zurück in ihr Büro.
Und ich ging ein paar Räume weiter in den alternativen Uni-Kindergarten. 
Oje, der war schon hart an der Grenze. Kennt Ihr noch Ratz und Rübe aus der Rappelkiste?

Ihr müsst Euch das Ganze so vorstellen;
Keine Lust auf Mittagsschlaf? Dann hüpf halt ein wenig herum. 
Keine Lust auf eine Jacke oder Schuhe, ach, dann lauf doch barfuß.
Lust, die Wände zu bemalen, aber gerne doch.
Antiautoritär bis zum geht nicht mehr, aber ich habe überlebt und bin vielleicht deswegen heute ein wenig gelassener in manchen Dingen




Ansonsten habe ich mich in Köln pudelwohl gefühlt mit all seinen Jecken und Kirchen, 
dem Rhein und dem Stadtwald und natürlich dem 1. FC Köln. 
Das war und ist bis heute meine große Liebe, zum Glück auch die von Herrn Niwibo ♥ 


  

Kurz vor der Einschulung sind meine Eltern mit mir ein paar Kilometer weiter ins Grüne gezogen, nach Brühl. 

Da ich ein Einzelkind bin, fand ich das Leben in unserem Neubaugebiet damals super spannend. 
Man ging raus auf die Straße mit Gummitwist und Springseil und da liefen tatsächlich ganz viele Kinder rum, die alle mit einem spielen wollten. Das kannte ich aus Köln nicht, denn dort bin ich ja bis spätnachmittags in den Kindergarten gegangen


  

Die Grundschulzeit war rückblickend der für mich schönste Teil meiner Kindheit.
Diese behütete Kindheit hörte jedoch schlagartig auf, als ich zwölf war und mein Papa starb. 
Das war für mich, die ich bis dahin seine Prinzessin war und ihn um den Finger wickeln konnte, 
ein harter Schlag




Kurz danach zogen meine Mutter und ich nach Mainz. 
Für mich als 14jährige damals viel zu weit weg von all meinen Freunden.
Aber das Leben ging komischerweise auch dort ganz nett weiter und nach mehreren Umzügen lebe ich heute ja auch wieder ganz nah dran an meiner Lieblingsstadt ♥

Nun fragt Ihr Euch sicher, was die Bilder von meinem Büro mit meiner Kindheit zu tun haben?
Hier gibt es so Einiges, was noch aus dieser Zeit stammt.
Der alte Sekretär zum Beispiel, an dem ich jetzt sitze und diesen Post schreibe. 
Der gehörte früher meinem Papa, der alte Bär meiner Mama.
Hier ist alles etwas bunter und verspielter als im restlichen Haus, mein "Kinderzimmer" sozusagen 




So, ich hoffe, ich habe Euch nicht allzu sehr gelangweilt mit meinen Erinnerungen.
Habt Ihr auch etwas aus Eurer Kindheit zu erzählen?
Kebo sammelt noch bis Monatsende unsere Typisch für... Geschichten.

Und mit meinem April-Rückblick, den Birgitt ab morgen für uns sammelt,
verabschiede ich mich für heute




Im April wurde die Lieblingsecke neu bepflanzt, ein  neuer Schokolikör ausprobiert, wir haben ein Wochenende in Amsterdam verbracht und von dort Tulpen mitgebracht, ich war auf einem kleinen Bloggertreffen "Über den Dächern von..." und auf einem großen hier in Koblenz.

  Und nun bin ich gespannt, was der Mai alles mit sich bringt. 
Eins weiß ich schon ganz genau, URLAUB!!!
Aber bis dahin ist es noch ein wenig hin ...

♥ Ganz liebe Mittwochsgrüße ♥


     


Sonntag, 20. März 2016

Die kleine Meerjungfrau


"Weit hinaus im Meer ist das Wasser so blau, wie die Blätter der schönsten Kornblume, und so klar, wie das reinste Glas, aber es ist sehr tief, tiefer als irgend ein Ankertau reicht; viele Kirchtürme müssten auf einander gestellt werden, um vom Boden bis über das Wasser zu reichen."


Seit ich das erste Mal als Kind das dicke Märchenbuch des dänischen Dichters Hans Christian Andersen in den Händen hielt, die wunderbaren Geschichten gelesen und in die passenden Bilder eingetaucht bin, war es mein großer Wunsch, einmal diese kleine Meerjungfrau zu treffen...




"Es gab keine größere Freude für sie, als von der Menschenwelt dort oben zu hören; die alte Großmutter musste alles, was sie von Schiffen und Städten, Menschen und Tieren wusste, erzählen. Hauptsächlich erschien ihr ganz besonders schön, dass oben auf der Erde die Blumen duften, das taten sie auf dem Grunde des Meeres nicht, und dass die Wälder grün sind, und dass die Fische, die man dort zwischen den Bäumen erblickt, so laut und herrlich singen können, dass es eine Lust ist; das waren die kleinen Vögel, welche die Großmutter Fische nannte, denn sonst konnten die Kinder sie nicht verstehen, da sie noch keinen Vogel erblickt hatten." 

Viele Jahre später war es nun endlich soweit.
Am Freitag flog ich das erste Mal nach Kopenhagen, um bei schönstem Sonnenschein an der Uferpromenade Richtung Wahrzeichen spazieren zu gehen. 
Es war nicht viel los und ich hatte einen fast freien Blick auf die kleine,
nur 125 cm große Meerjungfrau. 
Ganz ehrlich, ein bisschen imposanter hatte ich mir das Ganze schon vorgestellt, aber ihr sehnsuchtsvoller Blick hinaus aufs offene Meer hat mich dann doch ein wenig in ihren Bann gezogen. 


"Manchen Abend und Morgen stieg sie da hinauf, wo sie den Prinzen verlassen hatte. Sie sah, wie die Früchte des Gartens reiften und abgepflückt wurden, sie sah, wie der Schnee auf den hohen Bergen schmolz, aber den Prinz erblickte sie nicht, und deshalb kehrte sie immer betrübter heim."


Was hat das alles nun mit Ines´ Sunday Inspiration zu tun?
Ganz einfach, ich möchte Euch ermutigen, Eure kleinen und großen Wünschen nicht zu vergessen, weiter an Sie zu glauben, denn irgendwann kommt der Zeitpunkt,
an dem sie in Erfüllung gehen, wetten?

Und schnappt Euch mal wieder ein Märchenbuch, lest Euch fest und träumt Euch in ferne Welten,
Das kann so herrlich inspirierend und entspannend sein.

Mehr von Kopenhagen gibt es hier demnächst...

Ach ja, meine Ranunkeln von Freitag sahen gestern Abend immer noch wunderschön aus.
Mein Schatz hat gut auf sie aufgepasst, der musste nämlich diesmal zu Hause bleiben...

♥ Ganz liebe Sonntagsgrüße ♥



Sonntag, 6. Dezember 2015

Türchen Nr. 2 und warum kommt der Nikolaus?


Ja, schon wieder ich...puh, dreimal hintereinander bloggen ist ganz schön anstrengend. 
Aber nach diesem Post gibt es hier auch erstmal eine kleine Pause, versprochen. 

Schön aber, dass Ihr wieder da seid und mit mir Türchen Nr. 2 öffnet,
das Nikolaus-Türchen




Und, kam bei Euch gestern Abend spät auch der Krampus, Knecht Ruprecht oder der Pelznickel?
Hier im Rheinland heißt dieser Geselle des Nikolauses Hans Muff


Mein Opa und ich Weihnachten 1968


Mein Opa hat mir als Kind immer so schaurig-schöne Geschichten über diese schwarze Gestalt erzählt. Ein bisschen Bammel hatte ich jedesmal am Nikolausabend. Aber irgendwie bin ich immer mit heiler Haut davongekommen... 




Hans Muff oder einer der anderen Gesellen begleitet den Nikolaus seit dem 19. Jahrhundert, 
um die braven Kinder zu beschenken und die unartigen zu bestrafen. 

Aber warum kommen die beiden überhaupt in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember?
Der 6. Dezember war der Todestag von Nikolaus, Bischof von Myra, einem kleinen Ort in der Türkei. Er war dafür bekannt, dass er es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich um Hilfsbedürftige und Kinder zu kümmern. 

  


Und warum stellen wir unsere Stiefel vor die Türe?

Dieser Brauch ist inspiriert durch die Legende der drei heiligen Jungfrauen.
Sie bekamen nachts heimlich ein Goldstück vom heiligen Nikolaus geschenkt, damit sie heiraten konnten. Daraus entwickelte sich der Brauch, Kindern am 6. Dezember ein kleines Geschenk zu überreichen. 

Lange Zeit war der Nikolaustag aber auch der Tag der Weihnachtsbescherung. 
Mit der Reformation wurde die Heiligenverehrung jedoch abgeschafft und das Christkind wurde erfunden, welches nun am Heiligen Abend den Kindern die Geschenke bringt. 
Das Nikolausfest blieb trotzdem erhalten, allerdings kam jetzt der sogenannte Einkehrbrauch auf. Da kommt Nikolaus zu den Kindern ins Haus mit seinem goldenen Buch und einem Sack mit kleinen Geschenken




So, und da Nicole nun mal die weibliche Ableitung von Nikolaus ist, 
möchte ich heute auch zweien von Euch die Stiefel füllen...
Ich habe von der lieben Nadine, die jetzt auch ganz neu einen Onlineshop hat, 
zwei 5 % Gutscheine für denselben bekommen. 
Dazu gibt es von House Doctor entweder eine Weihnachtskugel mit Stern oder Streifen. 

Wer von Euch eine dieser Kugeln gewinnen möchte und dazu einen Gutschein für
"Verliebt in Zuhause" schreibt das einfach mit in seinen Kommentar. 
Bitte "Stern", "Streifen" oder "Egal" angeben. 
Ich drücke Euch ganz fest die Daumen und bin gespannt, bei wem ich die Stiefel füllen darf




Die Kugeln aus Bauernsilber vom 1. Advent gehen an

Daniela von Mayodans Garden

und 

Susanne von Amaranth´s Träumerei

Glückwunsch an Euch Beide ♥
Eure Adressen habe ich ja schon vom Wichteln und die Kugeln sind auf dem Weg zu Euch. 

Und alle anderen, danke fürs Mitmachen und probiert einfach neu Euer Glück. 
Es gibt ja noch ein paar Adventssonntage. 

Nun wünsche ich Euch einen schönen Sonntag. 
Ich werde mir jetzt in aller Ruhe die Geschenke meiner Wichtel anschauen, 
dabei einen Tee trinken und mich auf´s Frühstück freuen. 

♥ Ganz liebe Sonntagsgrüße ♥